Green Tech TopRunner
in der Steiermark und in Kärnten
Sichere Dir Deine 75% Förderungsquote für Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation (exklusiv in Kärnten).
Kurzbeschreibung des Projekts
Mit der Förderungsaktion sollen steirische und Kärntner Unternehmen mit Bezug zur Umwelttechnik in deren Nachhaltigkeitsaktivitäten in Richtung CO2-neutrales Wirtschaften und Zirkularität gestärkt bzw. in der Steigerung ihres Digitalisierungsgrades und Innovationspotentials unterstützt werden. Das Projekt Green Tech TopRunner ist ein exklusives Programm, mit dem sich die Unternehmen eine Förderquote von 75% für externe Beratungen sichern können. Ganzheitliche Beratungsprojekte mit einer Förderhöhe zwischen € 10.000,- und € 40.000,- in den Bereichen Innovation, Digitalisierung ODER Nachhaltigkeit werden damit abgebildet. Das Programm läuft bis Ende 2028 (der letztmögliche Termin, um ein Beratungsprojekt zu beginnen ist mit Juli 2028).
Nähere Informationen zum Programm IBW/EFRE- & JTF finden Sie auf www.efre.gv.at.
Der Ablauf und weitere Informationen
Der Ablauf und
weitere Informationen
Die Anfrage bis hin zur Umsetzung und Abwicklung des Green Tech TopRunner-Projektes ist für Dich als Unternehmen wie gehabt unkompliziert und mit geringstmöglichem Aufwand verbunden.
Teilnahmebedingungen
- Projektstandort in Kärnten oder in der Steiermark
- Bezug zur Umwelt- und Energietechnik-Branche
- De-Minimis freie Kapazitäten
(Der Gesamtbetrag der einem einzigen Unternehmen von einem EU-Mitgliedstaat gewährten De-minimis-Beihilfen darf in einem Zeitraum von drei Steuerjahren (dem laufenden Jahr und in den vorangegangenen 2 Jahren) € 300.000,- nicht überschreiten) - Unternehmensgröße und Schwerpunkt:
- KMU: Innovation (in Kärnten), Digitalisierung und Nachhaltigkeit
- GU: Nachhaltigkeit
Erstgespräch
Im Zuge des Erstgesprächs stellen wir Dir die Fördermöglichkeit Green Tech TopRunner näher vor und beleuchten die denkbaren Entwicklungspotentiale in Deinem Unternehmen. Wir präsentieren Dir die Rahmen- und Teilnahmebedingungen sowie mögliche erste Projektideen.
Kostenfreies Assessment
Auf Basis der Ergebnisse des Assessments erarbeiten wir für Dich einen maßgeschneiderten Aktionsplan, der Dir als Grundlage für Deine digitale, nachhaltige oder innovative Transformation dient.
Nach Abschluss des Innovations- bzw. Digitalisierungs-Assessments erhältst Du einen Benchmarking Report, der Dein Ergebnis im Vergleich zum Durchschnitt und zu den Top 10 % in Deiner Branche darstellt.
Nach Durchführung des Nachhaltigkeits-Assessments erhältst Du eine Potenzialanalyse sowie eine Übersicht über den Erfüllungsgrad der SDGs in Ihrem Unternehmen.
In Anschluss an das Assessment erarbeiten wir für Dich gezielte Maßnahmen, die dann durch die geförderten externen Berater:innen weiter ausgearbeitet werden können. Die Ergebnisse sowie die Handlungsempfehlungen besprechen wir in einem gemeinsamen Feedback-Gespräch.
Maßgeschneiderter Aktionsplan
Lade Dir den Green Transformation Canvas herunter und drucke ihn möglichst groß (im Idealfall A0) aus.
Bitte Deine Kolleg:innen ihre Ideen während der Vorbereitung zu verschriftlichen (ein Notizzettel genügt) und in den Workshop mitzubringen.
Insbesondere für das Feld 1 „Ist-Situation“ im Canvas sind bestehende Unterlagen aufzubereiten. Dort wird die Beschreibung des Status quo im Unternehmen besprochen. Beschreibe dort, welche Daten, Berechnungen, gesetzte Maßnahmen & Initiativen es bereits im Unternehmen gibt. Beispielsweise eine Klimabilanz, Energiedatenerfassung, Reportings, Verteilgung der Emissionen nach Bereichen oder ähnliches.
Gibt es noch keine aufbereiteten Daten, erstellst Du idealerweise vor Deinem Workshop eine Treibhausgasbilanz. Lies mehr dazu bei den Praxistipps für Deinen DIY-Workshop.
Förderungsinhalte
Förderbar sind externe Beratungskosten (keine Sach- und Personalkosten) für:
- die Entwicklung von ganzheitlichen unternehmerischen Digitalisierungs- , Innovations- oder Nachhaltigkeitsstrategien.
- den Aufbau, zur Entwicklung oder Optimierung von Prozessen und/ oder Geschäftsmodellen die zur nachhaltigen bzw. digitalen Transformation des Unternehmens dienen.
- Aktivitäten, die die Verankerung organisationaler und struktureller Digitalisierungs-, Innovations- bzw. Nachhaltigkeitsprozesse im Unternehmen unterstützen.
- Maßnahmen, die im Unternehmen Voraussetzungen für die Entwicklung nachhaltiger, innovative oder digitaler Produkte und Dienstleistungen schaffen.
- Aktivitäten, die der Vorbereitung von Investitionsprojekten dienen, welche sich aus einer im Rahmen des Projekts entwickelten Nachhaltigkeits-, Innovations-
- bzw. Digitalisierungsstrategie ergeben
Kosten
Mit dem Green Tech TopRunner-Projekt erhältst Du einen 75% Förderung auf förderfähige Beratungskosten.
Die Services des Green Tech Valley-Teams sind für Dich als Unternehmen kostenfrei. Dazu zählen:
- (Info und Erst-) Gespräche
- Audit und Ist-Stands-Bericht (PDF und Executive Summary)
- Vorbereitung und Vergabe des Beratungsprojektes
- Abwicklung mit Förderungsstellen und Beratungsunternehmen
- Berichts- und Abrechnungswesen
Du als Unternehmen zahlen im gesamten Projektverlauf nur 25% des vereinbarten Beratungshonorars.
Die Erfolgsgeschichten unserer Unternehmen
aus TopRunner 2023-2025
AAE Wasserkraft
Digitale Innovation für die Energieversorgung von morgen
Die AAE Wasserkraft GmbH spielt eine zentrale Rolle für die regionale Energieversorgung in Kötschach-Mauthen. Als Betreiberin des einzigen regionalen Stromverteilnetzes der Region sorgt das Unternehmen seit Jahrzehnten für eine sichere und nachhaltige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energie aus Wasserkraft. Um auch künftig den steigenden Anforderungen an Versorgungssicherheit, Effizienz und Digitalisierung gerecht zu werden, setzte AAE Wasserkraft gemeinsam mit dem Green Tech TopRunner Programm einen wichtigen Innovationsschritt.
Im Rahmen des Projekts entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit dem Digitalisierungspartner one:solutions ein zukunftsfähiges Konzept für die digitale Transformation seines Kraftwerksmonitorings. Ziel war es, bestehende Monitoringstrukturen zu analysieren, Digitalisierungspotenziale zu identifizieren und eine standardisierte Plattform zu schaffen, die Betriebs-, Umwelt- und Anlagendaten zentral zusammenführt und nutzbar macht.
Ausgangspunkt war die Herausforderung, dass bestehende Monitoringlösungen historisch gewachsen und stark an einzelne Anlagen oder Hersteller gebunden waren. Dadurch waren eine übergreifende Datennutzung, Automatisierung und die Entwicklung neuer digitaler Anwendungen nur eingeschränkt möglich. Im Projekt wurden deshalb Prozesse, Datenquellen und bestehende Systeme analysiert sowie zahlreiche potenzielle Anwendungsfälle für ein modernes Monitoring bewertet.
Besonders großes Potenzial zeigte sich bei der Standardisierung des Kraftwerksmonitorings, der Integration von Speicher- und Regelenergielösungen sowie dem Aufbau eines zentralen Benutzer- und Rechtemanagements. Darauf aufbauend wurde eine sichere und skalierbare Systemarchitektur entwickelt, die Daten unterschiedlicher Kraftwerke und Anlagen in einer gemeinsamen Struktur zusammenführt und damit die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen schafft.
Ein wichtiger Meilenstein war die erfolgreiche Umsetzung eines Proof of Concept. Dabei wurde ein neu entwickeltes Monitoringkonzept praktisch getestet und validiert. Das Ergebnis ist eine flexible Plattform, die unterschiedliche Anwendungsfälle abbilden kann und gleichzeitig hohe Anforderungen an IT-Sicherheit, Skalierbarkeit und regulatorische Vorgaben erfüllt.
Der Nutzen geht dabei weit über die reine Überwachung von Kraftwerken hinaus. Durch die systematische Nutzung von Betriebs- und Anlagendaten schafft AAE Wasserkraft die Grundlage für neue digitale Dienstleistungen und innovative Geschäftsmodelle. Themen wie Regelenergie, Speicherintegration, intelligente Betriebsführung oder datengetriebene Optimierung können künftig wesentlich einfacher umgesetzt werden.
Auch die nächsten Entwicklungsschritte sind bereits definiert. Aufbauend auf den Projektergebnissen sollen weitere Kraftwerke und Anwendungsfälle in das System integriert werden. Gleichzeitig bereitet das Unternehmen die Einführung KI-gestützter Funktionen vor – etwa für Prognosen, Anomalieerkennung und Optimierungsalgorithmen. Damit wird das Monitoring künftig nicht nur Informationen bereitstellen, sondern aktiv dabei unterstützen, Anlagen effizienter und wirtschaftlicher zu betreiben.
Die Zusammenarbeit mit dem Green Tech Valley Cluster und den Projektpartnern ermöglichte es AAE Wasserkraft, eine klare Roadmap für die digitale Weiterentwicklung zu erarbeiten. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung und erneuerbare Energie zusammenwirken können, um regionale Energieversorgung noch effizienter, resilienter und zukunftsfähiger zu gestalten.
Mit dem aufgebauten digitalen Fundament positioniert sich AAE Wasserkraft als Innovationsvorreiter im Bereich intelligenter Wasserkraftnutzung und schafft die Voraussetzungen für die nächste Generation datengetriebener Energielösungen.
clima-super
Mehr Sichtbarkeit für Dämmstoffe mit Zukunft
Wenn ein Unternehmen den nächsten Entwicklungsschritt setzt, verändern sich oft nicht nur die Produktionskapazitäten, sondern auch die Anforderungen an Kommunikation, Vertrieb und Kund. Genau vor dieser Situation stand die clima-super GmbH, als die Vorbereitungen für den geplanten Start der eigenen Produktion in der Steiermark im Herbst 2025 auf Hochtouren liefen.
Das Unternehmen produziert nachhaltige Zellulosedämmstoffe aus recyceltem Zeitungspapier und bietet eine ressourcenschonende Alternative zu konventionellen Dämmmaterialien. Mit dem Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten wollte clima-super nicht nur seine Marktposition stärken, sondern auch die digitale Sichtbarkeit und den Kontakt zu Kund gezielt weiterentwickeln.
Im Rahmen des Green Tech TopRunner Programms wurde daher gemeinsam mit der Organic Groove Agency eine umfassende Digitalisierungsstrategie erarbeitet. Ziel war es, die digitale Positionierung des Unternehmens zu schärfen, die Sichtbarkeit bei relevanten Zielgruppen zu erhöhen und die Grundlagen für eine langfristig erfolgreiche digitale Kommunikation zu schaffen.
Zu Beginn des Projekts wurden zentrale Fragen untersucht: Wie finden potenzielle Kund.innen den Weg zu clima-super? Welche digitalen Kanäle sind für Architekt, Sanierungsbetriebe, Bauherr oder den Fachhandel besonders relevant? Und wie können digitale Maßnahmen künftig messbar gemacht werden? Auf Basis dieser Analyse entstanden neue Zielgruppenprofile, eine klare digitale Positionierung sowie eine Content- und Kommunikationsstrategie für die kommenden Jahre.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Analyse der bestehenden digitalen Präsenz. Website, Suchmaschinenauftritt, Social-Media-Kanäle und digitale Kommunikationsprozesse wurden systematisch bewertet. Daraus wurden konkrete Empfehlungen abgeleitet, um die Auffindbarkeit im Netz zu verbessern, die Nutzerührung zu optimieren und qualifizierte Anfragen gezielter zu generieren.
Neben strategischen Maßnahmen wurden auch konkrete Werkzeuge für die Umsetzung definiert. Das Projekt lieferte Empfehlungen für CRM-Systeme, Newsletter-Lösungen, Analyse-Tools und ein KPI-basiertes Monitoring, mit dem digitale Aktivitäten künftig systematisch ausgewertet werden können. Ergänzend entstand eine priorisierte Roadmap, die kurzfristige Maßnahmen ebenso berücksichtigt wie mittel- und langfristige Entwicklungsschritte.
Besonders positiv bewertet wurde die Zusammenarbeit mit den Expert der Organic Groove Agency, die ihre Erfahrung in den Bereichen digitale Positionierung, Content-Strategie und kund Kommunikation einbrachten. Auch die Unterstützung durch den Green Tech Valley Cluster wurde als wertvolle organisatorische und fachliche Entlastung wahrgenommen.
Mit Abschluss des Projekts verfügt clima-super nun über einen klaren Fahrplan für die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens. Die entwickelte Strategie soll künftig dazu beitragen, die Nachhaltigkeitskompetenz des Unternehmens noch sichtbarer zu machen, neue Kund gezielt anzusprechen und das Wachstum rund um den Produktionsstandort in der Steiermark kommunikativ zu begleiten. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um die nächsten Entwicklungsschritte nicht nur in der Produktion, sondern auch im digitalen Marktauftritt erfolgreich umzusetzen.
ACCUPOWER
Mit klaren Prozessen und digitaler Roadmap den nächsten Wachstumsschritt vorbereiten
Wachstum bringt Chancen – aber auch steigende Anforderungen an Prozesse, Daten und Systeme. Damit digitale Abläufe langfristig mit den Unternehmenszielen Schritt halten können, entschied sich die AccuPower, ihre bestehende Systemlandschaft und zentrale Geschäftsprozesse umfassend zu analysieren und für die Zukunft auszurichten.
Mehr als 90.000 kundenspezifische Akku-Sonderlösungen in über 50 Ländern, internationale Industriekund:innen und kontinuierliche Innovationsarbeit im Bereich nachhaltiger Energiespeichertechnologien: Die Grazer AccuPower hat sich in den vergangenen Jahren als Spezialistin für intelligente Akku- und Ladetechnologien etabliert. Das Unternehmen entwickelt und produziert individuelle Energiespeicherlösungen für industrielle Anwendungen und arbeitet laufend an neuen Technologien – zuletzt etwa an serienreifen Natrium-Ionen-Akkus für die Industrie.
Gemeinsam mit Kaiser Digital wurde im Rahmen des Green Tech TopRunner Programms ein umfassendes Digitalisierungsprojekt umgesetzt. Ziel war es, bestehende Abläufe zu strukturieren, Optimierungspotenziale sichtbar zu machen und eine belastbare Grundlage für die weitere Digitalisierung des Unternehmens zu schaffen.
„Wir wollten nicht einzelne Prozesse isoliert verbessern, sondern ein ganzheitliches Bild unserer Abläufe erhalten. Uns war wichtig zu verstehen, wo wir heute stehen und wie wir unsere Systeme und Prozesse für die nächsten Wachstumsschritte optimal aufstellen können“, erklärt Moritz Minarik, CEO von AccuPower.
Zu Beginn wurden die bestehenden Prozesse und Systeme detailliert analysiert. Dabei standen unter anderem die Bereiche Einkauf, Verkauf, Lagerverwaltung, Fertigung, Reparaturmanagement, CRM, Buchhaltung und Zeiterfassung im Fokus. Aufbauend auf dieser Analyse wurden gemeinsam optimierte Zielprozesse entwickelt und die Anforderungen für eine zukünftige digitale Systemlandschaft definiert.
Besonders wertvoll war dabei der praxisnahe Ansatz der Beratung. In mehreren Workshops wurden bestehende Abläufe gemeinsam hinterfragt, neue Lösungen entwickelt und konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet.
„Die Zusammenarbeit war sehr partnerschaftlich und lösungsorientiert. Besonders hilfreich war, dass nicht nur Schwachstellen aufgezeigt wurden, sondern gleichzeitig konkrete Wege entstanden sind, wie wir unsere Prozesse effizienter gestalten können“, so Minarik.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Aufbau eines strukturierten Daten- und Dokumentenmanagements. Durch die Definition von Datenstrukturen, Schnittstellen und standardisierten Dokumentenprozessen wurden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um Informationen künftig effizienter zu nutzen und Medienbrüche zu reduzieren. Gleichzeitig wurden Automatisierungs- und KI-Potenziale identifiziert, die in den kommenden Jahren zusätzliche Effizienzgewinne ermöglichen können.
