Green Tech 
 TopRunner 

Werden Sie zum TopRunner und sichern Sie sich 75% Förderungsquote für Ihren strategischen Weg zur Technologiespitze.

Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

„Wir haben bereits drei Module komplett implementiert. Die Akzeptanz unter den Mitarbeitern ist hoch, denn sie sehen, wie sich dadurch Dinge verbessern.“

Helmut Matschnig, Geschäftsführer KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH

Professionelle Beratung verkürzt Time-to-profit

Die Stärke der KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH liegt in seiner Innovationskraft, die permanente Weiterentwicklungen und Ergänzungen zum vorhandenen Portfolio hervorbringt. Eine entsprechende Innovationsorganisation erhöht dabei den Output und war daher  Inhalt einer Beratung im Rahmen eines Top-Runner-Projekts.

Vom Vorkämpfer und Wegbereiter hin zum Leitbetrieb: Dank KWB ist Österreich heute führend im Knowhow um klimafreundliche Technologien, denn das Unternehmen setzt seit über 25 Jahren Maßstäbe bei sauberen und effizienten Heizsystemen. Laufend investiert der internationale Vorreiter in die Produktentwicklung und Digitalisierung und hat mittlerweile sein Portfolio umfassend erweitert, um in Zukunft alle Bestandteile für eine energieautarke Versorgung anbieten zu können. Mit zwei Beratungsprojekten im Rahmen des Top-Runner-Programms wurden dafür beste Voraussetzungen geschaffen.

Digitalisierungsroadmap für reibungslose Prozessabläufe

„Wir sind zurzeit dabei viele unserer Prozesse zu digitalisieren. Um aus dieser Digitalisierung zu profitieren, ist ein reibungsloses Zusammenspiel unerlässlich“, ist KWB Geschäftsführer Helmut Matschnig überzeugt. „Mit Georg Zinell als externen Berater haben wir daher eine Digitalisierungsroadmap erarbeitet, die das konkrete Zusammenspiel dieser Prozesse abbildet.“ Teil der Digitalisierung war auch die Einführung eines neuen ERP-Systems. „Hier war uns vor allem eine neutrale externe Sichtweise wichtig. Bei dem umfangreichen Angebot am Markt muss man herausfinden ‚welcher Anzug am besten zu seinem Unternehmen passt‘“, so Matschnig. Gemeinsam hat man daher die marktseitigen und organisationsseitigen Anforderungen erhoben und sämtliche Prozesse genauestens beleuchtet.

Mittlerweile befindet man sich längst in der Umsetzungsphase. Die Projekte werden alle nach der agilen Methode abgearbeitet und so wurden seit der Beratung bereits drei Module komplett implementiert. Im Halbjahreszyklus erfolgt die Einführung weiterer Module. „Diese Methode ist sehr wirksam“, so Matschnig „die Akzeptanz unter den Mitarbeitern ist hoch, denn sie sehen, wie sich dadurch Dinge verbessern.“ Darüber hinaus ist der Umsetzungsaufwand nicht so groß.

Einbindung der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor

Im zweiten Beratungsprojekt ging es darum den Innovationsprozess weiterzuentwickeln. Im Vordergrund stand dabei, diesen Prozess zu verfestigen und Inputprozesse zu implementieren. Es wurden Fragen behandelt wie: Wie kommt es zu den Zielen bzw. zu den Anforderungen? Welche Quellen werden angezapft, werden Kundenbefragungen gemacht? Werden Vertriebsmitarbeiter befragt? Wie fließen die Ergebnisse aus diesen Befragungen ein? Werden im Betrieb vorhandene Daten verwendet – wie  beispielsweise eine Störungsstatistik oder Rückmeldungen zu Wartungsintervallen? Daraus wurde ein Lastenheft erstellt, das die Organisation künftig in die Lage versetzt, Ideen strukturiert aufzugreifen, zu bewerten und in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen. Es gingen damit also auch Anpassungen in der Organisation einher. Die Abwicklung dieses Projekts erfolgte ebenso nach dem Prinzip der agilen Entwicklung. „Der Erfolgsfaktor ist auch hier, dass wir unseren Mitarbeitern das Projekt nicht einfach übergestülpt haben, sondern Möglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam diskutiert haben“, ist Matschnig überzeugt. „Die Mitarbeiter haben dann quasi selbst ‚in die Regale‘ gegriffen, schließlich muss man ja auch nicht alles neu erfinden – für viele Anforderungen gibt es bereits fertige Systeme.“

Ressourcenschonende Abwicklung durch Green Tech Cluster

Die beiden Beratungsprojekte haben (mit coronabedingten Unterbrechungen) rund ein dreiviertel Jahr gedauert und waren für die KWB eine große Bereicherung. „Die beiden externen Experten waren sehr gut“, zieht Matschnig Resümee, „sie waren bestens vorbereitet und verfügten über einen enormen Erfahrungsschatz.“ Dieses Wissen nutzt die KWB auch noch nach Abschluss der Beratungsprojekte in Form regelmäßiger Follow-Ups.

„Ich kann das Top-Runner-Programm nur jedem Unternehmen empfehlen,“ betont Matschnig. „Gerade für Unternehmen in unserer Größenordnung, für die es einerseits gar nicht so viele Förderungen gibt und die andererseits mit hohen bürokratischen Hürden bei der Fördervergabe kämpfen müssen ist das Top-Runner-Programm ein toller Service. Die Abwicklung erfolgte hochprofessionell und für uns enorm ressourcenschonend. Wahrscheinlich hätten wir die Beratungen ohne den Green Tech Cluster gar nicht gemacht, zumal wir die Ressourcen für die Erstellung der Förderansuchen nicht zur Hand hätten“, zeigt sich Matschnig begeistert.