Als Ergebnis entstand eine umfassende Digitalisierungsroadmap mit klar priorisierten Maßnahmen, definierten Anforderungen und einer konkreten Umsetzungsplanung. Damit verfügt AccuPower nun über eine strategische Grundlage, um zukünftige Digitalisierungsprojekte gezielt und strukturiert umzusetzen.
„Das Projekt hat uns nicht nur einen klaren Überblick über unsere Prozesse verschafft, sondern auch eine konkrete Orientierung für die nächsten Schritte gegeben. Wir können nun deutlich fundierter entscheiden, welche Maßnahmen den größten Nutzen für unser Unternehmen bringen“, fasst Moritz Minarik zusammen.
Die Zusammenarbeit zeigt, wie Unternehmen durch eine strukturierte Digitalisierungsstrategie nicht nur bestehende Abläufe optimieren, sondern gleichzeitig die Basis für weiteres Wachstum, höhere Effizienz und eine zukunftssichere Unternehmensentwicklung schaffen können.
STOELZLE
Klimarisiken verstehen, Chancen erkennen und die Zukunft aktiv gestalten
Wie wirken sich Klimaveränderungen auf Produktionsstandorte, Lieferketten und Kostenstrukturen aus? Welche Risiken entstehen durch zunehmende Wetterextreme, regulatorische Anforderungen oder veränderte Marktbedingungen? Fragen wie diese beschäftigen heute viele Industrieunternehmen – so auch die STOELZLE Glass Group.
Als international tätiger Hersteller hochwertiger Glasverpackungen setzt STOELZLE seit vielen Jahren auf nachhaltige und zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung. Mit den steigenden Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) gewann dabei auch die systematische Analyse von Klimarisiken zunehmend an Bedeutung.
Im Rahmen des Green Tech TopRunner Programms bereitete STOELZLE gemeinsam mit der EY denkstatt eine umfassende Klima-Risiko-Analyse gemäß den Anforderungen der CSRD vor. Ziel war es, potenzielle klimabedingte Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen besser zu verstehen, Zusammenhänge transparent darzustellen und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.
„Wir wollten das Thema nicht nur aus regulatorischer Sicht betrachten, sondern wirklich verstehen, welche Auswirkungen klimabezogene Entwicklungen auf unser Unternehmen haben können. Dafür war die strukturierte Herangehensweise im Projekt äußerst wertvoll“, erklärt Mag. Eva Schalk von STOELZLE.
Besonders positiv bewertet STOELZLE dabei die Zusammenarbeit mit dem Green Tech Valley Cluster. Die persönliche Betreuung, die individuelle Abstimmung auf die Unternehmenssituation sowie die verständliche Vermittlung komplexer Anforderungen erleichterten die Projektumsetzung erheblich.
Auch die Zusammenarbeit mit EY denkstatt wurde als besonders praxisnah erlebt. Das Projekt vermittelte nicht nur wertvolle Analysen, sondern befähigte das Team gleichzeitig, viele der erarbeiteten Methoden und Ansätze künftig selbstständig weiterzuführen.
„Die Beratung war sehr greifbar und lösungsorientiert. Wir haben nicht nur Ergebnisse erhalten, sondern auch das notwendige Verständnis aufgebaut, um die nächsten Schritte eigenständig weiterentwickeln zu können“, so Schalk.
Die gewonnenen Erkenntnisse führten bereits während des Projekts zu konkreten Impulsen innerhalb des Unternehmens. So konnten erste interne Maßnahmen für kleinere Investitionen identifiziert und weitere Projekte angestoßen werden. Gleichzeitig entstand ein deutlich besseres Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen klimatischen Einflüssen, potenziellen Ausfällen und den damit verbundenen Kostenrisiken.
Durch die systematische Analyse verfügt STOELZLE heute über eine fundiertere Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen und strategische Maßnahmen. Darüber hinaus eröffnen die Projektergebnisse Potenziale für zusätzliche Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen in den kommenden Jahren.
„Das Projekt hat uns geholfen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Risiken besser einordnen zu können. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für langfristig tragfähige Entscheidungen und die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, fasst Eva Schalk zusammen.
Die Vorbereitung der Klima-Risiko-Analyse zeigt, dass regulatorische Anforderungen weit mehr sein können als reine Berichtspflichten. Richtig genutzt liefern sie wertvolle Erkenntnisse, um Unternehmen resilienter aufzustellen, Chancen frühzeitig zu erkennen und nachhaltige Entwicklungen aktiv zu gestalten.
ads-tec Energy
Wie ads-tec Energy den Vertrieb neu denkt
Die ads-tec Energy Austria GmbH eröffnete Ende März 2025 ihren Standort in Kärnten und bringt umfassende Expertise im Bereich batteriegestützter Speicher- und Schnellladelösungen in die Region. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Plattformlösungen für die Energiewende und unterstützt damit die Integration erneuerbarer Energien sowie den Ausbau der Elektromobilität.
Um das Wachstum in neuen Märkten zu beschleunigen und die Kund:innenansprache weiter zu verbessern, nutzte ads-tec Energy die Unterstützung des Green Tech TopRunner Programms. Gemeinsam mit dem Digitalisierungspartner Datenpol wurde analysiert, wie bestehende Vertriebs- und Kundenprozesse digital weiterentwickelt werden können, um neue Marktpotenziale zu erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Weiterentwicklung des digitalen Geschäftsmodells. Dabei wurde untersucht, wie Kund:innen einfacher und zielgerichteter durch den Kaufprozess geführt werden können – insbesondere bei technisch komplexen Produkten wie Batteriespeichern und Schnellladelösungen.
Ein wesentliches Projektergebnis war die Konzeption einer neuen digitalen Vertriebsstrategie. Herzstück dieser Strategie ist die Entwicklung eines Webshops mit integriertem Produktkonfigurator, der es Kund:innen ermöglicht, individuelle Lösungen entsprechend ihrer Anforderungen zusammenzustellen. Dadurch werden Beratungs- und Kaufprozesse deutlich vereinfacht und gleichzeitig neue digitale Vertriebskanäle geschaffen.
Durch die Verbindung von technologischem Know-how und digitaler Innovation schafft ads-tec Energy die Grundlage für ein modernes Kundenerlebnis und eine effizientere Marktbearbeitung. Die neuen digitalen Vertriebsstrukturen ermöglichen es dem Unternehmen, Kund:innen schneller zu erreichen, die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells zu erhöhen und die Marktposition nachhaltig auszubauen.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie digitale Innovationen nicht nur Produkte, sondern auch Geschäftsmodelle transformieren können. Mit der Entwicklung eines digitalen Vertriebssystems setzt ads-tec Energy einen wichtigen Schritt, um die Energiewende noch kundenfreundlicher, effizienter und zukunftsorientierter zu gestalten.
landwirt.com
Vom Marktplatz zur digitalen Plattform für die Landwirtschaft
Wer heute Ersatzteile für Landmaschinen sucht, stößt oft auf ein überraschendes Problem: Viele Komponenten sind verfügbar, jedoch digital kaum auffindbar. Gleichzeitig verfügen zahlreiche Händler über Lagerbestände, die online nur unzureichend sichtbar sind. Genau an dieser Schnittstelle erkannte landwirt.com neues Potenzial.
Das Unternehmen zählt seit vielen Jahren zu den führenden digitalen Plattformen für die Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Mit seinen Marktplätzen, Fachinformationen und Services vernetzt landwirt.com Landwirt, Händler und Hersteller und erreicht täglich tausende Nutzer.
Im Rahmen des Green Tech TopRunner Programms entwickelte das Unternehmen ein neues digitales Geschäftsmodell rund um den Ersatzteilmarkt. Ziel war die Konzeption einer Plattformlösung, die bestehende Partnernetzwerke einbindet, neue digitale Services ermöglicht und zusätzlichen Mehrwert für Kund schafft. Unterstützt wurde landwirt.com dabei von der MONOBUNT GmbH, die ihre Expertise in den Bereichen Plattformstrategie, Geschäftsmodellentwicklung und Nutzerzentrierung einbrachte. Gemeinsam wurden Marktanalysen durchgeführt, Stakeholder-Interviews geführt, Plattformmodelle bewertet und ein validierter Prototyp entwickelt. Darüber hinaus entstand ein konkreter Fahrplan für die technische Umsetzung des neuen Angebots.
„Wir wollten nicht einfach einen weiteren Online-Shop entwickeln. Unser Ziel war es, gemeinsam mit unseren Partnern ein digitales Serviceangebot zu schaffen, das echten Nutzen stiftet und die bestehenden Beziehungen stärkt“, fasst Geschäftsführer Ludwig Schwarzmayr die Ausgangssituation zusammen.
Besonders wertvoll erwies sich die enge Einbindung von Händler und Kund:innen während des gesamten Entwicklungsprozesses. Das positive Feedback auf die entwickelten Konzepte und Prototypen bestätigte den eingeschlagenen Weg. Gleichzeitig zeigte das Projekt den beteiligten Partnerunternehmen, dass landwirt.com aktiv an neuen Lösungen arbeitet und kontinuierlich nach Möglichkeiten sucht, seine Kund noch besser zu unterstützen. Die entwickelte Plattform soll künftig Angebot und Nachfrage im Ersatzteilbereich effizienter zusammenführen und neue digitale Erlösmodelle ermöglichen.
Auch das Thema Künstliche Intelligenz spielt bereits eine Rolle in den weiteren Überlegungen. Im Projekt wurden erste Potenziale identifiziert, wie KI künftig bei der Datenanreicherung, Kategorisierung und Optimierung der Nutzererfahrung unterstützen kann. Damit entstehen bereits heute die Grundlagen für zukünftige Weiterentwicklungen der Plattform.
„Das Projekt hat uns geholfen, unsere Ideen zu strukturieren, Chancen und Risiken besser zu bewerten und die nächsten Entwicklungsschritte fundiert vorzubereiten. Besonders geschätzt haben wir die externe Perspektive von MONOBUNT und die unkomplizierte Organisation durch den Green Tech Valley Cluster“, so Ludwig Schwarzmayr.
Für landwirt.com ist die Arbeit mit dem Abschluss des Projekts nicht beendet. Vielmehr liegt nun ein konkretes Konzept vor, das zeigt, wie bestehende Partnernetzwerke digital erweitert und neue Serviceangebote für die Landwirtschaft geschaffen werden können. Die im Projekt entwickelten Ansätze bilden damit die Grundlage für die nächsten Innovationsschritte des Unternehmens.
AAE Naturstrom
135 Jahre Erfahrung treffen auf eine Nachhaltigkeitsstrategie mit Zukunft
Nachhaltigkeit gehört für die AAE Naturstrom Vertrieb GmbH nicht erst seit wenigen Jahren zum Geschäftsmodell. Seit mehr als 135 Jahren setzt das Unternehmen auf eine sichere, regionale und erneuerbare Energieversorgung und zählt damit zu den Pionieren der österreichischen Ökostrombranche. Doch auch für Unternehmen, deren Kerngeschäft bereits auf Nachhaltigkeit basiert, stellt sich die Frage: Wie lassen sich ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele künftig noch strukturierter steuern und transparent kommunizieren?
Mit dieser Zielsetzung nahm AAE Naturstrom am Green Tech TopRunner Programm teil. Im Mittelpunkt stand der Aufbau eines integrierten Nachhaltigkeitsmanagements sowie die Entwicklung einer fundierten Nachhaltigkeitsstrategie, die das Unternehmen auf zukünftige Anforderungen vorbereitet und gleichzeitig neue Entwicklungspotenziale sichtbar macht.
Gemeinsam mit den Expert:innen des Energieforum Kärnten wurden bestehende Aktivitäten analysiert, wesentliche Nachhaltigkeitsthemen identifiziert und strategische Ziele definiert. In Workshops, Interviews und Datenerhebungen entstand eine Wesentlichkeitsanalyse, die als Grundlage für die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens dient. Darüber hinaus wurden konkrete Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Lieferkette, Mitarbeitende, Governance und Unternehmensentwicklung ausgearbeitet.
Ein zentrales Ergebnis des Projekts war die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts nach dem VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs). Damit verfügt AAE Naturstrom erstmals über eine strukturierte und nachvollziehbare Darstellung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen und schafft zusätzliche Transparenz gegenüber Kund, Partner und weiteren Stakeholder.
Besonders wertvoll war für das Unternehmen, dass die erarbeiteten Ergebnisse weit über die reine Berichterstattung hinausgehen. Die Nachhaltigkeitsstrategie lieferte zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung des Unternehmens und machte neue Handlungsfelder sichtbar – von der systematischen Erfassung von Emissionen über die Weiterentwicklung nachhaltiger Dienstleistungen bis hin zur stärkeren Verankerung von ESG-Themen in Unternehmensprozessen und Entscheidungsstrukturen.
Auch die Zusammenarbeit mit dem Green Tech Valley Cluster wurde als sehr positiv bewertet. Die strukturierte Organisation des Projekts und die fachliche Begleitung erleichterten die Umsetzung erheblich und ermöglichten es dem Unternehmen, sich auf die inhaltliche Weiterentwicklung zu konzentrieren.
Für AAE Naturstrom markiert das Projekt keinen Abschluss, sondern einen nächsten Entwicklungsschritt. Die erarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie dient künftig als Orientierung für unternehmerische Entscheidungen und Investitionen. Gleichzeitig schafft der VSME-Bericht die Grundlage für eine transparente Kommunikation der Nachhaltigkeitsleistungen nach innen und außen.
So zeigt das Projekt, dass Nachhaltigkeit nicht nur Teil des Geschäftsmodells sein kann, sondern auch ein wirkungsvolles Instrument, um Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln und zukunftsfit aufzustellen.
CERAM
Nachhaltigkeitsroadmap als strategischer Kompass für die Zukunft
Genau hier setzte das Green Tech TopRunner Projekt von CERAM Austria an. Das Unternehmen, das auf innovative keramische Lösungen für industrielle Anwendungen spezialisiert ist, nutzte die Förderung, um eine fundierte Nachhaltigkeitsroadmap zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen die Identifikation wesentlicher Nachhaltigkeitsthemen sowie die Analyse zukünftiger rechtlicher und regulatorischer Herausforderungen.
Auf Unternehmensseite begleiteten Robert Felgitscher und Markus Deutsch das Projekt. Unterstützt wurden sie dabei von den Nachhaltigkeitsexpert der BDO, die ihre externe Expertise insbesondere bei der Analyse regulatorischer Entwicklungen und der strategischen Einordnung der Ergebnisse einbrachten.
Für CERAM war das Projekt weit mehr als eine Bestandsaufnahme. Durch die strukturierte Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken, Chancen und zukünftigen Anforderungen entstand eine belastbare Grundlage für unternehmerische Entscheidungen. Gleichzeitig konnte das Unternehmen wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wie bestehende Prozesse und Strategien weiterentwickelt werden können, um Risiken frühzeitig zu minimieren und neue Potenziale zu nutzen.
Besonders wertvoll war dabei die Vorbereitung auf kommende regulatorische Anforderungen und steigende Kundüche. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun direkt in die strategische Ausrichtung des Unternehmens ein und unterstützen sowohl die Unternehmens- als auch die Investitionsstrategie.
Auch die organisatorische Seite des Projekts wurde positiv bewertet. Die Begleitung durch den Green Tech Valley Cluster sorgte für eine spürbare Entlastung bei administrativen Aufgaben und erleichterte die Abwicklung des Förderprojekts deutlich.
Für CERAM bildet die entwickelte Nachhaltigkeitsroadmap nun die Grundlage für die nächsten Schritte. Anstatt auf neue Anforderungen lediglich zu reagieren, kann das Unternehmen künftige Entwicklungen aktiv gestalten und Nachhaltigkeit gezielt als Teil seiner langfristigen Unternehmensstrategie verankern.
TOWERN 3000
Digitale Plattform stärkt die Vernetzung von Kund:innen und Partner:innen
Die TOWERN3000 Projekt- & Medienagentur GmbH aus Schladming steht für Innovationskraft im Bereich nachhaltiger Bau- und Sanierungstechnologien. Mit der CEPA®-Energiefassade hat das Unternehmen eine mehrfach ausgezeichnete Lösung entwickelt, die Dämmen, Heizen, Kühlen und Energiespeichern in einem System vereint. Die Technologie ermöglicht eine minimalinvasive Sanierung über die Gebäudehülle und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur klimafitten Transformation des Gebäudebestands.
Um die Zusammenarbeit mit Kund:innen und Partner:innen auf das nächste Level zu heben, setzte TOWERN3000 im Rahmen des Green Tech TopRunner Förderprogramms ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt um. Ziel war die Entwicklung einer zentralen digitalen Plattform, die Prozesse vereinfacht, Informationen bündelt und die Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbessert.