Mit dem TopRunner-Programm zu top Beratungsleistungen

Zeigt der Innovationsprozesses auch in Ihrem Unternehmen noch Optimierungspotenzial oder wünschen Sie sich Unterstützung im Digitalisierungsprozess? Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Cluster lassen sich lange gehegte Überlegungen mit professioneller Beratungsunterstützung in maßgeschneiderte Prozesse gießen und so das Outcome optimieren – unbürokratisch und mit hoher Förderquote!

eologix Esther Jobst

„Wir haben in dem Beratungsprojekt einen Geschäftsmodell-Entwicklungsprozess zur Einführung neuer Produkte erarbeitet, der künftig mehr oder weniger 1:1 auf weitere Projekte umgelegt werden kann.“

Esther Jobst, Marketingleiterin eologix

Innovationsprozess für neue Services und Geschäftsmodelle

Innovation ist praktisch das Core Business der eologix sensor technoloy gmbh. Mit ihren Sensorsystemen zur frühzeitigen und exakten Detektion von Vereisungen, Temperaturmessung, Monitoring von Pitchwinkeln und mehr sorgt sie für Sicherheit und Effizienz im Betrieb von Windenergieanlagen. Dabei wird laufend an Innovationen gearbeitet. Um deren Ablauf noch effizienter zu gestalten, nutzte man das TopRunner-Programm und konzipierte einen Innovationsprozess für neue Services und Geschäftsmodelle.

 

Schon im Winter nach der Unternehmensgründung kam das erste patentierte Sensorsystem der eologix sensor technoloy gmbh zum kommerziellen Einsatz. Rasch wuchs das Unternehmen vom Start-Up zum Sensor-Spezialisten für Eisdetektion und Temperaturmessung direkt auf der Rotorblattoberfläche und entwickelt seither laufend innovative und einzigartige Lösungen. Zur Weiterentwicklung des Innovationsmanagements war man daher auf der Suche nach einem Open Innovation Ansatz mit Fokus auf der Entwicklung von innovativen Services und Geschäftsmodellen.

Standardisierte Prozesse häufig vom Tagesgeschäft überrollt

„Wir sind schon seit ein paar Jahren in der Entwicklung weiterer Produkte und hatten mehrere Überlegungen hinsichtlich der Entwicklung eines dafür geeigneten Geschäftsmodells. Jedoch wird gerade die Einführung von standardisierten Prozessen für solche Überlegungen in kleinen Unternehmen häufig vom Tagesgeschäft überrollt. Als wir vom Angebot seitens des Green Tech Clusters erfuhren, waren wir gleich begeistert und haben diese Chance auch rasch ergriffen“, berichtet Esther Jobst, Marketing Specialist bei eologix. Ziel war die Konzipierung eines systematischen Innovationsprozesses zur erfolgreichen, schnellen und effektiven Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen. „Es war uns zudem wichtig, möglichst frühzeitig die Sicht der Kunden zu integrieren,“ so Thomas Schlegl, Geschäftsführer und Unternehmensgründer von eologix.

Kundenbedürfnisse frühzeitig miteinbeziehen

Das Beratungsprojekt wurde schließlich daher anhand einer aktuellen technologischen Innovation erarbeitet. Die Messung der Pitchwinkel mit dem eologix Sensor stellt eine völlig neue Messmöglichkeit zur Bestimmung der relativen Pitchwinkel dar. Dafür galt es ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Dafür wurden verschiedene externe Partner, vor allem aber potentielle Kunden dieses neuen Produktes eologix:align miteinbezogen. Dies stellt sicher, dass Kundenbedürfnisse frühzeitig in die Entwicklung miteinbezogen werden.

Erfolgreicher Abschluss trotz herausfordernder Situation

„Wir haben das Beratungsprojekt dann 2020 begonnen und sind genau in den ersten Lockdown hinein gestartet“, so Esther Jobst, „was aber kein Problem war. Vor dem Kick-off haben wir uns einmal real getroffen, die Abstimmung erfolgte dann online – großteils über Konferenzen und ein digitales Flipcharttool, was für uns aber nicht neu war.“ Etwas problematischer, aufgrund der Corona-Situation, war da schon das Einbeziehen der potentiellen Kunden. „Wir konnten zwar glücklicherweise rasch Personen finden, die sich bereit erklärt haben, uns bei diesem Projekt zu begleiten“, freut sich Jobst, „gewisse Befragungen waren dann aber doch eine Herausforderung.“ Letztlich wurden aber auch diese bestens gemeistert und vor einigen Monaten konnte das Projekt mit einer Abschlusspräsentation erfolgreich beendet werden.

Prozess kann 1:1 auf unsere Projekte umgelegt werden

„Wir haben in dem Beratungsprojekt einen Geschäftsmodellentwicklungsprozess zur Einführung neuer Produkte erarbeitet, der künftig mehr oder weniger 1:1 auf unsere Projekte umgelegt werden kann“, freut sich Jobst. „Im Zuge der Tiefeninterviews mit den in das Projekt eingebundenen potentiellen Kunden haben wir zudem einen sehr guten Einblick erhalten,“ ergänzt Schlegl.

TopRunner-Programm zur Prozessoptimierung

Möglichkeiten zur Prozessoptimierung gibt es in fast jedem Unternehmen. Oft werden interne Anläufe, wie auch bei eologix, oftmals vom Tagesgeschäft überrannt. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Cluster lassen sich lange gehegte Überlegungen mit professioneller Beratungsunterstützung in maßgeschneiderte Prozesse gießen und so das Outcome optimieren – unbürokratisch und mit hoher Förderquote!

„Der Prozess war sehr spannend und aussagekräftig. Gemeinsam mit unserem Berater haben wir einen klaren Weg festgelegt, den wir in Zukunft gehen wollen.“

Kathrin Zettel, Marketingleiterin Blue Power GmbH

Frischer Wind fürs Marketing

Die innovativen Kleinkraftwindanlagen der in Liezen ansässigen Blue Power GmbH ermöglichen die Erzeugung von nachhaltigem und sauberem Strom direkt vor der eigenen Haustür. Die anstehende Marktexpansion stellte neue Erfordernisse an das Marketing. Das TopRunner-Programm des Green Tech Cluster kam hier wie gerufen.

Sie erinnert an eine Flugzeugturbine. Die Kleinkraftwindanlage “BlueOne“ der Blue Power GmbH hebt sich nicht nur optisch, sondern vor allem durch ihre hohe Effizienz von anderen Kleinkraftwindanlagen ab. Nach intensiver Entwicklungsarbeit brachte das Team, bestehend aus Unternehmern aus der Automobilindustrie, Aerodynamik und Simulation, 2017 seine erste Serienanlage auf den österreichischen Markt. Mittlerweile hat sich die Produktpalette erweitert und umfangreiche Expansionsvorhaben stehen an. Dafür holte man externe Beratung in Form des TopRunner-Programms ein.

Vorreiterrolle nutzen
„Der Markt für Windturbinen ist derzeit von vielen Anbietern unterschiedlichster Produkte gekennzeichnet. Mit unseren hocheffizienten Windturbinen sehen wir uns hier als Qualitätsanbieter auf dem Markt der Kleinwindkraft“, so Kathrin Zettel, Marketingleiterin bei Blue Power. Mit dieser Vorreiterrolle will man den enormen Nachholbedarf an gebäudeintegrierten Kleinwindkraftanlagen in Europa (gegenüber den USA oder China) für sich nutzen. Um hierfür einen klaren Weg zu definieren und die erforderlichen Maßnahmen zu setzen, holte man sich entsprechende Expertise ins Haus.

Klarer Weg für die Zukunft definiert
Nach einer Standortbestimmung wurde definiert, in welche Richtung es gehen soll „Zu Beginn war es uns wichtig einfach mal zu sehen, was ist alles machbar? Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Bereiche können wir bedienen?“, so Zettel. Rasch ging es aber an die Zielgruppendefinition – Personas wurden entworfen, die Customer-Journey definiert und Bedürfnis- und Erwartungsstrukturen erarbeitet. Zudem wurde dem Aufbau bzw. dem Vorantreiben von erfolgreichem Partnermarketing besondere Aufmerksamkeit geschenkt. „Der Prozess war sehr spannend und aussagekräftig“, zeigt sich Zettel begeistert. „Gemeinsam mit unserem Berater haben wir einen klaren Weg festgelegt, den wir in Zukunft gehen wollen.“

Schritt für Schritt in die Zukunft
Auch wenn das Beratungsprojekt gerade erst abgeschlossen wurde, konnte man bereits einiges umsetzten. Wir haben einen tollen Abschlussbericht mit Empfehlungen, wie wir die Aufmerksamkeit auf uns richten können, welche Informationen bereitgestellt werden sollten und wie diese aufzubereiten sind. Dazu gibt es ein Argumentarium und konkrete Verbesserungsvorschläge für unsere Website und einiges mehr“, so Zettel. An der Umsetzung der Maßnahmen wird nun Schritt für Schritt gearbeitet, um das Ziel als „Gamechanger“ der Kleinwindkraft-Branche zu fungieren, möglichst rasch und effizient zu erreichen.

Rasch und unbürokratisch beraten mit dem TopRunner-Programm
Über das TopRunner-Programm ist Blue Power eher zufällig „gestolpert“. „Im Vergleich zu anderen Förderprogrammen ist es sehr einfach und gut gefördert. Daher haben wir uns auch gleich angemeldet und wurden nicht enttäuscht“, so Kathrin Zettel. Seitens des Green Tech Clusters fühlte sie sich bestens betreut und stuft den Zeitaufwand als entsprechend gering ein.

„Wenn man etwas entwickelt, gibt es viele Weggabelungen – bei innovativen Projekten ist es daher gut, mit einer externen Person die bestehenden Möglichkeiten zu diskutieren. Mit unserem Berater vom TopRunner-Programm hatten wir hierfür den idealen Sparring-Partner.“

Know-how im Unternehmen bündeln

In Technologieunternehmen ist oft ein enormes Know-how vorhanden, das nur zum Teil ausgeschöpft wird. Alles richtet sich auf einen definierten Fokus und viele Möglichkeiten bleiben dabei ungenutzt. Dieses Potenzial zu bündeln und durch die Erarbeitung neuer Prozesse potenziellen Kunden und Innovationspartnern zugänglich zu machen, stand im Zentrum eines TopRunner-Beratungsprojektes, im Zuge dessen die BDI BioEnergy International GmbH ihren Innovationsprozess neu strukturiert hat.