Gemeinsam mit der Expertise von zweiP IT & WEB Solutions wurden die Anforderungen von Kund:innen und Partner:innen analysiert, digitale Workflows entwickelt und ein umfassendes Plattformkonzept erarbeitet. Das Projekt umfasste unter anderem User Research, Prozess- und Berechtigungskonzepte, die Integration bestehender Systeme sowie die Vorbereitung zukünftiger KI-gestützter Anwendungen. Ergänzend wurden Konzepte für Schulungen, Change Management und den späteren Rollout entwickelt. Die Plattform bildet damit die Grundlage für eine effiziente und skalierbare Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.
Die Konzeption ist mittlerweile vollständig abgeschlossen und steht kurz vor der Umsetzung. Der Start der Plattform in Österreich ist für das kommende Jahr geplant, anschließend soll das System schrittweise auf den deutschen Markt ausgeweitet werden.
Die erwarteten Effekte sind beachtlich: Durch die Digitalisierung und Bündelung der Prozesse können interne Abläufe und das Projektmanagement künftig um rund 60 % verbessert werden. Gleichzeitig profitieren die Mitarbeiter von zentral verfügbaren Informationen, klaren Zuständigkeiten und effizienteren Arbeitsabläufen. Auch auf Kund:innen- und Partnerseite werden deutliche Verbesserungen erwartet – insbesondere in den Bereichen Kund, Abrechnung und Partner, wo eine Effizienzsteigerung von rund 20 % erzielt werden kann.
Besonders positiv bewertet wurden die professionelle Begleitung durch den Green Tech Valley Cluster sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen. Das TopRunner Förderprogramm ermöglichte es TOWERN3000, die digitale Transformation strategisch vorzubereiten und eine solide Grundlage für die nächsten Wachstumsschritte zu schaffen.
Für TOWERN3000 war das TopRunner-Projekt der Startpunkt, um Digitalisierung gezielt als Wachstumstreiber einzusetzen. Die nun vorliegende Plattformkonzeption liefert eine klare Roadmap für die nächsten Entwicklungsschritte und schafft die Basis für eine effizientere Zusammenarbeit mit Kund:innen und Partner:innen im In- und Ausland
EOLOGIX
EOLOGIX: Mit digitalem Kundenverständnis zu mehr Wettbewerbsfähigkeit
Die Digitalisierung von Kundenbeziehungen und Vertriebsprozessen bietet enormes Potenzial für nachhaltiges Wachstum. Um diese Chancen gezielt zu nutzen, nahm EOLOGIX am Green Tech TopRunner Förderprogramm teil und setzte ein Projekt zur Weiterentwicklung des digitalen Kundenverständnisses und der internen Prozesse um.
Über EOLOGIX
EOLOGIX mit Sitz in Graz entwickelt innovative Sensorsysteme für die kontinuierliche Überwachung von Rotorblättern an Windenergieanlagen. Die patentierten und zertifizierten Technologien ermöglichen die zuverlässige Erkennung von Vereisung, Rotorblattschäden, Blitzeinschlägen und weiteren Einflussfaktoren, die die Leistung von Windkraftanlagen beeinträchtigen können. Mit seinen Lösungen unterstützt das Unternehmen Betreiber weltweit dabei, die Energieerträge zu steigern, Stillstandszeiten zu reduzieren und den sicheren Betrieb von Windenergieanlagen sicherzustellen. Das Unternehmen wurde von Thomas Schlegl und Michael Moser mitgegründet und zählt heute zu den führenden Anbietern im Bereich Rotorblatt-Monitoring.
Zum Projekt
Unter der Leitung von Thomas Schlegl (CEO) und Michael Moser (CTO) arbeitete EOLOGIX gemeinsam mit dem Digitalisierungsexperten unlimited sky consulting GmbH, an der Analyse und Optimierung der digitalen Customer Journey. Im Fokus standen die Entwicklung fundierter Personas, die Weiterentwicklung von Customer-Success- und Bestandskunden sowie die Definition klarer Meilensteine und KPIs, um digitale Maßnahmen messbar zu machen und nachhaltig im Unternehmen zu verankern.
Durch die strukturierte Analyse bestehender Abläufe konnten wichtige Potenziale entlang des gesamten Kundenlebenszyklus identifiziert werden. Das Projekt ermöglichte es EOLOGIX, die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen noch besser zu verstehen und Marketing-, Vertriebs- sowie Serviceaktivitäten gezielt darauf auszurichten. Gleichzeitig wurden interne Prozesse optimiert und digital weiterentwickelt.
Die Ergebnisse zeigen den Mehrwert des Projekts deutlich: Die Effizienz interner Prozesse – insbesondere in den Bereichen Leadgenerierung und Bestandskund – konnte um rund 30 % gesteigert werden. Darüber hinaus verbesserte EOLOGIX seine digitale Wettbewerbsfähigkeit um 40 % und schuf damit wichtige Voraussetzungen für weiteres Wachstum sowie eine noch stärkere Kundenorientierung.
Das Green Tech TopRunner Förderprogramm unterstützte EOLOGIX dabei, Digitalisierungspotenziale systematisch zu identifizieren, konkrete Maßnahmen abzuleiten und diese gemeinsam mit erfahrenen Expert umzusetzen. Die professionelle Begleitung durch den Green Tech Valley Cluster sowie die hohe Qualität der externen Beratung wurden von den Projektverantwortlichen besonders positiv bewertet und trugen maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei. Die erfolgreiche Zusammenarbeit führte zudem bereits zu weiteren gemeinsamen Aktivitäten über das Förderprojekt hinaus.
Das Beispiel EOLOGIX zeigt, wie Unternehmen mit Unterstützung des Green Tech TopRunner Programms ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben, interne Prozesse verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken können.
Konrad Forsttechnik
„Unser Motto lautet ,one step further‘ – die Ideen von heute sind das Kapital von morgen. Mit TopRunner haben wir unsere internen, organisatorischen Abläufe zukunftsfit gemacht.“ Markus Konrad, GF Konrad Forsttechnik GmbH
Mit starken Innovationen & reichlich Power weltweit richtig steil unterwegs
Der in zweiter Generation geführte Traditionsbetrieb Konrad Forsttechnik ist weltweit gefragt, wenn es um Systemlösungen in der Holzernte, insbesondere bei extremen Steillagen und schwieriges Gelände geht. Mit TopRunner wurden „im Jahr der Veränderungen“ die Organisationsstrukturen in Richtung Zukunft gefestigt.
Das Preitenegger Unternehmen Konrad Forsttechnik zeigt bereits im Firmen-Slogan „one step further“, dass ständige Neu- und Weiterentwicklung kein bloßes Lippenbekenntnis ist, sondern Grundstein für kontinuierliches Wachstum – auch zuletzt in global generell wirtschaftlich sehr angespannten Zeiten. „Die Ideen von heute sind sind das Kapital von morgen“, bringt es Geschäftsführer Markus Konrad, der die Geschicke des 150-Mitarbeiter:innen-starken Betriebs seit 2011 in dieser Funktion leitet, auf den Punkt: „Wir sind Spezialisten, wenn es um Holzerntemaschinen für extreme Gelände geht. Durch permanente Neu- und Weiterentwicklung – unsere F&E-Quote liegt bei sechs Prozent – sind wir im Steilkranbereich weltweiter Technologie- und Marktführer“.
Sicherheit & Effizienz als Innovationstreiber
Wie sehr sich das Sichern, Schlägern und Herausbringen von Bäumen in steilen, schwer zugänglichen Waldlagen in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wird mit Blick auf die Hightech-Maschinen (Harvester, Seilgeräte und Laufwägen) schnell deutlich. Zwar ist Effizienz ein großer Treiber dieser Geräteentwicklungen, doch an erster Stelle sei es die Erhöhung der Sicherheit und der körperlichen Beanspruchung der Menschen, die diese Jobs erledigen, so Konrad. Hier wurden dank großartiger Ingenieursleistungen in den vergangenen 30 Jahren wahre Quantensprünge erzielt. „Da es sich bei der Forsternte um einen besonders gefährlichen Bereich handelt, haben wir uns zur Mission gemacht eine sicherere Holzernte zu ermöglichen. In Zukunft streben wir sogar eine Annäherung an eine vollständige Automatisierung an“, unterstreicht Konrad.
Stichwort Zukunft: Das Jahr 2025 sei das Jahr der Veränderung, erklärt der Geschäftsführer. So wurde etwa das Betriebsareal um ein neues Schulungszentrum erweitert. Das sei jedoch „nur“ die bauliche Seite. Vielmehr habe man sich die Fragen gestellt: „Sind wir am richtigen Weg, um in den kommenden Jahren nicht nur die Stelle am globalen Markt zu halten, sondern auch weiter auszubauen? Welche Trends werden unseren Wirtschaftsbereich künftig stark beeinflussen?“
Branchentrends, KI & der eine wichtige Schritt voran
EET - Efficient Energy Technology
„TopRunner zeichnet sich durch unkomplizierte und gezielte Unterstützung aus. Man kann sagen, diese Initiative ist klassische Hilfe zur Selbsthilfe.“ Stephan Weinberger, CTO EET
Start frei für den intelligenten Plug-and-Play Speicher für Balkonkraftwerke
Die EET – Efficient Energy Technology GmbH stellte vor wenigen Wochen mit SolMate 3 einen neuartigen Stromspeicher für den Heimgebrauch vor. SolMate 3 wurde speziell für die effiziente Nutzung und Speicherung bei Balkonkraftwerken, entwickelt. Unterstützung in der (Weiter-)entwicklung des digitalen Geschäftsmodells mithilfe von Machine-Learning holte sich das Grazer Unternehmen bei TopRunner.
„Es ist der erste und bislang einzige Speicher, der sich direkt in die Steckdose einstecken lässt und sofort ohne aufwendige Installation oder zusätzliche Hardware die Stromversorgung steuern kann. Möglich ist dies durch die patentierte SolBrain-Technologie mit der eine automatische, intelligente Erfassung des Stromverbrauchs möglich ist und so eine bedarfsgerechte Einspeisung sichergestellt wird“, erzählt CTO Stephan Weinberger zu Recht stolz über die neueste Entwicklung des Unternehmens: „Wir leben seit 2017 die Vision, dass jede und jeder seinen Strom einfachst am Balkon erzeugen kann und die Steckdose reicht, um ohne zusätzlich Hardware oder aufwendige Installation diese Stromversorgung zu steuern.“
Gesagt, getan. Der neueste Wurf des smarten Teams wurde vollständig in Österreich entwickelt und erfüllt höchste Standards für Qualität, Effizienz und Sicherheit sowie maximale Anpassbarkeit für Haushalte in ganz Europa. „Der Speicher ist zu 100 Prozent kompatibel mit bestehenden Balkonkraftwerken, kann aber auch mit neuen Photovoltaik-Panels genutzt werden. Mit einer Kapazität von 2,5 kWh und der bewährten LiFePO4-Speichertechnologie bietet SolMate 3 ausreichend Energie, um auch bei Stromausfällen essenzielle Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine, WLAN oder Beleuchtung zuverlässig zu versorgen“, erklärt Weinberger.
Show Cases & Dashboards
SUNBOOSTER
„Die Kommunikation war einfach, die Abwicklung unkompliziert. Mit TopRunner erhielten wir Unterstützung und konnten uns auf die operative Arbeit konzentrieren.“ Benedikt Dilena, SUNBOOSTER GmbH
Digitaler „Boost“ für innovative vertikale Stromerzeugung
Das österreichische Solarunternehmen SUNBOOSTER GmbH führte vor wenigen Wochen seine neueste Entwicklung Sunbooster VERTICAL in der DACH-Region ein. Unterstützung in der Digitalisierung holte sich das Grazer Unternehmen im TopRunner-Projekt.
„Wir haben flexible Solarstreifen entwickelt, die Hausbesitzer schnell und bequem in bestehende Gartenzäune einfädeln können. Diese Weltneuheit liefert genau dann Strom, wenn der Energiebedarf und die Strompreise am höchsten sind“, erzählt Benedikt Dilena von SUNBOOSTER über den neuesten Coup aus dem innovativen Unternehmen, das bereits mit SUNNYBAG weltweit Erfolge feiern konnte. Vor knapp 15 Jahren stellte CEO Stefan Ponsold damit die Sonne zum Mitnehmen vor – in Form von mobilen Solarpanelen auf Umhängetaschen und Rucksäcken, um unterwegs Smartphones, Kameras oder Powerbanks zu laden.
Vertikaler Sichtschutz, der richtig Power liefert
„Mit der Einführung der zweiten Marke SUNBOOSTER im Jahr 2022 hat sich das Unternehmen auch auf dezentrale Solarstromlösungen für Haushalte spezialisiert“, erklärt Dilena: „Die flexiblen Solarmodule lassen sich direkt in bestehende Doppelstabmattenzäune einfädeln. Sie ersetzen herkömmliche Sichtschutzbänder und erzeugen auf den vertikalen Flächen von Gartenzäunen Sonnenenergie – dank der beidseitigen Solarzellen deutlich mehr als klassische Solarmodule. SUNBOOSTER bietet die Lösung in sechs Komplettsets mit Wechselrichtern und Verkabelung an. Weil man die Sets modular erweitern kann, lassen sich auch höhere Strombedarfe beispielweise für Klimaanlagen und Wärmepumpen problemlos decken“.
Durch die vertikale Ausrichtung liefere das System vor allem morgens und abends Strom – genau dann, wenn der Energiebedarf und die Strompreise am höchsten sind, führt Dilena weiter aus. Weil man bestehende Zäune nutzen kann, sei die Nachrüstung denkbar einfach. „Wir verwandeln bestehende Zäune in leistungsstarke Sonnenkraftwerke – ganz ohne zusätzlichen Platzbedarf.“
Starke Ideen brauchen starke Partner:innen
- Um dieses energiegeladene Produkt erfolgreich am Markt zu etablieren, hat das Unternehmen bei TopRunner mitgemacht. „Die Kommunikation war einfach, die Abwicklung unkompliziert. Wir konnten uns auf die operative Arbeit konzentrieren, während unser Sparring-Partner, das Team der MONOBUNT GmbH aus Ried im Innkreis hat uns bei der Digitalen Customer Journey perfekt begleitete“, berichtet Dilena. Ziel war hierbei, das digitale Marketing zu verbessern, die Touchpoints effizienter zu gestalten und insgesamt interne digitale Prozesse zu optimieren. Dilena: „Wir konnten bereits nach kurzer Zeit eine Steigerung des Umsatzes erzielen. Die Verbesserung bzw. Vereinfachung interner Prozesse, wie Sales Funnel oder KI-Chatbot haben den Vertrieb sowie auch die Personalkosten optimiert.“
Alle Infos:www.sunbooster.com
Büro für Erneuerbare Energie - Ing. Leo Riebenbauer GmbH
„Mit TopRunner haben wir die Digitalisierung im Unternehmen vorangetrieben“
Melanie Kemmer Leitung Förderung & Officemanagement / Büro für Erneuerbare Energie – Ing. Leo Riebenbauer GmbH
Vom Energiepionier zum Energiearchitekten
Das Thema Nachhaltigkeit ist im Unternehmen „Büro für Erneuerbare Energie – Ing. Leo Riebenbauer GmbH“ seit Jahrzehnten fix verankert. „Es liegt in unserer Verantwortung die Umwelt mitzugestalten – für uns und zukünftige Generationen“ titelt das Unternehmen zu Recht auf seiner Homepage, schließlich setzt das Unternehmen unter der Führung von Geschäftsführer Leo Riebenbauer seit Gründung vor 30 Jahren auf Planung und Engineering von erneuerbarer Energie und Gebäudetechnik.
Als Leo Riebenbauer vor drei Jahrzehnten auf nachhaltige Energiesysteme aus regionalen, regenerativen Ressourcen als neues Businessmodell setzte, wurde er nicht nur aufgrund der damals sehr niedrigen Heizölpreise, durchaus mit Kopfschütteln bedacht. Doch der Unternehmer hatte eine Vision – und hat diese mit seinem Team höchst erfolgreich in die Tat umgesetzt. Warum das Unternehmen, das sich mit einigen hundert national wie auch international umgesetzten Projekten längst einen Namen in Sachen Klimaschutz gemacht hat, auf TopRunner setzt? „Der Blick von außen ist immer wichtig. Deshalb haben wir mit Fraiss IT zusammengearbeitet. Ziel war es, ein Konzept zur Digitalisierung unserer internen Prozesse zu erstellen“, erzählt Melanie Kemmer (Leitung Förderung & Officemanagement).
Im Prozess war Team aktiv dabei
Besonders spannend und fruchtbar sei die Einbindung des Teams in diesem Projekt-Prozess gewesen, erklärt sie: „Schließlich sind es die Menschen, die in einem Betrieb wie dem unseren, Dinge voranbringen und die besten Lösungen für unsere Kunden erarbeiten. Sie wissen, was sie brauchen und sie wissen auch am besten, wo vielleicht noch Sand im ,digitalen Getriebe‘ ist.“ Und oft sei es nicht das völlig Neue, das Mut zur Umsetzung brauche, sondern vielmehr das Erkennen, wenn Bestehendes nicht mehr seinen Zweck im erforderlichen Maß erfülle, umschreibt Kemmer die Erfahrungen.
Doch bei der Digitalisierung allein bleibt es nicht, so Kemmer: „Das Gebäude ist 100 Jahre alt, ein neues ist geplant – auch, weil der Platz nicht mehr reicht.“ Der Fuhrpark sei längst auf elektrische Fahrzeuge umgestellt, Photovoltaik und Biomasse natürlich selbstverständlich. Aber es gäbe immer was zu tun, erzählt Kemmer – und verrät das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens: „Spaß! Wir sind ein Familienbetrieb, wo das Miteinander im Fokus steht.“
Silent Quo
„Mit TopRunner organisieren wir Prozesse zur systematischen Steuerung im Innovationsmanagement neu“
Roland Pufitsch, Geschäftsführer von Silent Quo
Wie ein Villacher Unternehmen „leise“ den Markt erobert
Die Villacher Silent Quo GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, die Welt mit hochwertigen, optisch ansprechenden und kostengünstigen Produkten leiser zu machen. „Wir messen den Schallpegel einer Schallquelle. Wir erkennen den Lärm und den Ursprung des Problems. Und wir lösen visuell und messtechnisch und bieten Lösungen das Problem durch unsere Schallschutzhauben oder andere Schallschutzlösungen“, erzählt Geschäftsführer Roland Pufitsch.
Durch die Teilnahme am Förderprogramm „Green Tech TopRunner Kärnten“ optimiert das Unternehmen seine Prozesse im operativen Geschäft. „Mit TopRunner organisieren wir Prozesse zur systematischen Steuerung im Innovationsmanagement neu“, so Pufitsch. Im Zuge dessen werden einfache, auf die Unternehmensgröße zugeschnittene Prozesse zur systematischen Steuerung im Innovationsmanagement entwickelt werden. Der Beratungsansatz folgt einem „Learning-by-Doing“-Modell, das die Mitarbeiter aktiv einbindet, um so die Geschäftsführung zu entlasten.
Zudem hat das Unternehmen einen bedeutenden Schritt in der Stärkung seiner Innovationsfähigkeit gemacht. Durch die Entwicklung eines systematischen Ideenmanagements wurde eine Struktur geschaffen, die den Ideenfindungsprozess klar definiert und in verschiedene Phasen unterteilt, um die Entwicklung und Priorisierung innovativer Ideen zu optimieren. Diese Struktur fördert die Einbindung aller Mitarbeiter und unterstützt eine breite Ideensammlung sowie cross-funktionale Zusammenarbeit.
Eine speziell entwickelte Roadmap für zukünftige Innovationsprojekte setzt klare Meilensteine und Zeitpläne und weist spezifische Verantwortlichkeiten zu, was die zielgerichtete und effiziente Steuerung der Projekte ermöglicht. „Zudem wurden Innovationsindikatoren definiert, die eine kontinuierliche Überwachung und Bewertung der Innovationsleistung erlauben, sowohl durch qualitative als auch quantitative Maße. Die Integration agiler Methoden und Techniken des Zeitmanagements erhöht die Flexibilität und ermöglicht es uns, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und neue Ideen zügig in marktfähige Produkte oder Dienstleistungen umzusetzen“, so Pufitsch. Mit diesen Maßnahmen hat Silent Quo die Grundlage für ein nachhaltiges und effektives Innovationsmanagement geschaffen, das die Kreativität und analytische Fähigkeit der Mitarbeiter weiter stärkt.
Website: https://silent24.at
e-Lugitsch Elektro GmbH
“Mit TopRunner hatten wir Expert:innen an der Hand. Wir konnten uns also auf unser Business konzentrieren.”
Gerhard Eder, Verantwortlicher für Digitalisierung bei e-Lugitsch Elektro GmbH
Elektro-Profi setzt auf Digitalisierung
Das Unternehmen e-Lugitsch Elektro GmbH mit Sitz in Feldbach kann auf eine mehr als 110 Jahre lange Unternehmensgeschichte zurückblicken. Wer so lange am Markt erfolgreich ist, weiß, wie man die Weichen richtig setzt, „aber auch die Traditionen eines Familienunternehmens, das fest in der Region verankert ist, bewahrt“, erzählt der Geschäftsführer Werner Lugitsch. So zählt man aktuell rund 235 Mitarbeiter:innen an den Standorten Feldbach, Gniebing, Bad Gleichenberg, Bad Radkersburg und Fehring. Rund 45 Lehrlinge sind darunter. Lugitsch: „Seit 60 Jahren werden Lehrlinge bei uns erfolgreich ausgebildet. Mit der e-Lugitsch Lehrlingsakademie und dem Engagement unserer Ausbilder:innen bieten wir die beste Unterstützung, um Lehr- und Lernziele zu erreichen und die persönliche Entwicklung zu stärken.“
Keine „Zettelwirtschaft“
Stichwort: „beste Unterstützung“. Diese holte sich das Unternehmen bei TopRunner. Der Betrieb, der neben Haushaltselektronik insbesondere auch maßgeschneiderte Lösungen für Gewerbe und Industrie sowie für Wohn- und Bürogebäude von der Planung und Installation effizienter Photovoltaikanlagen bis zur Umsetzung intelligenter Gebäudesteuerungssysteme setzt, hatte ein umfassendes Digitalisierungprojekt im Fokus. „Wir sind Profis in unserem Bereich. Deshalb holten wir Profis an Bord, die uns hier tatkräftig unterstützen konnten – damit wir uns weiter um unser Kerngeschäft kümmern konnten und nicht in Zettelwirtschaft versinken“, erzählt Gerhard Eder, Verantwortlicher für Digitalisierung im Unternehmen.
Expertise vom Profi und den Mitarbeiter:innen
Gesagt, getan. Gemeinsam mit axtesys ging man daran, eine tragfähige Digitalisierungsroadmap für die kommenden Jahre zu entwickeln. Interviews mit Mitarbeiter:innen wurden geführt, die Frage „Wo würde Digitalisierung dir die Arbeit erleichtern“ stand im Mittelpunkt. Eder: „Wie bei anderen Unternehmen auch wird bereits sehr viel digital erledigt. Dennoch gibt es immer wieder Schnittstellenbrüche. Diese zu identifizieren war der erste Schritt. Denn die Grundlage ist immer eine saubere Datenbasis.“ Und auf dieser werde sukzessive aufgebaut, so Eder. Kleinere Umsetzungen wurden bereits vorgenommen, „größere digitale Neustrukturierungen in Dokumentationsabläufen werden Schritt für Schritt umgesetzt“.
Transparenz in der Umsetzung
Wichtig sei, so Eder und Lugitsch unisono, die Mitarbeiter:innen immer am Laufenden zu halten. „Sie zu befragen und um ihre Meinungen bzw. Ideen zu bitten, und dann alles stillschweigend umzusetzen oder zu verwerfen, frustriert die Teilnehmenden. Deshalb informieren wir sie, was warum umgesetzt wird, was geschehen ist, was wir vorhaben. Transparenz ist essenziell.“
PIADENO
Klagenfurter Innovatoren setzen „volatile“ Märkte gehörig unter Strom
PIADENO, ein Unternehmen der Klagenfurter Gasser+Partner Gruppe, nutzt digitale Technologien, um ungenutzte Energiereserven zu vernetzen und dadurch virtuelle Kraftwerke zu schaffen. Dies trägt dazu bei, die Energieversorgung nachhaltiger und stabiler zu gestalten und bietet gleichzeitig Vorteile für alle Beteiligten. Mit dem TopRunner-Beratungsprojekt wurde gemeinsam mit trinitec & INERCOMP die digitale Innovationsstrategie des Unternehmens weiter vorangetrieben und die Grundlage für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle geschaffen.
Zwei Millionen Euro Investment für Mega-Batteriespeicher
„Wasserkraft, Wind- und Photovoltaikstrom sind nicht zu jeder Tageszeit im gleichen Ausmaß verfügbar. Daher braucht es Speicherlösungen, die das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aufheben und die Netzstabilität sicherstellen können“, erzählt Miha Kampuš, Geschäftsführer des Klagenfurter Unternehmens PIADENO. Gemeinsam mit seinem Team präsentiert er hochinnovative Entwicklungen, die die grüne Transformation entscheidend mitprägen können. So geschehen etwa dem ersten TESLA-Megapack Österreichs mit einer Kapazität von 2,6 MWh, den das Unternehmen in Klagenfurt ans Netz brachte. Zwei Millionen Euro nahm PIADENO dafür in die Hand. Kampuš: „Die Kapazität der Batterie ist so groß, dass sie knapp 200 Haushalte mit Strom versorgen könnte.“ Virtuelle Kraftwerke für Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit Stichwort Strom: Hier zeigt das Unternehmen wegweisende Entwicklungen zur nachhaltigen Energiewende. Denn diese erfordere nicht nur den Ausbau des Stromnetzes, so der CEO, sondern auch die Weiterentwicklung der Speichertechnologie. „Wir digitalisieren die freien Kapazitäten von Energieanlagen und schafft virtuelle Kraftwerke. Der Mehrwert entsteht durch die dadurch gewonnene Flexibilität von Erzeugungs-, Verbrauchs- und Speicheranlagen.“ Soll heißen: Die Wirtschaftlichkeit der Anlagen wird verbessert und die Versorgungssicherheit unterstützt. „Diesen Vorteil markt- und netzdienlich einzusetzen, steht nicht nur größeren Unternehmen zur Verfügung, sondern bald auch privaten Nutzern“, unterstreicht Kampuš. Voranschreitender Ausbau volatiler Energieerzeugungsanlagen als Chance Mit diesem Geschäftsmodell surft PIADENO auf der globalen Welle des immer stärker voranschreitenden Ausbaus volatiler Energieerzeugungsanlagen. „Das erfordert auch den Ausbau von komplementären Anlagen – sprich Stromspeicher jeglicher Art. Insbesondere Batteriespeicher werden wegen ihrer einfachen und schnellen Errichtung, der voranschreitenden Kostendegression durch die fortschreitende Massenproduktion, als auch aufgrund ihres modularen Charakters eine wesentliche Rolle spielen“, ist Kampuš überzeugt. Gleichzeitig brauche es auch die Spezialisten, also Dienstleister, die die Vermarktung dieser „Flexibilität“ für die Betreiber resp. Produzenten auch professionell übernehmen und vorantreiben. „Hier braucht es Knowhow, insbesondere in den Spezifika der einzelnen Märkte“, erklärt Franz Simon Kuchler, Leiter des Bereichs Business Development bei PIADENO. „Deshalb haben wir auch am TopRunner-Projekt teilgenommen. Gemeinsam mit den Experten und Expertinnen von trinitec und INERCOMP haben wir die unterschiedlichen Vermarktungsvarianten eines Batteriespeichers untersucht, deren Erlösmöglichkeiten berechnet und unser digitales Geschäftsmodell weiterentwickelt“, erzählt Kuchler.„Um sich international zukunftsträchtig zu positionieren, braucht es starke und flexible Strategien.“
Miha Kampuš, CEO & Franz Simon Kuchler, Business Devolopment PIADENO
Geschäftsmodell & Zukunftschancen Für PIADENO stehe jetzt als nächster wichtiger Schritt die Herstellung der Zugänge auf den einzelnen Märkten, sowie das Sammeln von Erfahrungen bei der Anwendung dieser Strategien am Plan, so Kampuš und Kuchler unisono. „TopRunner hat uns bestätigt, dass unser Geschäftsmodell nicht nur wesentlich für das Vorantreiben der grünen Transformation, sondern gleichzeitig ein Modell mit großem Entwicklungspotenzial und Zukunftschancen ist“, betont Kampuš. „Um sich international zukunftsträchtig zu positionieren, braucht es starke und flexible Strategien. Die Teilnahme am TopRunner Projekt hat uns sehr geholfen, diese maßgeblich zu verbessern.“ Suchen auch Sie nach neuen Lösungswegen für Ihr Unternehmen? Ist vielleicht der Blick von außen der Schlüssel zu neuen Geschäftsmodellen? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Valley Clusters erhalten Sie Zugang zu top Beratungsleistungen – rasch, unkompliziert und mit einer hohen Förderquote!Weitere Infos zu den Unternehmen:
PIADENO® Green Energy Management GmbH: https://www.PIADENO.com/ trinitec IT Solutions & Consulting GmbH: https://trinitec.at/ INERCOMP GmbH – Independent Energy Experts: https://www.inercomp.com/de/
go-e
„Ein starkes Innovationsmanagement ist in diesen herausfordernden Zeiten essenziell“
Susanne Palli, Geschäftsführerin & Co-Gründerin von go-e
Warum ein erfolgreiches Unternehmen bei der Markteroberung auf Schwarmintelligenz setzt
Susanne Palli ist mit dem Kärntner Ladetechnik-Unternehmen go-e bereits an vier Standorten – Feldkirchen, Graz, Berlin & Stockholm – erfolgreich. Mit dem TopRunner-Beratungsprojekt soll die schnellere Markteinführung der innovativen Charger dem wettbewerbsintensiven Umfeld die Stirn bieten. Dafür setzt man im 100 Mitarbeiter:innen starken Team aus 30 Nationen auch auf Schwarmintelligenz.
Innovationsmanagement zur Marktführerschaft im E-Mobilitätssektor
Go-e aus Kärnten hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Marke für Home-Charger in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert. Doch der aktuelle Rückgang der E-Auto-Verkäufe in Europa beeinflusst und verzögert auch den Markt für Ladegeräte. Zugleich wächst die Konkurrenz aus Fernost und der Preisdruck nimmt zu. „In diesem wettbewerbsintensiven Umfeld setzen wir auf Innovation und schnelle Markteinführung als entscheidende Erfolgsfaktoren, um die Marktführerschaft im europäischen E-Mobilitätsmarkt zu sichern. Deshalb haben wir bei TopRunner mitgemacht“, erklärt Geschäftsführerin und Co-Gründerin Susanne Palli.
Um diese Strategie umzusetzen, hat go-e eine Innovationsberatung im Rahmen des „Top Runner Programms“ des Green Tech Valley Clusters mit Trigon umgesetzt. In enger Zusammenarbeit mit dem Management wurden folgende Projektziele festgelegt:
· Entwicklung eines maßgeschneiderten Innovationsprozesses mit klaren Stage-Gates und einem Projekt-Tracking-System
· Definierung relevanter Instrumente für den Innovationsprozess, wie Ideenauswahl, Priorisierungskriterien, Risikobewertung und Digitalisierung
· Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Innovationskultur
· Pilotierung des Innovationsmanagementsystems an aktuellen Projekten zur Effizienzsteigerung und Beschleunigung
· Strategien zur internen Kommunikation zur Verankerung des Innovationsprozesses
· Schärfung der Vision und strategischen Ziele zur Orientierung
„Durch diese Maßnahmen wollen wir unsere Innovationskraft nachhaltig steigern und uns langfristig als Marktführer im europäischen E-Mobilitätssektor positionieren“, betont Palli.
Wachstumsvision bis 2027
Im Rahmen des TopRunner-Projekts hat go-e eine klare Vision bis 2027 formuliert: Zum einen möchte man in den fünf wichtigsten europäischen Automärkten mit über 10 Prozent Marktanteil präsent sein, zum anderen ein zweites, tragfähiges Standbein neben dem Charger-Geschäft etablieren. Zur Erreichung dieser ambitionierten Ziele ist ein starkes Innovationsmanagementsystem entscheidend – darin sind sich sowohl die Führungsebene sowie das gesamte Projektteam einig.
Was es dazu braucht?
· Förderung der Schwarmintelligenz durch Einbindung aller Mitarbeitenden, was die Ideenvielfalt erhöht.
· Klare Strukturen im Innovationsprozess mit definierten Rollen, Verantwortlichkeiten und Meilensteinen.
· Bessere Entscheidungsfindung durch strukturierte Prüfung und Bewertung der Ideen.
· Transparenz und Planbarkeit für innovative Projekte, die so kostenmäßig überschaubarer werden.
· Sicherung der Überlebensfähigkeit von go-e durch kontinuierliche Innovationskraft.
Mit dem TopRunner-Programm neue Lösungswege gehen
Suchen auch Sie nach neuen Lösungswegen für Ihr Unternehmen? Ist vielleicht der Blick von außen der Schlüssel zu neuen Geschäftsmodellen? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Valley Clusters erhalten Sie Zugang zu top Beratungsleistungen – rasch, unkompliziert und mit einer hohen Förderquote!