Als weltweit anerkannter Technologieführer im Bereich Multi-Feedstock-BioDiesel-Anlagen hat sich in allen Abteilungen der BDI BioEnergy enormes Know-how im Scale-Up von Verfahrenskonzepten – vom Laborversuch bis hin zur Industrieanlage – angesammelt. Im Rahmen einer Strategie-Klausur entschied man 2019, dieses Know-how und die seit der Unternehmensgründung 1996 gesammelten Erfahrungen neu zu bündeln. In einem ersten Schritt wurde die Abteilung GreenTech Solutions ins Leben gerufen – der zweite Schritt erfolgte im Rahmen eines strategischen Beratungsprojekts.

Unternehmensinternes Potenzial nutzen

„Viele Unternehmen wissen gar nicht, welches Potenzial bei ihnen schlummert“, so Fabian Weinhandl, (Abteilung Green Tech Solutions der BDI BioEnergy), „denn zahlreiche Innovationen sind in mehreren Branchen anwendbar.“ Letztlich ist es aber ein weiter Weg von der Idee bis zur industriellen Umsetzung. Über viele Jahre haben wir selbst unterschiedliche Ideen im Haus entwickelt – wir wissen genau, was auf dem Weg bis zum wirtschaftlichen Erfolg wichtig ist. Daher fiel bei der BDI der Entschluss, sich zu diversifizieren und als Experte im Bereich Scale-up und Technologieentwicklung zu etablieren.“

Positionierung als Innovationspartner

„Im Zuge dessen haben wir jedoch festgestellt, dass es für uns als Unternehmen notwendig sein wird, unseren eigenen Innovationsprozess zu ändern und neue Innovationsaktivitäten nach außen zu öffnen“, so Weinhandl. „Wir sehen zukünftiges Potenzial in der Positionierung als Innovationspartner, indem wir gemeinsam mit externen Partnern neue Technologien zur Industriereife bringen.“ Bedingung dafür war jedoch die Überarbeitung der Innovationsstrategie sowie die Erarbeitung neuer Prozesse im Innovationsmanagement.

Kreativität braucht auch Struktur

Durch den Green Tech Cluster auf das TopRunner-Programm aufmerksam geworden, nutzte man die Aufbruchstimmung innerhalb der BDI BioEnergy, um ein entsprechendes Beratungsprojekt auf die Beine zu stellen. Ziel war die Entwicklung einer durchgängigen, systematischen Struktur des gesamten Innovationsmanagements für den bestehenden Prozess zur Ideenbewertung und die Abwicklung von F&E Projekten. Denn, wie Weinhandl betont: „Niemand ist von Haus aus kreativ, es braucht immer Struktur. Uns war es zudem wichtig, nicht nur eine neue Abteilung zu gründen, sondern die ganze Firma mit allen Abteilungen einzubinden. Schlaue Köpfe befinden sich schließlich nicht nur in den einschlägigen Forschungsabteilungen. Wir wollten allen eine Bühne geben und die Möglichkeit bieten, sich mit Ideen einzubringen.“

Das Plus der externen Beratung

Und das ist durchaus gelungen. Neben der Umstellung der Kommunikationsstruktur haben Mitarbeiter in sogenannten Passion Projects die Möglichkeit, ihre Ideen sichtbar zu machen. Vor allem steht am Ende des TopRunner-Projektes ein neuer Innovationsprozess, der mit den Mitarbeitern der BDI erarbeitet und individuell auf die BDI angepasst wurde. Besonders wertvoll war für Weinhandl „dass unser externer Berater im Bereich Marketing sehr versiert war – das hat für uns sehr gut gepasst.“ Das zweite große Plus der externen Beratung ist für ihn der Blick von außen, denn „wenn man etwas entwickelt und versucht zu innovieren, gibt es viele Weggabelungen – da ist es gut, wenn man eine außenstehende Meinung erhält, um die bestehenden Möglichkeiten zu diskutieren.“

TopRunner-Programm zur Unternehmensentwicklung nutzen

Wie bei der BDI BioEnergy schlummert in vielen Unternehmen nicht nur enormes Potenzial für Innovationen, auch vielfältige Möglichkeiten zur Diversifikation gehen im operativen Geschäft zu oft unter. Das TopRunner-Programm des Green Tech Cluster ist die ideale Möglichkeit, Ideen zu bündeln und im Rahmen eines maßgeschneiderten Beratungsprojekts zur individuellen Unternehmensentwicklung zu nutzen – unbürokratisch und mit hoher Förderquote! „Sowohl Organisation als auch Abwicklung seitens Green Tech Cluster war sehr gut – wir haben uns bestens betreut gefühlt“, berichtet Fabian Weinhandl von seinen Erfahrungen: „Ich kann‘s definitiv empfehlen!“

Dipl.-Ing.(FH) Werner Pink

„Wir haben unser Portfolio um digitale Services erweitert, ein neues Gewerbe angemeldet und wollen die Zahl der Mitarbeitenden aufstocken – ohne TopRunner hätten wir den Start so schnell nicht geschafft.“

Dipl.-Ing.(FH) Werner Pink, Geschäftsführer der Pink GmbH

Voller Energie um völlig neue digitale Services erweitert

Man kann „nur“ hervorragende eigene Energie- und Speicherlösungen verkaufen. Man kann sich aber auch mit digitalen Services rund um die laufende Betreuung und Optimierung dieser Lösungen unentbehrlich machen. Mit Unterstützung durch das TopRunner-Programm hat das steirische Unternehmen Pink GmbH aus dem Green Tech Valley genau diese neuen digitalen Services ins Laufen gebracht.