Weitere Infos:
Go-e: https://shop.go-e.com/de-de bzw. https://elektro.at/2023/12/21/es-gibt-ein-riesiges-potenzial/
Trigon: Gerald Hackl | Trigon
RM Umweltkonsulenten ZT GmbH
Investition in Nachhaltigkeit machen Unternehmen für Kunden und Mitarbeiter attraktiv
Seit 20 Jahren begleiten „Die Umweltkonsulenten“ Unternehmen mit rechtlich und technisch fundierten Speziallösungen in allen Fragen der Umwelttechnik. Aber auch das Unternehmen selbst stellt sich den Herausforderungen und Anforderungen der Zeit. Im Zuge des TopRunner-Beratungsprojekts wurde die Nachhaltigkeitsstrategie in den Fokus gerückt: Mit hochspannenden neuen Erkenntnissen und jeder Menge „Gewinn“ auf mehreren Seiten.
Gemeinsam mit ClimatePartner hat das Unternehmen im Rahmen von TopRunner seinen Corporate Carbon Footprint – CCF – berechnet. „Als Umweltkonsulenten stehen wir Betrieben seit zwei Jahrzehnten in sämtlichen Umwelttechnikfragen zur Seite. Natürlich besteht der Anspruch, auch selbst auf die Herausforderungen der Zeit, zu reagieren bzw. proaktiv zu agieren“, erzählt Geschäftsführer Arne Ragoßnig. Zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte wurden umgesetzt, man bezieht beispielsweise nur Grünstrom und zuletzt stand die Investition in den Ausbau der hauseigenen PV-Anlage am Standort auf insgesamt 20 kW/Peak auf den Agenden.
Company Carbon Footprint
Warum ein Unternehmen, das selbst andere Betriebe mit exzellenter Expertise in Umwelttechniklösungen begleitet, bei TopRunner andockt? „Als umwelttechnisches Zivilingenieurbüro sind wir in unseren Spezialgebieten hoch spezialisiert. Aber wenn es um Nachhaltigkeitsmaßnahmen geht, braucht es Profis unterschiedlichster Couleur und Sparringspartner:innen für die jeweiligen Bedürfnisse. Deshalb haben wir bei TopRunner mitgemacht, um unsere Nachhaltigkeitsstrategien auch mit dem Blick von außen zu betrachten“, so Ragoßnig. Denn oft sei es der Blick über den eigenen Tellerrand respektive die eigene Profession, der Initialzündungen zu neuen Ansatzpunkten gibt und/oder bestehende Strategien noch stärker formt. Gemeinsam mit ClimatePartner wurde hier der Carbon-Footprint für das Unternehmen bestimmt – mit überraschenden, neuen Erkenntnissen, wie Ragoßnig erklärt.
„Wir waren erfreut zu sehen, dass viele unserer Maßnahmen enorm fruchtbar sind. Wir waren aber auch erstaunt, dass der größte CO2-Treiber bei uns die Mobilität der Mitarbeiter zur Arbeit ist. Mit dieser konkret mit Zahlen hinterlegten Erkenntnis ist es möglich, gezielt anzusetzen“, so Ragoßnig. E-Autos, die mit eigenem grünen Strom geladen werden, oder auch Klimatickets sind hier ein Beispiel.
„Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind ein mehrfacher Gewinn für das Unternehmen“ – Arne Ragoßnig
Wichtig sei die Kommunikation – nach innen wie außen, unterstreicht der Geschäftsführer. Denn nur wenn die Mitarbeiter:innen auch über die Beweggründe und die daraus resultierenden Maßnahmen informiert seien, können derartige Projekte umgesetzt werden, so Ragoßnig: „Das Commitment ist entscheidend.“
Stichwort Commitment: Der Fokus auf Nachhaltigkeit und das Bekenntnis zu Investitionen in eine grüne Zukunft sei ein wichtiges Asset am Markt, unterstreicht der Geschäftsführer: „Die Kunden verlangen danach.“ Und auch bei der Suche nach den Fachkräften von morgen seien diese tatkräftigen Zeichen essenziell, „denn gerade die junge Generation schaut sich potenzielle Arbeitgeber:innen-Betriebe sehr genau in puncto Nachhaltigkeit an“.
Weitere Infos auf:
RM Umweltkonsulenten ZT GmbH https://www.umweltkonsulenten.at
CCF-Projekt https://www.umweltkonsulenten.at/news/
Mit dem TopRunner-Programm neue Lösungswege gehen
Suchen auch Sie nach neuen Lösungswegen für Ihr Unternehmen? Ist vielleicht der Blick von außen der Schlüssel zu neuen Geschäftsmodellen? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Valley Clusters erhalten Sie Zugang zu top Beratungsleistungen – rasch, unkompliziert und mit einer hohen Förderquote!
NET-Automation
Welche Rolle eine Biene beim Murtaler Spezialisten für industrielle Digitalisierung und Automatisierung spielt
NET-Automation hat kürzlich erst den neuen High-Tech-Produktionsstandort bezogen. 3,5 Millionen Euro wurden dafür in die Hand genommen. Doch wird beim Murtaler Unternehmen nicht nur in F&E, Anlagen und Mitarbeiter investiert, sondern auch in Nachhaltigkeit: Mit dem TopRunner-Beratungsprojekt wurde ein weiterer Technologiemeilenstein im wahrsten Sinne des Wortes auf Schiene gebracht.
Starkes Bekenntnis zum Standort und zur Nachhaltigkeit
Ein klares Ja zu Produktion und Nachhaltigkeit steht bei NET-Automation seit jeher ganz oben auf den Firmenagenden. Der Spezialist für industrielle Digitalisierung und Automatisierung mit Kunden in aller Welt, setzt gezielt auf Produkte „Made in Austria“. „Damit sichern wir Jobs in der Region und halten Wertschöpfung im Land“, erklären die beiden Geschäftsführer Walter Rieger und Gernot Theuermann. „Das zeichnet unsere NETBEE-IoT-Produkte aus, das ist es, was am internationalen Markt gefragt ist.“
Und damit geben die beiden auch schon das Stichwort, das sie zu TopRunner führte. Die „Biene“ – das IoT-Hardware-Produkt BEE – ist ein adaptierbares und in verschiedensten Bereichen einsetzbares Multitalent aus dem Hause Net-Automation. „Unsere Bienen sammeln spezifische Daten und bringen diese in den Stock, die Cloud“, vereinfacht Theuermann das System. Je nachdem, wie diese BEEs mit Sensoren ausgestattet werden, erfüllen sie spezielle Anforderungen. „Von IoT-Beleuchtungssteuerung über Pegelstandsmessungen an Flüssen und Bächen bis hin zur Überwachung der Trinkwasserversorgung reichen die Anwendungen“, so Theuermann. Partner:innen in 18 Ländern setzen bereits auf diese Lösungen, „made in Austria – respektive Styria“.
„Wer am internationalen Markt erfolgreich reüssieren will, muss auch bei Nachhaltigkeit on top sein.“
Gernot Theuermann & Walter Rieger, Geschäftsführer von NET-Automation
ÖBB und Green Tech Valley
Neuester Zugang im High-Tech-Bienenstock ist die ForceBEE. „Die ÖBB suchten seit 20 Jahren eine innovative Lösung zur Messung von Bremsstellen. Wir haben dafür ultradünne Sensoren entwickelt. Die ,Biene‘ überträgt auf das Tablet des Mitarbeiters die Bremskraft pro definierter Stelle“, erzählen die Geschäftsführer. Und auch davon, dass man mit den Innovationen auch Investitonen – vor allem auch in Richtung Nachhaltigkeit – setzt. „Denn wer am internationalen Markt erfolgreich sein will, der muss auch bei Nachhaltigkeit top sein“, so das Credo. „Darüber haben wir mit Christian und Oliver Hillebrand von Hillebrand Consulting gesprochen. Dank der Toprunner Förderung des Green Tech Valley Clusters konnten wir gemeinsam Konzepte für noch mehr Nachhaltigkeit in der NET-Automation erarbeiten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Akkreditierung als Prüflabor für unser ForceBEE Bremskraftmesssystem als ein weiterer Meilenstein für die Qualität unserer Produktionsabläufe.“
Mit dem TopRunner-Programm neue Lösungswege gehen
Suchen auch Sie nach neuen Lösungswegen für Ihr Unternehmen? Ist vielleicht der Blick von außen der Schlüssel zu neuen Geschäftsmodellen? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Valley Clusters erhalten Sie Zugang zu top Beratungsleistungen – rasch, unkompliziert und mit einer hohen Förderquote!
Weitere Infos auf:
NET-Automation: https://www.net-automation.at/
Die Erfolgsgeschichten unserer Unternehmen
aus TopRunner 2019-2022
Erfolgsstory SAMsoric
„Das Projekt hat uns extrem viel gebracht! Mit so viel Outcome hätten wir nicht gerechnet.“
Michael Autischer, Geschäftsführer von SAMsoric GmbH
Mit neuer Dienstleistung den Schlüssel zur Lösung gefunden
Als Anbieter von Softwareentwicklungen für Wärmebild- und Sensorsysteme hat SAMsoric im Bereich der Digitalisierung selbst die Nase vorn. Gefragt war allerdings ein Weg Daten, die im Zuge dieser Anwendungen anfallen, für weitere Entwicklungen bereit zu stellen. Diese Frage stand daher auch im Zentrum des TopRunner-Beratungsprojekts. Von der Lösung ist SAMsoric hellauf begeistert.
Die SAMsoric GmbH hat sich mit ihren Softwareentwicklungen auf die Bedürfnisse der Abfall- und Ressourcenwirtschaft fokussiert. Die besonderen Herausforderungen in der stetig wachsenden Branche liegen einerseits im Bereich Batteriedetektion – zumal es durch Fehlwürfe immer öfter zu gefährlichen Brandentwicklungen bei Sammelstellen und Sortieranlagen kommt. Und andererseits gibt es einen steigenden Bedarf hinsichtlich der Digitalisierung, um Prozesse transparenter und übersichtlicher zu gestalten. Mit seinen Wärmebild- und Sensorsystemen ist SAMsoric der Lösungsanbieter für die Abfall- und Ressourcenwirtschaft.
Schlüssel zur Lösung gefunden
Im Zuge dieser Lösungen fallen eine Menge wertvoller Daten an – Daten, die für das Unternehmen von großem Wert sind und daher auch im Focus der Beratung standen. Mit dem Outcome aus dem Beratungsprojekt zeigt man sich sehr zufrieden. „Bei der Beratung ist sehr viel Wertvolles für uns herausgekommen“, zeigt sich. Michael Autischer, einer der Geschäftsführer der SAMsoric GmbH begeistert. „Mit der neuen Dienstleistung – der Vermietung unserer Sensoren – haben wir praktisch den Schlüssel zum ‚Ownership of Data‘ gefunden.“ Eine Lösung, die sich auch perfekt in das bestehende Geschäftsmodell einfügt, wie Autischer betont.
Daten strategisch nutzen
Im Rahmen des TopRunner-Beratungsprojekts wurde nun analysiert, welche Daten vorhanden sind und wie diese durch standardisierte und strukturierte Schnittstellen für digitale Innovationen herangezogen werden können. Durch den Abgleich der bestehenden Unternehmensstrategie und Unternehmensziele mit den Zielen im Bereich der Digitalisierung wurde eine strategische Digitalisierungsroadmap erstellt.
Klaren Weg vorgezeichnet
Das brachte natürlich Auswirkungen aufs Projekt- und Innovationsmanagement mit sich. „Es ist nun ein klarerer Weg vorgezeichnet, der auch bestens in die Unternehmensprozesse eingegliedert ist“, so Autischer. „Das Projekt hat uns viel gebracht! Mit so viel Outcome hätten wir nicht gerechnet.“ Auch alle Mitarbeiter waren von Anfang an bestens eingebunden und mit Elan dabei. In mehreren „Micro-Workshops“ wurde sehr konzentriert gearbeitet „und wir haben dabei auch einiges für zukünftige Entwicklungen gelernt.“, sagt Autischer.
Unkomplizierte Abwicklung
Auch mit der Betreuung durch den Green Tech Cluster zeigt man sich höchst zufrieden und vergibt eine „Eins plus“. „Die Abwicklung war äußerst unkompliziert“, so Autischer, glücklich darüber, dass es trotz der relativ kurzfristigen Anfrage mit dem Projekt geklappt hat und auch die Förderung den Erwartungen zu 100 % entsprochen hat.
Mit dem TopRunner-Programm neue Lösungswege gehen
Suchen auch Sie nach neuen Lösungswegen für Ihr Unternehmen? Ist vielleicht der Blick von außen der Schlüssel zu neuen Geschäftsmodellen? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Cluster erhalten Sie Zugang zu top Beratungsleistungen – rasch, unkompliziert und mit einer hohen Förderquote!
Erfolgsstory Schrott24
„Für unser Unternehmen war der Beratungsprozess sehr angenehm – das Projektmanagement lief wie am Schnürchen und das wirklich große Netzwerk, über das der Green Tech Cluster verfügt, erwies sich als mehr als vorteilhaft.“
Andreas Fruth, CTO von Schrott24
Ein einzigartiges Netzwerk, auf das man sich verlassen kann

Was einst als Start-up im Jahr 2016 begann, trägt heute den Titel der größten Handelsplattform für Altmetalle in Europa. In nur wenigen Jahren hat es Schrott24 geschafft, den Schrottmarkt mit einer digitalen Plattform komplett umzukrempeln und Innovation, Transparenz und Vereinfachung in eine verstaubte Branche zu bringen. Durch modernste Technologien, die auf maschinellem Lernen und Datenanalyse basieren, ist es möglich, Angebote und Nachfragen nach Altmetallen abzugleichen und die Wertschöpfungskette zu optimieren. Um am Puls der Zeit zu bleiben, braucht es aber starke PartnerInnen im Bereich der digitalen Forschung. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters hat Schrott24 einen solchen gefunden.
Ein wichtiger Anstoß zur Optimierung
„Wir sind selbst auch als Unternehmen im Green Tech Valley vertreten, es besteht also schon eine längere Beziehung zum Green Tech Cluster. Die Entscheidung, am TopRunner-Programm teilzunehmen, war aber trotzdem eher zufällig.“, so Dr. Andreas Fruth, CTO von Schrott24. „Der Anstoß kam aus dem Cluster und das war jetzt im Nachhinein wirklich sehr vorteilhaft, denn aufgrund unserer begrenzten zeitlichen Ressourcen – wir sind ja noch im Wachstum – hätten wir uns wohl nicht so früh intern mit dem Thema Optimierung beschäftigt.“ Das erwies sich als wichtiger Schritt, denn auch Schrott24 hat in den letzten Jahren immer mehr Mitbewerber zu verzeichnen. Daher ist es unerlässlich, auf dem sich rasant entwickelnden Gebiet der künstlichen Intelligenz und Big Data an vorderster Front dabei zu sein.
Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann
So bewarb sich das Unternehmen Schrott24 für das TopRunner-Programm und wurde schließlich auch dafür ausgewählt. Ziel des Projektes war es, starke, strategische und zukunftsträchtige PartnerInnen für das Unternehmen zu finden. Gesagt, getan, und so machte sich das Projektteam des TopRunner-Programms an eine umfassende Analyse potenzieller PartnerInnen. „Für unser Unternehmen war der Beratungsprozess sehr angenehm – das Projektmanagement lief wie am Schnürchen und das wirklich große Netzwerk, über das der Green Tech Cluster verfügt, erwies sich als mehr als vorteilhaft.“, so Fruth. Insgesamt dauerte der Beratungsprozess sechs Monate – und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. „Am Ende hatten wir eine wirklich große Auswahl an geeigneten PartnerInnen, die auch qualitativ überzeugt haben.“
Ein idealer Partner für die Zukunft
Nach einer detaillierten Evaluierung der im Zuge des Beratungsprojekts ausgewählten PartnerInnen hat sich Schrott24 schließlich für das Grazer Unternehmen Know-Center entschieden. Das Know-Center ist eines der führenden europäischen Forschungszentren für datengetriebenes Business und künstliche Intelligenz und stellt sich aufgrund seiner umfassenden Expertise als idealer Partner für Schrott24 dar. „Auch die örtliche Nähe ist ein großer Vorteil für unsere Zusammenarbeit, aber witzigerweise kannten wir uns vor dem TopRunner-Programm noch gar nicht“, freut sich Andreas Fruth über den Erfolg des Projektes.
TopRunner-Programm zur Unternehmensoptimierung
Für Schrott24 war das Beratungsprojekt ein wichtiger Schritt, um durch strategische Partnerschaften Marktführer zu bleiben. Wie bei Schrott24 braucht es oft einen Anstoß, um aufgedeckte Optimierungspotenziale zu erheben. Das TopRunner-Programm hilft dabei, diese zu entdecken und liefert 75 % an Fördermitteln für Innovation und Digitalisierung, um Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.
Erfolgsstory Spitzer Engineering II
„Der Workshop war sehr gut vorbereitet und für die kurze Zeit kann sich der Output sehen lassen“
Simone Spitzer, Geschäftsführerin Spitzer Engineering
Mit dem TopRunner-Programm zügig zur idealen Software-Lösung: Spitzer Engineering zeigt es vor!