Die steirische Pink GmbH aus Langenwang ist mit „grünen“ Lösungen in der Energie- und Speichertechnik gewachsen. Planung und Produktion von speziellen Speicherlösungen für den mehrgeschoßigen Wohnbau mit optimaler Einbindung erneuerbarer Energien bilden Schwerpunkte. Aktuell ist man nun aber quasi über sich hinausgewachsen. Den Anstoß dafür hat das TopRunner-Projekt des Green Tech Cluster gegeben. „Mit dieser hervorragenden Beratung haben wir abgeklopft, in welchen Bereichen es für uns Sinn macht, uns organisch weiterzuentwickeln und zu wachsen“, erklärt Firmengründer Werner Pink.

Grundsätzlich schwelte die Idee dafür schon länger, doch der Anstoß von außen gab nun den Ausschlag für die Umsetzung, ist Pink zufrieden: „Die Beratung und Betreuung durch das TopRunner-Programm waren für uns im doppelten Sinn wertvoll. Sie haben uns inhaltlich und organisatorisch weitergebracht und ich muss sagen, ohne die Förderung hätten wir uns das nicht leisten können.“

Komplettanbieter aus dem Green Tech Valley
Doch in welche Richtung geht es für das Unternehmen Pink aus dem steirischen Green Tech Valley denn nun? „Wir gehen von den einzelnen Produkten stärker in Richtung Systemlösung“, so Pink, „dadurch werden problematische Schnittstellen minimiert und der Kunde erhält eine optimal abgestimmte Anlage.“ Hat man bisher vor allem mit Installationsbetrieben zusammengearbeitet, kommen nun etwa Hausverwaltungen als neue Zielgruppe hinzu. „Die neuen digitalen Services werden für die laufende Betreuung und die Optimierung der Anlagen eingesetzt.“

TopRunner als Impuls für Energietechniker
Im Rahmen des TopRunner-Projektes hat man übrigens nicht nur die Theorie für die Umsetzung der strategischen Innovation erarbeitet, sondern auch gleich zwei Pilotanlagen in Live-Umgebung umgesetzt. „Bei einem Wohnbauprojekt in Niederösterreich machen wir nun auch die Betriebsüberwachung und das Energiemonitoring unserer neuartigen Warmwasserbereitung mit Photovoltaik, dem System DynaStrat. Und für einen Wohnbau in Salzburg ermöglichen wir durch unser neues digitales Service die Aufschaltung auf die Energiebuchhaltung des Landes. Das ist definitiv eine Erweiterung unseres Portfolios und wird sich als neuer Standard etablieren“, sagt Pink. Im Zuge der Beratung baute Pink mit seinem Team die digitale Serviceorganisation und die Ressourcen auf. Zusätzlich erarbeitete man das digitale Servicekonzept und die Verträge.

Neue Aufträge dank neuer digitaler Services
Die Rückmeldungen der Kunden auf die Ausweitung der digitalen Services waren äußerst positiv, freut sich Pink: „Wir sind aktuell noch in der Umsetzung einiger Arbeitspakete, so ist etwa der Bereich Datenschutz sehr umfangreich, aber wir haben trotzdem schon Anfragen und auch Aufträge bekommen.“
Pink ist froh über die Zeit, die man in die TopRunner-Workshops investiert hat: „Man muss berücksichtigen, dass man sich dafür Zeit nehmen muss, aber es rentiert sich auf jeden Fall. Die Abwicklung und Betreuung ist so professionell und angenehm, dass man sich ganz ,straight‘ um sein Digitalisierungsprojekt kümmern kann. Die Administration wird einem abgenommen. Großartig ist natürlich auch, dass es finanziell so gut gefördert wird. Alles in allem war das TopRunner-Programm für uns eine große Hilfe.“

Wachstum dank TopRunner
Das hat übrigens auch Auswirkungen auf die Struktur des Betriebs: Die Beratung war für Pink der „Startschuss“ für eine neue Entwicklung. So wird unter anderem ein neues Gewerbe ange-meldet, um den Schritt zum Komplettanbieter für Energiesysteme bestmöglich umzusetzen. Dafür ist die Aufstockung der MitarbeiterInnen-Zahl geplant. Auch wenn Werner Pink die ungenutzten (digitalen) Potenziale in seinem Betrieb schon zuvor erkannt hatte, meint er: „Ohne TopRunner hätten wir den Start dafür nicht geschafft.“
Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters werden Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu 75 % gefördert. Der daraus entwickelte Innovations- und Digitalisierungsvorsprung macht Unternehmen zukunftsfit.

„Durch das TopRunner Projekt ist es gelungen, den Innovationsprozess mit unseren Mitarbeitenden in gut geregelten Bahnen zu bringen. Die Abwicklung über den Green Tech Cluster hat viele Vorteile gebracht.“

Werner Lugitsch, Geschäftsführer der Florian Lugitsch KG



So geht Innovation: Vom Top-Planer zum TopRunner

Selbst wenn man ständig unter Strom steht, ist es unerlässlich in regelmäßigen Abständen die gelebte Unternehmenskultur und die damit verbundenen Prozesse zu hinterfragen. Eine objektive Sichtweise gelingt hierbei am besten durch einen Blick von außen. Diesen ermöglicht der Green Tech Cluster mit seinem TopRunner-Programm – unkompliziert und kostengünstig.

Geht es um elektrische Anlagen – von der Planung über die Errichtung bis zur Betreuung großer Industriebetriebe – ist die Firma Lugitsch bestens aufgestellt. Das tägliche Geschäft hat die MitarbeiterInnen des in Gniebing, im Bezirk Südoststeiermark, ansässigen Unternehmens, jedoch fest im Griff. Innovationen lasteten daher bis vor Kurzem primär auf den Schultern der beiden Geschäftsführer Werner und Florian Lugitsch. „Durch das TopRunner-Programm ist es uns nun gelungen, die MitarbeiterInnen dafür ins Boot zu holen“, zeigt sich Werner Lugitsch begeistert.

Innovationsprozess neu aufgestellt
„Das Beratungsprojekt hat die bis dahin vorherrschende Unternehmenskultur aufgebrochen“, bringt Lugitsch das für ihn überraschende, jedoch höchst erfreuliche Ergebnis des TopRunner-Projekts auf den Punkt. Anhand kleiner echter Innovationsprojekte wurde der Innovationsprozess in Teams erarbeitet. Und dabei ist etwas gelungen, das bisher gefehlt hat – nämlich völlig selbstständiges Arbeiten in Innovationsprozessen. „Bisher wurden Innovationen im Rahmen von Besprechungen diskutiert und erst wenn man sich wieder zusammengesetzt hat weiterentwickelt. Nun organisieren sich die Teams selbst, setzen sich eigenständig zusammen und arbeiten in der Zeit zwischen den Besprechungsterminen diskussionsfähige Vorschläge aus“, freut sich Lugitsch über die Entwicklungen durch das Beratungsprojekt.

Selbstvertrauen der MitarbeiterInnen gestärkt
Eine weitere positive Überraschung bot der vom Beratungsunternehmen ICG vorgeschlagene „Kundentag“. Das Format hat spannende neue Erkenntnisse und viel positives Feedback seitens der Kunden und Partnerfirmen gebracht. „Dadurch wurde das Selbstvertrauen unserer MitarbeiterInnen gestärkt und sie haben nun auch weniger Bedenken, direkt auf Kunden zuzugehen“, betont Lugitsch.

Folgeprojekte als „Nebenprodukt“
Als „Nebenprodukt“ dieses äußerst erfreulichen Beratungsprojektes sind zudem drei Folgeprojekte entstanden – ein Marketingprojekt zur Verbesserung des Außenauftritts, zu dem bereits ein umfassendes Konzept ausgearbeitet wurde, ein Programm zur MitarbeiterInnenbindung, das der Geschäftsleitung sehr am Herzen liegt und in jedem Fall weitergeführt werden soll, und letztlich ein Projekt zur Digitalisierung der Zeiterfassung, das bald in den Testbetrieb geht.

Unkompliziert zur Förderung
Doch nicht nur mit dem Output des TopRunner-Programms ist Werner Lugitsch sehr zufrieden. „Die Abwicklung über den Cluster hat viele Vorteile gebracht. Es war unkompliziert und einfach zur Förderschiene zu kommen, die letztlich 75% der Kosten dieses von einem sehr renommierten Unternehmen durchgeführten Beratungsprojekts übernahm. Die verbleibenden 4.375,- Euro haben sich für uns mehrfach bezahlt gemacht“, lautet Lugitschs Empfehlung an andere Unternehmen, diesen Schritt zum TopRunner auch selbst zu wagen.

Mit dem TopRunner-Programm in Richtung Zukunft
Ob es um Innovationen geht oder Digitalisierung – im täglichen Betrieb bleibt oft wenig Zeit sich intensiver mit eingefahrenen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen. Ein Blick von außen deckt rasch ungenutzte Potenziale auf. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters werden Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu 75 % gefördert. Der daraus entwickelte Innovations- und Digitalisierungsvorsprung macht Unternehmen zukunftsfit.

Dr. Wolfgang Staber, pro aqua - TopRunner Erfolgsstory

„Die organisatorische Abwicklung des Beratungsprojekts erfolgte durch den Green Tech Cluster und so konnten wir uns ganz auf das Fachliche konzentrieren.“

Dr. Wolfgang Staber, Geschäftsführer der pro aqua Diamantelektroden Produktion GmbH



Von der Ideen-Schublade zum TopRunner

Technologieunternehmen arbeiten meist sehr fokussiert. Nicht selten entstehen dabei „ganz nebenbei“ Ideen, für die es unmittelbar keine Anwendung gibt. Oft verschwinden diese daher in einer Schublade. Das TopRunner-Programm des Green Tech Clusters hilft Unternehmen dabei, aus solchen Ideen profitable Anwendungen zu entwickeln.

 

Von dieser Unterstützung profitiert hat auch die pro aqua Diamantelektrodenproduktion GmbH. Das Unternehmen beschäftigt sich mit (Ab-)Wasseraufbereitung und forscht in dem Bereich intensiv. Dabei entstehen auch immer wieder Ideen und Konzepte, teilweise auch Patente, die bislang nicht kommerzialisiert wurden. Allerdings: Seit der Inanspruchnahme einer individuellen Beratung im Rahmen des TopRunner-Programms hat sich das geändert.