Natürlich hat die Digitalisierung bei Spitzer Engineering längst Platz gegriffen und drückt sich in verschiedenen Programmen und Prozessen quer über das Unternehmen aus. Den aktuellen Reifegrad zu erarbeiten und zu reflektieren, wo weiteres Potenzial schlummert, war aber nur der erste Schritt in dem von Horst Ortmann und Reinhard Gussmagg geleiteten Workshop.
Ideenoffen ins Projekt
„Wie viele andere Unternehmen auch, haben wir Bereiche, in denen die Digitalisierung bereits gut läuft und andere, wo wir aus verschiedenen Gründen noch auf der Suche nach der passenden Lösung sind“, so Simone Spitzer, Geschäftsführerin von Spitzer Engineering. Das Datenmanagement lief beispielsweise bereits seit Jahren sehr gut, Aufholbedarf herrschte hingegen beim Warenwirtschaftssystem. „Generell sind wir aber sehr ideenoffen in das Beratungsprojekt gegangen“, betont Spitzer. Im Workshop ging es daher zum einen darum generell Ideen zum Thema Digitalisierung auszuloten, zum anderen gab es aber auch eine konkrete Aufgabenstellung, nämlich die Digitalisierung eines relativ neuen Geschäftsbereichs, nämlich den als „Generalunternehmer“.
Bewusstsein der Mitarbeiter geschärft
Zu Beginn wurde daher in zwei Teams der aktuelle Reifegrad der Organisation erarbeitet und die Ergebnisse im Plenum präsentiert und reflektiert. „Mein Vater war schon länger der Überzeugung, dass wir im Bereich der Digitalisierung noch einiges an Potenzial haben“, reflektiert Simone Spitzer, die sich mit Herbert Spitzer die Geschäftsleitung des Unternehmens teilt. „Diese Überzeugung war jedoch nicht durch alle Mitarbeiterebenen zu spüren. Im Rahmen des Workshops ist es sehr gut gelungen, gemeinsam mit den Teilnehmern die Vorteile der Digitalisierung zu erheben und so auch das Bewusstsein der Mitarbeiter diesbezüglich zu schärfen“, so Spitzer.
Testphase bereits abgeschlossen
Der nächste Schritt im Beratungsprojekt war es sodann, eine konkrete Bedarfsliste zu erstellen, auf deren Basis nach einer geeigneten Software gesucht bzw. ein Briefing für einen passenden Softwarehersteller entwickelt werden konnte. „Anhand dieses Pflichtenhefts wurde mittlerweile ein Programm gefunden, das unseren spezifischen Anforderungen weitgehend entspricht“, freut sich Simone Spitzer über den Erfolg des Projekts. Die Testphase ist bereits abgeschlossen und ein erster Workshop in Planung.
Hoher Output in kurzer Zeitspanne
Spitzer, für die es bereits das zweite Beratungsprojekt ist, das sie mit ihrem Unternehmen im Rahmen des TopRunner-Projekts durchführt, zeigt sich mit dem Output wieder sehr zufrieden. „Der Workshop war sehr gut vorbereitet und hat perfekt geklappt. Für die relativ kurze Zeit, die das Projekt in Anspruch genommen hat, kann sich der Output sehen lassen.“
Mit dem TopRunner-Programm zukunftsweisende Ideen ausloten
Wollen auch Sie potenzielle Ideen zur weiteren Digitalisierung Ihres Unternehmens ausloten? Oder sind Sie auf der Suche nach der optimalen Softwarelösung für einen speziellen Unternehmensbereich? Das TopRunner-Programm des Green Tech Cluster verschafft Ihnen auf rasche und unkomplizierte Weise Zugang zu top Beratungsleistungen – und das mit einer hohen Förderquote!
Erfolgsstory pro aqua II
„Der gesamte Ablauf wird bestens aufbereitet und man hat mit Organisatorischem sehr wenig Arbeit.“
Christina Hornbacher, Marketingverantwortliche pro aqua
Mit neuer Website durchstarten

Anlass für die Beratung war die in die Jahre gekommene Website des Unternehmens. Die stetig wachsende Produktpalette und die damit einhergehenden unterschiedlichen Ansprüche der B2B- und B2C-Kunden erforderten dringend eine Neugestaltung. „Auch wenn der Anlass für die Beratung allen voran die Neugestaltung unserer Website war, so war die Zielvorgabe doch klar ein ganzheitliches Konzept“, betont Christina Hornbacher, Marketingverantwortliche bei pro aqua.
Beratungsprojekt zeigt Möglichkeiten auf
„Die starke Entwicklung des Unternehmens hat in den letzten Jahren alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht. Der Internetauftritt kam dabei zu kurz.“ Am Beginn des Projekts stand dennoch die Erstellung einer Digitalisierungsroadmap, mit deren Hilfe der Ist-Stand des Unternehmens aufgezeigt werden sollte. Denn um Nägel mit Köpfen zu machen, beschränkte man sich nicht nur auf die Konzeption der neuen Website und des Social Media Auftritts, sondern erfasste vielfältige Möglichkeiten, um Innovationspotentiale durch digitale Lösungen zu verbessern.
Gesamtkonzept mit Prioritätenliste
„Wir haben in diesem halben Jahr gemeinsam mit der Geschäftsleitung und unserem Berater Gernot Eder ein umfassendes Gesamtkonzept für unseren künftigen Außenauftritt erstellt“, so Hornbacher. Dieses stellt die Grundlage für die Realisierung vieler einzelner Schritte dar – nicht nur für die neue Website und den Social Media Auftritt. Und auch eine Prioritätenliste wurde erstellt. „Es war uns wichtig zu priorisieren, was dringlich ist, was ein bisschen Zeit hat und was eventuell nur ‚nice to have‘ wäre. Denn natürlich sind unsere Ressourcen beschränkt und man will den einzelnen Schritten ja auch die nötige Aufmerksamkeit schenken“, räumt die Marketingverantwortliche ein. Mit Social Media wurde dann rasch begonnen, derzeit befindet man sich mitten in der Umsetzung der neuen Website, die noch heuer online gehen soll. Ein Milestone, der schon gespannt erwartet wird.
Beste Erfahrungen mit dem Top Runner-Programm
Für pro aqua war es nicht das erste Projekt, welches das Unternehmen im Rahmen des Top Runner-Programms umgesetzt hat. Bereits 2019 wurden zwei Beratungen in Anspruch genommen und höchst erfolgreich umgesetzt. „Die Projekte haben damals sehr gut geklappt. Die Betreuung durch den Green Tech Cluster war hervorragend, das hat uns dazu veranlasst, dieses tolle Programm nochmals in Anspruch zu nehmen“, zeigt sich Wolfgang Staber, Geschäftsführer pro aqua, begeistert. Potenziell passende Beratungsunternehmen werden anhand eines genauen Anforderungsprofils vom Green Tech Cluster ermittelt und vorgeschlagen sowie die Pitches zur Vorstellung organisiert. „Anhand eines Bewertungsbogens konnte so der passende Partner schnell gefunden und rasch gestartet werden“, so Christina Hornbacher:
Mit dem TopRunner-Programm zu top Beratungsleistungen
Zeigt auch Ihre Website noch Optimierungspotenzial oder wünschen Sie sich generell Unterstützung im Digitalisierungsprozess? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Cluster erhalten Sie maßgeschneiderte Beratungsunterstützung, egal ob es um den Außenauftritt Ihres Unternehmens geht oder interne Digitalisierungsprozesse – unbürokratisch und mit hoher Förderquote!
Erfolgsstory KWB
„Wir haben bereits drei Module komplett implementiert. Die Akzeptanz unter den Mitarbeitern ist hoch, denn sie sehen, wie sich dadurch Dinge verbessern.“
Helmut Matschnig, Geschäftsführer KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
Professionelle Beratung verkürzt Time-to-profit

Vom Vorkämpfer und Wegbereiter hin zum Leitbetrieb: Dank KWB ist Österreich heute führend im Knowhow um klimafreundliche Technologien, denn das Unternehmen setzt seit über 25 Jahren Maßstäbe bei sauberen und effizienten Heizsystemen. Laufend investiert der internationale Vorreiter in die Produktentwicklung und Digitalisierung und hat mittlerweile sein Portfolio umfassend erweitert, um in Zukunft alle Bestandteile für eine energieautarke Versorgung anbieten zu können. Mit zwei Beratungsprojekten im Rahmen des Top-Runner-Programms wurden dafür beste Voraussetzungen geschaffen.
Digitalisierungsroadmap für reibungslose Prozessabläufe
„Wir sind zurzeit dabei viele unserer Prozesse zu digitalisieren. Um aus dieser Digitalisierung zu profitieren, ist ein reibungsloses Zusammenspiel unerlässlich“, ist KWB Geschäftsführer Helmut Matschnig überzeugt. „Mit Georg Zinell als externen Berater haben wir daher eine Digitalisierungsroadmap erarbeitet, die das konkrete Zusammenspiel dieser Prozesse abbildet.“ Teil der Digitalisierung war auch die Einführung eines neuen ERP-Systems. „Hier war uns vor allem eine neutrale externe Sichtweise wichtig. Bei dem umfangreichen Angebot am Markt muss man herausfinden ‚welcher Anzug am besten zu seinem Unternehmen passt‘“, so Matschnig. Gemeinsam hat man daher die marktseitigen und organisationsseitigen Anforderungen erhoben und sämtliche Prozesse genauestens beleuchtet.
Mittlerweile befindet man sich längst in der Umsetzungsphase. Die Projekte werden alle nach der agilen Methode abgearbeitet und so wurden seit der Beratung bereits drei Module komplett implementiert. Im Halbjahreszyklus erfolgt die Einführung weiterer Module. „Diese Methode ist sehr wirksam“, so Matschnig „die Akzeptanz unter den Mitarbeitern ist hoch, denn sie sehen, wie sich dadurch Dinge verbessern.“ Darüber hinaus ist der Umsetzungsaufwand nicht so groß.
Einbindung der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor
Im zweiten Beratungsprojekt ging es darum den Innovationsprozess weiterzuentwickeln. Im Vordergrund stand dabei, diesen Prozess zu verfestigen und Inputprozesse zu implementieren. Es wurden Fragen behandelt wie: Wie kommt es zu den Zielen bzw. zu den Anforderungen? Welche Quellen werden angezapft, werden Kundenbefragungen gemacht? Werden Vertriebsmitarbeiter befragt? Wie fließen die Ergebnisse aus diesen Befragungen ein? Werden im Betrieb vorhandene Daten verwendet – wie beispielsweise eine Störungsstatistik oder Rückmeldungen zu Wartungsintervallen? Daraus wurde ein Lastenheft erstellt, das die Organisation künftig in die Lage versetzt, Ideen strukturiert aufzugreifen, zu bewerten und in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen. Es gingen damit also auch Anpassungen in der Organisation einher. Die Abwicklung dieses Projekts erfolgte ebenso nach dem Prinzip der agilen Entwicklung. „Der Erfolgsfaktor ist auch hier, dass wir unseren Mitarbeitern das Projekt nicht einfach übergestülpt haben, sondern Möglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam diskutiert haben“, ist Matschnig überzeugt. „Die Mitarbeiter haben dann quasi selbst ‚in die Regale‘ gegriffen, schließlich muss man ja auch nicht alles neu erfinden – für viele Anforderungen gibt es bereits fertige Systeme.“
Ressourcenschonende Abwicklung durch Green Tech Cluster
Die beiden Beratungsprojekte haben (mit coronabedingten Unterbrechungen) rund ein dreiviertel Jahr gedauert und waren für die KWB eine große Bereicherung. „Die beiden externen Experten waren sehr gut“, zieht Matschnig Resümee, „sie waren bestens vorbereitet und verfügten über einen enormen Erfahrungsschatz.“ Dieses Wissen nutzt die KWB auch noch nach Abschluss der Beratungsprojekte in Form regelmäßiger Follow-Ups.
„Ich kann das Top-Runner-Programm nur jedem Unternehmen empfehlen,“ betont Matschnig. „Gerade für Unternehmen in unserer Größenordnung, für die es einerseits gar nicht so viele Förderungen gibt und die andererseits mit hohen bürokratischen Hürden bei der Fördervergabe kämpfen müssen ist das Top-Runner-Programm ein toller Service. Die Abwicklung erfolgte hochprofessionell und für uns enorm ressourcenschonend. Wahrscheinlich hätten wir die Beratungen ohne den Green Tech Cluster gar nicht gemacht, zumal wir die Ressourcen für die Erstellung der Förderansuchen nicht zur Hand hätten“, zeigt sich Matschnig begeistert.
Mit dem TopRunner-Programm zu top Beratungsleistungen
Zeigt der Innovationsprozesses auch in Ihrem Unternehmen noch Optimierungspotenzial oder wünschen Sie sich Unterstützung im Digitalisierungsprozess? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Cluster lassen sich lange gehegte Überlegungen mit professioneller Beratungsunterstützung in maßgeschneiderte Prozesse gießen und so das Outcome optimieren – unbürokratisch und mit hoher Förderquote!
Erfolgsstory eologix sensor technology
„Wir haben in dem Beratungsprojekt einen Geschäftsmodell-Entwicklungsprozess zur Einführung neuer Produkte erarbeitet, der künftig mehr oder weniger 1:1 auf weitere Projekte umgelegt werden kann.“ Esther Jobst, Marketing Specialist, eologix sensor technology
Innovationsprozess für neue Services und Geschäftsmodelle

Schon im Winter nach der Unternehmensgründung kam das erste patentierte Sensorsystem der eologix sensor technoloy gmbh zum kommerziellen Einsatz. Rasch wuchs das Unternehmen vom Start-Up zum Sensor-Spezialisten für Eisdetektion und Temperaturmessung direkt auf der Rotorblattoberfläche und entwickelt seither laufend innovative und einzigartige Lösungen. Zur Weiterentwicklung des Innovationsmanagements war man daher auf der Suche nach einem Open Innovation Ansatz mit Fokus auf der Entwicklung von innovativen Services und Geschäftsmodellen.
Standardisierte Prozesse häufig vom Tagesgeschäft überrollt
„Wir sind schon seit ein paar Jahren in der Entwicklung weiterer Produkte und hatten mehrere Überlegungen hinsichtlich der Entwicklung eines dafür geeigneten Geschäftsmodells. Jedoch wird gerade die Einführung von standardisierten Prozessen für solche Überlegungen in kleinen Unternehmen häufig vom Tagesgeschäft überrollt. Als wir vom Angebot seitens des Green Tech Clusters erfuhren, waren wir gleich begeistert und haben diese Chance auch rasch ergriffen“, berichtet Esther Jobst, Marketing Specialist bei eologix. Ziel war die Konzipierung eines systematischen Innovationsprozesses zur erfolgreichen, schnellen und effektiven Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen. „Es war uns zudem wichtig, möglichst frühzeitig die Sicht der Kunden zu integrieren,“ so Thomas Schlegl, Geschäftsführer und Unternehmensgründer von eologix.
Kundenbedürfnisse frühzeitig miteinbeziehen
Das Beratungsprojekt wurde schließlich daher anhand einer aktuellen technologischen Innovation erarbeitet. Die Messung der Pitchwinkel mit dem eologix Sensor stellt eine völlig neue Messmöglichkeit zur Bestimmung der relativen Pitchwinkel dar. Dafür galt es ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Dafür wurden verschiedene externe Partner, vor allem aber potentielle Kunden dieses neuen Produktes eologix:align miteinbezogen. Dies stellt sicher, dass Kundenbedürfnisse frühzeitig in die Entwicklung miteinbezogen werden.
Erfolgreicher Abschluss trotz herausfordernder Situation
„Wir haben das Beratungsprojekt dann 2020 begonnen und sind genau in den ersten Lockdown hinein gestartet“, so Esther Jobst, „was aber kein Problem war. Vor dem Kick-off haben wir uns einmal real getroffen, die Abstimmung erfolgte dann online – großteils über Konferenzen und ein digitales Flipcharttool, was für uns aber nicht neu war.“ Etwas problematischer, aufgrund der Corona-Situation, war da schon das Einbeziehen der potentiellen Kunden. „Wir konnten zwar glücklicherweise rasch Personen finden, die sich bereit erklärt haben, uns bei diesem Projekt zu begleiten“, freut sich Jobst, „gewisse Befragungen waren dann aber doch eine Herausforderung.“ Letztlich wurden aber auch diese bestens gemeistert und vor einigen Monaten konnte das Projekt mit einer Abschlusspräsentation erfolgreich beendet werden.
Prozess kann 1:1 auf unsere Projekte umgelegt werden
„Wir haben in dem Beratungsprojekt einen Geschäftsmodellentwicklungsprozess zur Einführung neuer Produkte erarbeitet, der künftig mehr oder weniger 1:1 auf unsere Projekte umgelegt werden kann“, freut sich Jobst. „Im Zuge der Tiefeninterviews mit den in das Projekt eingebundenen potentiellen Kunden haben wir zudem einen sehr guten Einblick erhalten,“ ergänzt Schlegl.