Patente erfolgreich verwerten
Im ersten Beratungsprojekt ging es darum, die vielen Konzepte und auch Patente, die in den Schubladen der pro aqua schlummerten, zu verwerten. „Das TopRunner Programm des Green Tech Clusters kam uns hier sehr entgegen“, betont Wolfgang Staber, Geschäftsführer von pro aqua. „Einerseits hat das Förderprogramm inhaltlich sehr gut für unsere Problemstellungen gepasst und andererseits ist auch die Förderquote für ein KMU, wie wir es sind, durchaus attraktiv.“

Green Tech hält den Rücken frei
„Die organisatorische Abwicklung des Beratungsprojekts erfolgte durch den Green Tech Cluster und so konnten wir uns ganz auf das Fachliche konzentrieren“, zeigt sich Staber mit der Betreuung durch den Green Tech Cluster zufrieden. Mithilfe spezialisierter Berater hat man in diesem Projekt vorhandene Konzepte und Patente analysiert und hinsichtlich ihrer Möglichkeiten eines Verkaufs, einer Lizenzierung oder von Kooperation bewertet. Letztendlich wurden 3 Patente identifiziert, für die eine umfassende Verwertungsstrategie erarbeitet wurde. Gemeinsam mit einem neuen Kooperationspartner wird nun eines der Patente tatsächlich auf den Markt gebracht.

Innovationen gewinnbringend vermarkten
Im Zuge eines zweiten Beratungszyklus‘ ging es um den Aquarium Fresher – ein Reinigungssystem für Aquarien. Für dieses „Nebenprodukt“ des Unternehmens wurde ein strategisches Innovationsmarketing entwickelt und prozesstechnisch in bestehende Abläufe integriert. Die Vorgangsweise wurde am Beispiel der Produktinnovation Aquarium Fresher Schritt für Schritt reflektiert und letztlich mithilfe von Schlüsselmitarbeitern der Abteilungen Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung im Unternehmen verankert. Ein anschauliches Ergebnis dieses Prozesses ist die neue Website des Produktes (https://www.aquariumfresher.com/de).

Langfristiger Nutzen durch erweitertes Angebotsportfolio
Damit ist pro aqua ein Paradebeispiel dafür, wie man eine Grundlagentechnologie „kreativ“ für neue Geschäftsbereiche einsetzen kann. Dies führt zu einem breiteren Angebotsportfolio und somit zu Unternehmenswachstum. Ein langfristiger Nutzen aus dem Beratungsprojekt, wie auch Wolfgang Staber bestätigt: „Sowohl in Bezug auf die Abwicklung als auch inhaltlich waren wir mit Beratung sehr zufrieden und ich würde das TopRunner-Programm jedem KMU, das einen Beratungsbedarf in den förderungswürdigen Bereichen aufweist, empfehlen.“

Mit dem TopRunner-Programm zur Technologiespitze
Wie bei pro aqua schlummern bei vielen Innovationsbetrieben ungenutzte Potenziale. Durch die Konzentration auf den Forschungsschwerpunkt fehlen oft Strategien oder Ideen für die Vermarktung vorhandener Konzepte. Mit dem TopRunner-Programm des Green Tech Clusters werden Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu 75 % gefördert. Der daraus entwickelte Innovations- und Digitalisierungsvorsprung ebnet den Weg zur Technologiespitze.

Mag. (FH) Silvia Schweiger-Fuchs, REDWAVE - TopRunner Erfolgsstory

„Durch die Beratung im TopRunner sind wir jetzt beim Thema Digitalisierung einen großen Schritt weiter – mit der erarbeiteten digitalen Roadmap haben wir ein konkretes Umsetzungswerkzeug in der Hand.“

Mag. (FH) Silvia Schweiger-Fuchs, Geschäftsführerin REDWAVE




Gut beraten: „Digitalisierung hat für uns nun Hand und Fuß“

Auch wenn der eigentliche Unternehmensfokus auf einem ganz anderen Gebiet liegt, so kommt heute wohl kaum ein Betrieb um das Thema Digitalisierung herum. Mit dem TopRunner-Programm bietet der Green Tech Cluster Unternehmen einen komfortablen Zugang zu top Beratungsleistungen – auch im Bereich Digitalisierung.

Profitable Wertstoffsortieranlagen sowie schlüsselfertige Abfallbehandlungsanlagen plant und liefert REDWAVE, ein führender Hersteller von innovativen sensorgestützten Sortiermaschinen aus der Steiermark. Ebenso hoch sind die Ansprüche an die betriebsinterne Organisation von REDWAVE – auch im Bereich der Digitalisierung.

Digitalisierung mit Hand und Fuß
„Obwohl wir uns der Bedeutung des Themas bewusst waren, gab es intern unterschiedliche Meinungen darüber, welche Richtung eingeschlagen werden soll  und worauf der Fokus in der Weiterentwicklung unserer Produkte und Serviceleistungen gesetzt werden soll“, beschreibt Andreas Haas, Leiter der Produktentwicklung  bei REDWAVE, die Intension, das vom Green Tech Cluster angebotene Förderprogramm in Anspruch zu nehmen.