TopRunner-Programm zur Prozessoptimierung
Möglichkeiten zur Prozessoptimierung gibt es in fast jedem Unternehmen. Oft werden interne Anläufe, wie auch bei eologix, oftmals vom Tagesgeschäft überrannt. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Cluster lassen sich lange gehegte Überlegungen mit professioneller Beratungsunterstützung in maßgeschneiderte Prozesse gießen und so das Outcome optimieren – unbürokratisch und mit hoher Förderquote!
Erfolgsstory Blue Power
„Der Prozess war sehr spannend und aussagekräftig. Gemeinsam mit unserem Berater haben wir einen klaren Weg festgelegt, den wir in Zukunft gehen wollen.“
Kathrin Zettel, Marketingleiterin Blue Power GmbH
Frischer Wind fürs Marketing

Sie erinnert an eine Flugzeugturbine. Die Kleinkraftwindanlage “BlueOne“ der Blue Power GmbH hebt sich nicht nur optisch, sondern vor allem durch ihre hohe Effizienz von anderen Kleinkraftwindanlagen ab. Nach intensiver Entwicklungsarbeit brachte das Team, bestehend aus Unternehmern aus der Automobilindustrie, Aerodynamik und Simulation, 2017 seine erste Serienanlage auf den österreichischen Markt. Mittlerweile hat sich die Produktpalette erweitert und umfangreiche Expansionsvorhaben stehen an. Dafür holte man externe Beratung in Form des TopRunner-Programms ein.
Vorreiterrolle nutzen
„Der Markt für Windturbinen ist derzeit von vielen Anbietern unterschiedlichster Produkte gekennzeichnet. Mit unseren hocheffizienten Windturbinen sehen wir uns hier als Qualitätsanbieter auf dem Markt der Kleinwindkraft“, so Kathrin Zettel, Marketingleiterin bei Blue Power. Mit dieser Vorreiterrolle will man den enormen Nachholbedarf an gebäudeintegrierten Kleinwindkraftanlagen in Europa (gegenüber den USA oder China) für sich nutzen. Um hierfür einen klaren Weg zu definieren und die erforderlichen Maßnahmen zu setzen, holte man sich entsprechende Expertise ins Haus.
Klarer Weg für die Zukunft definiert
Nach einer Standortbestimmung wurde definiert, in welche Richtung es gehen soll „Zu Beginn war es uns wichtig einfach mal zu sehen, was ist alles machbar? Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Bereiche können wir bedienen?“, so Zettel. Rasch ging es aber an die Zielgruppendefinition – Personas wurden entworfen, die Customer-Journey definiert und Bedürfnis- und Erwartungsstrukturen erarbeitet. Zudem wurde dem Aufbau bzw. dem Vorantreiben von erfolgreichem Partnermarketing besondere Aufmerksamkeit geschenkt. „Der Prozess war sehr spannend und aussagekräftig“, zeigt sich Zettel begeistert. „Gemeinsam mit unserem Berater haben wir einen klaren Weg festgelegt, den wir in Zukunft gehen wollen.“
Schritt für Schritt in die Zukunft
Auch wenn das Beratungsprojekt gerade erst abgeschlossen wurde, konnte man bereits einiges umsetzten. Wir haben einen tollen Abschlussbericht mit Empfehlungen, wie wir die Aufmerksamkeit auf uns richten können, welche Informationen bereitgestellt werden sollten und wie diese aufzubereiten sind. Dazu gibt es ein Argumentarium und konkrete Verbesserungsvorschläge für unsere Website und einiges mehr“, so Zettel. An der Umsetzung der Maßnahmen wird nun Schritt für Schritt gearbeitet, um das Ziel als „Gamechanger“ der Kleinwindkraft-Branche zu fungieren, möglichst rasch und effizient zu erreichen.
Rasch und unbürokratisch beraten mit dem TopRunner-Programm
Über das TopRunner-Programm ist Blue Power eher zufällig „gestolpert“. „Im Vergleich zu anderen Förderprogrammen ist es sehr einfach und gut gefördert. Daher haben wir uns auch gleich angemeldet und wurden nicht enttäuscht“, so Kathrin Zettel. Seitens des Green Tech Clusters fühlte sie sich bestens betreut und stuft den Zeitaufwand als entsprechend gering ein.
Erfolgsstory EVK
„Der Prozess war sehr spannend und aussagekräftig. Gemeinsam mit unserem Berater haben wir einen klaren Weg festgelegt, den wir in Zukunft gehen wollen.“
Kathrin Zettel, Marketingleiterin Blue Power GmbH
EVK stellt auch bei der Digitalisierung die Kund:innen in den Mittelpunkt
Die Erarbeitung eines kundenzentrierten Digitalisierungsprozesses stand im Mittelpunkt des TopRunner-Projekts, das die EVK DI Kerschaggl GmbH kürzlich zum Abschluss brachte. Mit dem Ergebnis zeigt man sich mehr als zufrieden.
Die EVK DI Kerschhaggl GmbH ist weltweit führend in der industriellen Bild- und Datenverarbeitung und bietet sensorbasierte Lösungen für die Sortierung und Inspektion von Stück- und Schüttgütern für die Recycling-, Bergbau-, Lebensmittel-, Pharma- und chemischen Industrie. Die Kernkompetenz von EVK liegt in der Klassifizierung und Auswertung von Daten mit Hyperspektral- sowie induktiven Sensor-Technologien. EVK bietet damit Komplettlösungen für die Industrie, beginnend von der Datenerfassung über die Datenverarbeitung bis hin zur Entscheidungsfindung an.
„EVK goes digital“
Es wurde das Potential erkannt, das digitale Serviceangebote für EVK Kunden und die Customer Experience entlang der Customer Journey zu verbessern. Dies konnte erfolgreich im TopRunner Projekt bearbeitet werden. Ziel des Beratungsprojekts war es, mithilfe dieser Optimierungen die Entwicklung innovativer Serviceangebote für Kund:innen voranzutreiben und den Digitalisierungsprozess ganz nah an den Kundenbedürfnissen anzulegen. Die Vision „EVK goes digital“ sollte das Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen und zusätzlich die Innovationsfähigkeit stärken.
Frühzeitige Einbindung von Kund:innnen in die Entwicklung
Ein Schwerpunkt des Projekts lag in der Betrachtung und Optimierung der „Touchpoints“ entlang der Customer Journey. In dieser Analyse konnten gezielt Probleme bzw. Herausforderungen identifiziert und Wachstumsfaktoren definiert werden, anhand welcher die Umsetzung geplant werden konnte. Die möglichst frühzeitige Einbindung der Kund:innen in die Entwicklung von neuen Produkten bzw. Services stand dabei im Vordergrund.
Lückenschluss zwischen Sales und Entwicklung
Auch einige der Key Performance Indikatoren im Marketing wurden überarbeitet. Dabei spielten die Customer Journey und deren Output eine wichtige Rolle. Eine zusätzlich eingeführte Schnittstelle zwischen Sales und Entwicklung schließt den Loop, um noch klarer auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Ebenfalls in praktischer Anwendung ist ein Kommunikationskonzept aus dem TopRunner-Projekt. Aufgrund seines Umfangs wird es sowohl in der strategischen Planung wie auch auf den verschiedensten Kommunikationskanälen im operativen Geschäft angewendet.
Mindset und Awareness gesteigert
Laufende Projekte konnten durch die neu gewonnenen Erkenntnisse bereichert werden und in der externen Kommunikation sowie bei internationalen Events, wie der IFAT – Weltleitmesse in der Abfallwirtschaft – konnte die EVK ebenso bereits profitieren. Die Resonanz ist durchwegs positiv. Nicht zuletzt schärft so ein Projekt auch das Mindset und die Awareness innerhalb des Unternehmens. Alles in allem ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis.
Ziele sogar überfüllt
Die zu Projektstart gesteckten Ziele wurden mehr als erfüllt. Die Analyse der Kundenzufriedenheit mit den Services und Produkten der EVK hat zusätzlich bereits wichtige und erfreuliche Ergebnisse geliefert.
Rundum zufrieden mit Inhalt und Abwicklung
Die Projektverantwortlichen waren von der Arbeit mit dem Cluster begeistert und über die besonders individuelle Projektabwicklung erfreut. Im Speziellen hat der Cluster den Bedarf sehr gut erkannt und im Projekt umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen war ebenfalls außerordentlich kooperativ.
Erfolgsstory BDI-Bioenergy International
„Wenn man etwas entwickelt, gibt es viele Weggabelungen – bei innovativen Projekten ist es daher gut, mit einer externen Person die bestehenden Möglichkeiten zu diskutieren. Mit unserem Berater vom TopRunner-Programm hatten wir hierfür den idealen Sparring-Partner.“
Fabian Weinhandl, BDI-BioEnergy International GmbH
Know-how im Unternehmen bündeln

Als weltweit anerkannter Technologieführer im Bereich Multi-Feedstock-BioDiesel-Anlagen hat sich in allen Abteilungen der BDI BioEnergy enormes Know-how im Scale-Up von Verfahrenskonzepten – vom Laborversuch bis hin zur Industrieanlage – angesammelt. Im Rahmen einer Strategie-Klausur entschied man 2019, dieses Know-how und die seit der Unternehmensgründung 1996 gesammelten Erfahrungen neu zu bündeln. In einem ersten Schritt wurde die Abteilung GreenTech Solutions ins Leben gerufen – der zweite Schritt erfolgte im Rahmen eines strategischen Beratungsprojekts.
Unternehmensinternes Potenzial nutzen
„Viele Unternehmen wissen gar nicht, welches Potenzial bei ihnen schlummert“, so Fabian Weinhandl, (Abteilung Green Tech Solutions der BDI BioEnergy), „denn zahlreiche Innovationen sind in mehreren Branchen anwendbar.“ Letztlich ist es aber ein weiter Weg von der Idee bis zur industriellen Umsetzung. Über viele Jahre haben wir selbst unterschiedliche Ideen im Haus entwickelt – wir wissen genau, was auf dem Weg bis zum wirtschaftlichen Erfolg wichtig ist. Daher fiel bei der BDI der Entschluss, sich zu diversifizieren und als Experte im Bereich Scale-up und Technologieentwicklung zu etablieren.“
Positionierung als Innovationspartner
„Im Zuge dessen haben wir jedoch festgestellt, dass es für uns als Unternehmen notwendig sein wird, unseren eigenen Innovationsprozess zu ändern und neue Innovationsaktivitäten nach außen zu öffnen“, so Weinhandl. „Wir sehen zukünftiges Potenzial in der Positionierung als Innovationspartner, indem wir gemeinsam mit externen Partnern neue Technologien zur Industriereife bringen.“ Bedingung dafür war jedoch die Überarbeitung der Innovationsstrategie sowie die Erarbeitung neuer Prozesse im Innovationsmanagement.
Kreativität braucht auch Struktur
Durch den Green Tech Cluster auf das TopRunner-Programm aufmerksam geworden, nutzte man die Aufbruchstimmung innerhalb der BDI BioEnergy, um ein entsprechendes Beratungsprojekt auf die Beine zu stellen. Ziel war die Entwicklung einer durchgängigen, systematischen Struktur des gesamten Innovationsmanagements für den bestehenden Prozess zur Ideenbewertung und die Abwicklung von F&E Projekten. Denn, wie Weinhandl betont: „Niemand ist von Haus aus kreativ, es braucht immer Struktur. Uns war es zudem wichtig, nicht nur eine neue Abteilung zu gründen, sondern die ganze Firma mit allen Abteilungen einzubinden. Schlaue Köpfe befinden sich schließlich nicht nur in den einschlägigen Forschungsabteilungen. Wir wollten allen eine Bühne geben und die Möglichkeit bieten, sich mit Ideen einzubringen.“
Das Plus der externen Beratung
Und das ist durchaus gelungen. Neben der Umstellung der Kommunikationsstruktur haben Mitarbeiter in sogenannten Passion Projects die Möglichkeit, ihre Ideen sichtbar zu machen. Vor allem steht am Ende des TopRunner-Projektes ein neuer Innovationsprozess, der mit den Mitarbeitern der BDI erarbeitet und individuell auf die BDI angepasst wurde. Besonders wertvoll war für Weinhandl „dass unser externer Berater im Bereich Marketing sehr versiert war – das hat für uns sehr gut gepasst.“ Das zweite große Plus der externen Beratung ist für ihn der Blick von außen, denn „wenn man etwas entwickelt und versucht zu innovieren, gibt es viele Weggabelungen – da ist es gut, wenn man eine außenstehende Meinung erhält, um die bestehenden Möglichkeiten zu diskutieren.“
TopRunner-Programm zur Unternehmensentwicklung nutzen
Wie bei der BDI BioEnergy schlummert in vielen Unternehmen nicht nur enormes Potenzial für Innovationen, auch vielfältige Möglichkeiten zur Diversifikation gehen im operativen Geschäft zu oft unter. Das TopRunner-Programm des Green Tech Cluster ist die ideale Möglichkeit, Ideen zu bündeln und im Rahmen eines maßgeschneiderten Beratungsprojekts zur individuellen Unternehmensentwicklung zu nutzen – unbürokratisch und mit hoher Förderquote! „Sowohl Organisation als auch Abwicklung seitens Green Tech Cluster war sehr gut – wir haben uns bestens betreut gefühlt“, berichtet Fabian Weinhandl von seinen Erfahrungen: „Ich kann‘s definitiv empfehlen!“
Erfolgsstory Pink
„Wir haben unser Portfolio um digitale Services erweitert, ein neues Gewerbe angemeldet und wollen die Zahl der Mitarbeitenden aufstocken – ohne TopRunner hätten wir den Start so schnell nicht geschafft.“
Dipl.-Ing.(FH) Werner Pink, Geschäftsführer der Pink GmbH
Voller Energie um völlig neue digitale Services erweitert

Die steirische Pink GmbH aus Langenwang ist mit „grünen“ Lösungen in der Energie- und Speichertechnik gewachsen. Planung und Produktion von speziellen Speicherlösungen für den mehrgeschoßigen Wohnbau mit optimaler Einbindung erneuerbarer Energien bilden Schwerpunkte. Aktuell ist man nun aber quasi über sich hinausgewachsen. Den Anstoß dafür hat das TopRunner-Projekt des Green Tech Cluster gegeben. „Mit dieser hervorragenden Beratung haben wir abgeklopft, in welchen Bereichen es für uns Sinn macht, uns organisch weiterzuentwickeln und zu wachsen“, erklärt Firmengründer Werner Pink.
Grundsätzlich schwelte die Idee dafür schon länger, doch der Anstoß von außen gab nun den Ausschlag für die Umsetzung, ist Pink zufrieden: „Die Beratung und Betreuung durch das TopRunner-Programm waren für uns im doppelten Sinn wertvoll. Sie haben uns inhaltlich und organisatorisch weitergebracht und ich muss sagen, ohne die Förderung hätten wir uns das nicht leisten können.“
Komplettanbieter aus dem Green Tech Valley
Doch in welche Richtung geht es für das Unternehmen Pink aus dem steirischen Green Tech Valley denn nun? „Wir gehen von den einzelnen Produkten stärker in Richtung Systemlösung“, so Pink, „dadurch werden problematische Schnittstellen minimiert und der Kunde erhält eine optimal abgestimmte Anlage.“ Hat man bisher vor allem mit Installationsbetrieben zusammengearbeitet, kommen nun etwa Hausverwaltungen als neue Zielgruppe hinzu. „Die neuen digitalen Services werden für die laufende Betreuung und die Optimierung der Anlagen eingesetzt.“
TopRunner als Impuls für Energietechniker
Im Rahmen des TopRunner-Projektes hat man übrigens nicht nur die Theorie für die Umsetzung der strategischen Innovation erarbeitet, sondern auch gleich zwei Pilotanlagen in Live-Umgebung umgesetzt. „Bei einem Wohnbauprojekt in Niederösterreich machen wir nun auch die Betriebsüberwachung und das Energiemonitoring unserer neuartigen Warmwasserbereitung mit Photovoltaik, dem System DynaStrat. Und für einen Wohnbau in Salzburg ermöglichen wir durch unser neues digitales Service die Aufschaltung auf die Energiebuchhaltung des Landes. Das ist definitiv eine Erweiterung unseres Portfolios und wird sich als neuer Standard etablieren“, sagt Pink. Im Zuge der Beratung baute Pink mit seinem Team die digitale Serviceorganisation und die Ressourcen auf. Zusätzlich erarbeitete man das digitale Servicekonzept und die Verträge.
Neue Aufträge dank neuer digitaler Services
Die Rückmeldungen der Kunden auf die Ausweitung der digitalen Services waren äußerst positiv, freut sich Pink: „Wir sind aktuell noch in der Umsetzung einiger Arbeitspakete, so ist etwa der Bereich Datenschutz sehr umfangreich, aber wir haben trotzdem schon Anfragen und auch Aufträge bekommen.“
Pink ist froh über die Zeit, die man in die TopRunner-Workshops investiert hat: „Man muss berücksichtigen, dass man sich dafür Zeit nehmen muss, aber es rentiert sich auf jeden Fall. Die Abwicklung und Betreuung ist so professionell und angenehm, dass man sich ganz ,straight‘ um sein Digitalisierungsprojekt kümmern kann. Die Administration wird einem abgenommen. Großartig ist natürlich auch, dass es finanziell so gut gefördert wird. Alles in allem war das TopRunner-Programm für uns eine große Hilfe.“
Wachstum dank TopRunner
Das hat übrigens auch Auswirkungen auf die Struktur des Betriebs: Die Beratung war für Pink der „Startschuss“ für eine neue Entwicklung. So wird unter anderem ein neues Gewerbe ange-meldet, um den Schritt zum Komplettanbieter für Energiesysteme bestmöglich umzusetzen. Dafür ist die Aufstockung der MitarbeiterInnen-Zahl geplant. Auch wenn Werner Pink die ungenutzten (digitalen) Potenziale in seinem Betrieb schon zuvor erkannt hatte, meint er: „Ohne TopRunner hätten wir den Start dafür nicht geschafft.“
Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters werden Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu 75 % gefördert. Der daraus entwickelte Innovations- und Digitalisierungsvorsprung macht Unternehmen zukunftsfit.
Erfolgsstory Spitzer Engineering
„Der Erfolg war überwältigend! Wir haben in Zeiten, in denen man nur sehr schwer neue Fachkräfte bekommt, 18 neue MitarbeiterInnen eingestellt. Ein wesentlicher Beitrag dazu waren die TopRunner Projekte. Es spricht sich herum, dass es „cool“ ist bei uns zu arbeiten.“
Simone Spitzer, Geschäftsführerin Spitzer Engineering
Attraktiver Arbeitgeber durch hervorragende Innovations- und Unternehmenskultur
Wie es Spitzer Engineering gelingt, trotz Fachkräftemangels qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen und die bestehende Belegschaft zu begeistern? Ein wichtiger Baustein dafür sind die Beratungen im TopRunner Programm im Bereich Innovationskultur und Kreativität.
Spitzer Engineering in Vorau ist eines der größten Ingenieurbüros Österreichs und eine hervorragende Adresse für das Engineering und die Projektabwicklung in den Bereichen Industrieanlagenbau, Pharmazie, Stahlwerksplanung, Maschinenbau, Stahlbau, Gebäude-, Energie- und auch Umwelttechnik.
Mit dem TopRunner Programm zum attraktiven Arbeitgeber
Im Green Tech TopRunner Programm werden Innovations- und Digitalisierungsprojekte zu 75 % finanziert. Besonders relevant, um erfolgreiche Innovationen zu entwickeln, sind eine entsprechende offene Innovationskultur und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das TopRunner Programm finanzierte dazu vier Beratungen für Spitzer Engineering.
Wertschätzende Innovations- und Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil
Spitzer Engineering beschäftigt mittlerweile 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schafft es, den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften und Lehrlingen abzudecken. Spitzer Engineering ist damit ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und setzt starke Akzente bei der Weiterentwicklung der Belegschaft. Herbert Spitzer, der das Unternehmen 1978 gründete, ist überzeugt, dass ein ausgezeichnetes Arbeitsklima und eine wertschätzende Innovations- und Unternehmenskultur dafür ausschlaggebend sind.
Innovationskraft im Team
Im TopRunner Programm arbeitete Spitzer Engineering mit Beratungsexperten an den Themen Innovationskultur, Personalentwicklung, Kreativitätssteigerung und Ideenmanagement. Die Beratungen haben – „Perfekt gepasst. Sie waren genau das, was wir gebraucht haben“, betont Herbert Spitzer und freut sich über zahlreiche gute Ideen, die in bunt gemischten Teams gemeinsam mit Lehrlingen entstanden sind. „Einfach hervorragend“ sei auch der Versuch gelaufen, mit Hilfe von LEGO Serious Play® Kreativität und Innovationskraft in spielerischer Form zu entwickeln.
Das TopRunner Programm: Individuelle Unterstützung
Das TopRunner Programm empfiehlt Spitzer gerne weiter: „Die Beratungen waren genau das, was wir gebraucht haben. Es hat für uns alles perfekt gepasst. Wir möchten am liebsten nochmal mitmachen.“
Aufgrund einer Stärken-, Schwächen- und Potentialanalyse werden zu Beginn des TopRunner-Projekts für jedes Unternehmen spezifische, individuelle Maßnahmenpakete erarbeitet. Die erarbeiteten Maßnahmen werden von Expertinnen und Experten mit dem Unternehmen umgesetzt. So können die Unternehmen ihre Spitzenposition weiter ausbauen.
Erfolgsstory Florian Lugitsch
„Durch das TopRunner Projekt ist es gelungen, den Innovationsprozess mit unseren Mitarbeitenden in gut geregelten Bahnen zu bringen. Die Abwicklung über den Green Tech Cluster hat viele Vorteile gebracht.“
Werner Lugitsch, Geschäftsführer der Florian Lugitsch KG
So geht Innovation: Vom Top-Planer zum TopRunner

Geht es um elektrische Anlagen – von der Planung über die Errichtung bis zur Betreuung großer Industriebetriebe – ist die Firma Lugitsch bestens aufgestellt. Das tägliche Geschäft hat die MitarbeiterInnen des in Gniebing, im Bezirk Südoststeiermark, ansässigen Unternehmens, jedoch fest im Griff. Innovationen lasteten daher bis vor Kurzem primär auf den Schultern der beiden Geschäftsführer Werner und Florian Lugitsch. „Durch das TopRunner-Programm ist es uns nun gelungen, die MitarbeiterInnen dafür ins Boot zu holen“, zeigt sich Werner Lugitsch begeistert.
Innovationsprozess neu aufgestellt
„Das Beratungsprojekt hat die bis dahin vorherrschende Unternehmenskultur aufgebrochen“, bringt Lugitsch das für ihn überraschende, jedoch höchst erfreuliche Ergebnis des TopRunner-Projekts auf den Punkt. Anhand kleiner echter Innovationsprojekte wurde der Innovationsprozess in Teams erarbeitet. Und dabei ist etwas gelungen, das bisher gefehlt hat – nämlich völlig selbstständiges Arbeiten in Innovationsprozessen. „Bisher wurden Innovationen im Rahmen von Besprechungen diskutiert und erst wenn man sich wieder zusammengesetzt hat weiterentwickelt. Nun organisieren sich die Teams selbst, setzen sich eigenständig zusammen und arbeiten in der Zeit zwischen den Besprechungsterminen diskussionsfähige Vorschläge aus“, freut sich Lugitsch über die Entwicklungen durch das Beratungsprojekt.
Selbstvertrauen der MitarbeiterInnen gestärkt
Eine weitere positive Überraschung bot der vom Beratungsunternehmen ICG vorgeschlagene „Kundentag“. Das Format hat spannende neue Erkenntnisse und viel positives Feedback seitens der Kunden und Partnerfirmen gebracht. „Dadurch wurde das Selbstvertrauen unserer MitarbeiterInnen gestärkt und sie haben nun auch weniger Bedenken, direkt auf Kunden zuzugehen“, betont Lugitsch.
Folgeprojekte als „Nebenprodukt“
Als „Nebenprodukt“ dieses äußerst erfreulichen Beratungsprojektes sind zudem drei Folgeprojekte entstanden – ein Marketingprojekt zur Verbesserung des Außenauftritts, zu dem bereits ein umfassendes Konzept ausgearbeitet wurde, ein Programm zur MitarbeiterInnenbindung, das der Geschäftsleitung sehr am Herzen liegt und in jedem Fall weitergeführt werden soll, und letztlich ein Projekt zur Digitalisierung der Zeiterfassung, das bald in den Testbetrieb geht.
Unkompliziert zur Förderung
Doch nicht nur mit dem Output des TopRunner-Programms ist Werner Lugitsch sehr zufrieden. „Die Abwicklung über den Cluster hat viele Vorteile gebracht. Es war unkompliziert und einfach zur Förderschiene zu kommen, die letztlich 75% der Kosten dieses von einem sehr renommierten Unternehmen durchgeführten Beratungsprojekts übernahm. Die verbleibenden 4.375,- Euro haben sich für uns mehrfach bezahlt gemacht“, lautet Lugitschs Empfehlung an andere Unternehmen, diesen Schritt zum TopRunner auch selbst zu wagen.
Mit dem TopRunner-Programm in Richtung Zukunft
Ob es um Innovationen geht oder Digitalisierung – im täglichen Betrieb bleibt oft wenig Zeit sich intensiver mit eingefahrenen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen. Ein Blick von außen deckt rasch ungenutzte Potenziale auf. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters werden Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu 75 % gefördert. Der daraus entwickelte Innovations- und Digitalisierungsvorsprung macht Unternehmen zukunftsfit.
Erfolgsstory pro aqua I
„Die organisatorische Abwicklung des Beratungsprojekts erfolgte durch den Green Tech Cluster und so konnten wir uns ganz auf das Fachliche konzentrieren.“
Dr. Wolfgang Staber, Geschäftsführer der pro aqua Diamantelektroden Produktion GmbH
Von der Ideen-Schublade zum TopRunner

Von dieser Unterstützung profitiert hat auch die pro aqua Diamantelektrodenproduktion GmbH. Das Unternehmen beschäftigt sich mit (Ab-)Wasseraufbereitung und forscht in dem Bereich intensiv. Dabei entstehen auch immer wieder Ideen und Konzepte, teilweise auch Patente, die bislang nicht kommerzialisiert wurden. Allerdings: Seit der Inanspruchnahme einer individuellen Beratung im Rahmen des TopRunner-Programms hat sich das geändert.
Patente erfolgreich verwerten
Im ersten Beratungsprojekt ging es darum, die vielen Konzepte und auch Patente, die in den Schubladen der pro aqua schlummerten, zu verwerten. „Das TopRunner Programm des Green Tech Clusters kam uns hier sehr entgegen“, betont Wolfgang Staber, Geschäftsführer von pro aqua. „Einerseits hat das Förderprogramm inhaltlich sehr gut für unsere Problemstellungen gepasst und andererseits ist auch die Förderquote für ein KMU, wie wir es sind, durchaus attraktiv.“
Green Tech hält den Rücken frei
„Die organisatorische Abwicklung des Beratungsprojekts erfolgte durch den Green Tech Cluster und so konnten wir uns ganz auf das Fachliche konzentrieren“, zeigt sich Staber mit der Betreuung durch den Green Tech Cluster zufrieden. Mithilfe spezialisierter Berater hat man in diesem Projekt vorhandene Konzepte und Patente analysiert und hinsichtlich ihrer Möglichkeiten eines Verkaufs, einer Lizenzierung oder von Kooperation bewertet. Letztendlich wurden 3 Patente identifiziert, für die eine umfassende Verwertungsstrategie erarbeitet wurde. Gemeinsam mit einem neuen Kooperationspartner wird nun eines der Patente tatsächlich auf den Markt gebracht.
Innovationen gewinnbringend vermarkten
Im Zuge eines zweiten Beratungszyklus‘ ging es um den Aquarium Fresher – ein Reinigungssystem für Aquarien. Für dieses „Nebenprodukt“ des Unternehmens wurde ein strategisches Innovationsmarketing entwickelt und prozesstechnisch in bestehende Abläufe integriert. Die Vorgangsweise wurde am Beispiel der Produktinnovation Aquarium Fresher Schritt für Schritt reflektiert und letztlich mithilfe von Schlüsselmitarbeitern der Abteilungen Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung im Unternehmen verankert. Ein anschauliches Ergebnis dieses Prozesses ist die neue Website des Produktes (https://www.aquariumfresher.com/de).
Langfristiger Nutzen durch erweitertes Angebotsportfolio
Damit ist pro aqua ein Paradebeispiel dafür, wie man eine Grundlagentechnologie „kreativ“ für neue Geschäftsbereiche einsetzen kann. Dies führt zu einem breiteren Angebotsportfolio und somit zu Unternehmenswachstum. Ein langfristiger Nutzen aus dem Beratungsprojekt, wie auch Wolfgang Staber bestätigt: „Sowohl in Bezug auf die Abwicklung als auch inhaltlich waren wir mit Beratung sehr zufrieden und ich würde das TopRunner-Programm jedem KMU, das einen Beratungsbedarf in den förderungswürdigen Bereichen aufweist, empfehlen.“
Mit dem TopRunner-Programm zur Technologiespitze
Wie bei pro aqua schlummern bei vielen Innovationsbetrieben ungenutzte Potenziale. Durch die Konzentration auf den Forschungsschwerpunkt fehlen oft Strategien oder Ideen für die Vermarktung vorhandener Konzepte. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters werden Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu 75 % gefördert. Der daraus entwickelte Innovations- und Digitalisierungsvorsprung ebnet den Weg zur Technologiespitze.
Erfolgsstory REDWAVE
„Durch die Beratung im TopRunner sind wir jetzt beim Thema Digitalisierung einen großen Schritt weiter – mit der erarbeiteten digitalen Roadmap haben wir ein konkretes Umsetzungswerkzeug in der Hand.“
Mag. (FH) Silvia Schweiger-Fuchs, Geschäftsführerin REDWAVE
Gut beraten: „Digitalisierung hat für uns nun Hand und Fuß“
Auch wenn der eigentliche Unternehmensfokus auf einem ganz anderen Gebiet liegt, so kommt heute wohl kaum ein Betrieb um das Thema Digitalisierung herum. Mit dem TopRunner-Programm bietet der Green Tech Cluster Unternehmen einen komfortablen Zugang zu top Beratungsleistungen – auch im Bereich Digitalisierung.
Profitable Wertstoffsortieranlagen sowie schlüsselfertige Abfallbehandlungsanlagen plant und liefert REDWAVE, ein führender Hersteller von innovativen sensorgestützten Sortiermaschinen aus der Steiermark. Ebenso hoch sind die Ansprüche an die betriebsinterne Organisation von REDWAVE – auch im Bereich der Digitalisierung.
Digitalisierung mit Hand und Fuß
„Obwohl wir uns der Bedeutung des Themas bewusst waren, gab es intern unterschiedliche Meinungen darüber, welche Richtung eingeschlagen werden soll und worauf der Fokus in der Weiterentwicklung unserer Produkte und Serviceleistungen gesetzt werden soll“, beschreibt Andreas Haas, Leiter der Produktentwicklung bei REDWAVE, die Intension, das vom Green Tech Cluster angebotene Förderprogramm in Anspruch zu nehmen.
Schon zu Beginn der Beratung hat sich gezeigt, dass ergänzende Perspektiven zu berücksichtigen sind, die bislang noch zu wenig beachtet wurden. Die Expertise der externen Berater hat dann rasch auf den Punkt gebracht, was im Unternehmen benötigt wird. „Digitalisierung hat für uns nun Hand und Fuß“, so Haas. „Wir haben jetzt im Unternehmen einen einheitlicheren Blickwinkel auf das Thema und sind damit einen großen Schritt weiter.“
Erste Teilziele bereits erreicht
Die Vision von REDWAVE ist die eines datenintegrierten Produktentwicklungsprozesses. Dazu muss sich das Unternehmen zu einer agilen Organisation wandeln – eine große Herausforderung, ist Andres Haas überzeugt. Erste Schritte sind aber bereits getan: Ziel des Projekts war die Erstellung einer Digitalisierungs-Roadmap. „Dieses Ziel haben wir auch erreicht“, freut sich Haas. Es wurde eine Roadmap mit klaren Entwicklungszielen bis 2025 erarbeitet und auch ein daraus abgeleiteter Aktionsplan mit konkreten Umsetzungsprojekten. Darin wurde u. a. überlegt, wie man den unternehmensinternen Produktentwicklungsprozess und die Services mit Einsatz von Digitalisierung weiterentwickeln könnte.
„In der Umsetzung haben wir noch Arbeit in den einzelnen Modulen der digitalen Innovationsstrategie zu leisten, um alle Ebenen – aus Systemsicht und Organisationssicht, auf Daten- und Produktebene – miteinander zu verknüpfen“, so Haas.
Das TopRunner-Programm: Ein komfortabler Service
Das TopRunner-Programm würde Haas in jedem Fall weiterempfehlen. „Dass der Green Tech Cluster die gesamte Förderadministration und sämtlichen ,Papierkram´ übernommen hat, war eine große Erleichterung und sehr komfortabel für uns. Wir konnten uns so voll und ganz auf das eigentliche Thema fokussieren“, betont Haas.
Dein
Ansprechpartner
in der Steiermark
David Kirchengast
Projektleiter TopRunner Steiermark
Tel.: +43 316 40 77 44-33
david@greentech.at
Deine
Ansprechpartnerin
in Kärnten
Michelle Kölbl
Projektleiterin TopRunner Kärnten 2023+
Tel.: +43 316 40 77 44-10
michelle@greentech.at