Schon zu Beginn der Beratung hat sich gezeigt, dass ergänzende Perspektiven zu berücksichtigen sind, die bislang noch zu wenig beachtet wurden. Die Expertise der externen Berater hat dann rasch auf den Punkt gebracht, was im Unternehmen benötigt wird. „Digitalisierung hat für uns nun Hand und Fuß“, so Haas. „Wir haben jetzt im Unternehmen einen einheitlicheren Blickwinkel auf das Thema und sind damit einen großen Schritt weiter.“

Erste Teilziele bereits erreicht
Die Vision von REDWAVE ist die eines datenintegrierten Produktentwicklungsprozesses. Dazu muss sich das Unternehmen zu einer agilen Organisation wandeln – eine große Herausforderung, ist Andres Haas überzeugt. Erste Schritte sind aber bereits getan: Ziel des Projekts war die Erstellung einer Digitalisierungs-Roadmap. „Dieses Ziel haben wir auch erreicht“, freut sich Haas. Es wurde eine Roadmap mit klaren Entwicklungszielen bis 2025 erarbeitet und auch ein daraus abgeleiteter Aktionsplan mit konkreten Umsetzungsprojekten. Darin wurde u. a. überlegt, wie man den unternehmensinternen Produktentwicklungsprozess und die Services mit Einsatz von Digitalisierung weiterentwickeln könnte.

„In der Umsetzung haben wir noch Arbeit in den einzelnen Modulen der digitalen Innovationsstrategie zu leisten, um alle Ebenen – aus Systemsicht und Organisationssicht, auf Daten-  und Produktebene – miteinander zu verknüpfen“, so Haas.

 Das TopRunner-Programm: Ein komfortabler Service
Das TopRunner-Programm würde Haas in jedem Fall weiterempfehlen. „Dass der Green Tech Cluster die gesamte Förderadministration und sämtlichen ,Papierkram´ übernommen hat, war eine große Erleichterung und sehr komfortabel für uns. Wir konnten uns so voll und ganz auf das eigentliche Thema fokussieren“, betont Haas.

Simone Spitzer, Spitzer Engineering - TopRunner Erfolgsstory

„Der Erfolg war überwältigend! Wir haben in Zeiten, in denen man nur sehr schwer neue Fachkräfte bekommt, 18 neue MitarbeiterInnen eingestellt. Ein wesentlicher Beitrag dazu waren die TopRunner Projekte. Es spricht sich herum, dass es „cool“ ist bei uns zu arbeiten.“

Simone Spitzer, Geschäftsführerin Spitzer Engineering

Attraktiver Arbeitgeber durch hervorragende Innovations- und Unternehmenskultur

Wie es Spitzer Engineering gelingt, trotz Fachkräftemangels qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen und die bestehende Belegschaft zu begeistern? Ein wichtiger Baustein dafür sind die Beratungen im TopRunner Programm im Bereich Innovationskultur und Kreativität.

Spitzer Engineering in Vorau ist eines der größten Ingenieurbüros Österreichs und eine hervorragende Adresse für das Engineering und die Projektabwicklung in den Bereichen Industrieanlagenbau, Pharmazie, Stahlwerksplanung, Maschinenbau, Stahlbau, Gebäude-, Energie- und auch Umwelttechnik.

Mit dem TopRunner Programm zum attraktiven Arbeitgeber

Im Green Tech TopRunner Programm werden Innovations- und Digitalisierungsprojekte zu 75 % finanziert. Besonders relevant, um erfolgreiche Innovationen zu entwickeln, sind eine entsprechende offene Innovationskultur und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das TopRunner Programm finanzierte dazu vier Beratungen für Spitzer Engineering.

Wertschätzende Innovations- und Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil
Spitzer Engineering beschäftigt mittlerweile 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schafft es, den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften und Lehrlingen abzudecken. Spitzer Engineering ist damit ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und setzt starke Akzente bei der Weiterentwicklung der Belegschaft. Herbert Spitzer, der das Unternehmen 1978 gründete, ist überzeugt, dass ein ausgezeichnetes Arbeitsklima und eine wertschätzende Innovations- und Unternehmenskultur dafür ausschlaggebend sind.

Innovationskraft im Team
Im TopRunner Programm arbeitete Spitzer Engineering mit Beratungsexperten an den Themen Innovationskultur, Personalentwicklung, Kreativitätssteigerung und Ideenmanagement. Die Beratungen haben – „Perfekt gepasst. Sie waren genau das, was wir gebraucht haben“, betont Herbert Spitzer und freut sich über zahlreiche gute Ideen, die in bunt gemischten Teams gemeinsam mit Lehrlingen entstanden sind. „Einfach hervorragend“ sei auch der Versuch gelaufen, mit Hilfe von LEGO Serious Play® Kreativität und Innovationskraft in spielerischer Form zu entwickeln.

Das TopRunner Programm: Individuelle Unterstützung
Das TopRunner Programm empfiehlt Spitzer gerne weiter: „Die Beratungen waren genau das, was wir gebraucht haben. Es hat für uns alles perfekt gepasst. Wir möchten am liebsten nochmal mitmachen.“

Aufgrund einer Stärken-, Schwächen- und Potentialanalyse werden zu Beginn des TopRunner-Projekts für jedes Unternehmen spezifische, individuelle Maßnahmenpakete erarbeitet. Die erarbeiteten Maßnahmen werden von Expertinnen und Experten mit dem Unternehmen umgesetzt. So können die Unternehmen ihre Spitzenposition weiter ausbauen.

Green Tech TopRunner Programm

Die Zukunft eines erfolgreichen Wirtschaftsstandortes wird wesentlich von der Innovationskraft und der digitalen Reife seiner Unternehmen bestimmt. Daher ist das Ziel des Green Tech TopRunner Programms, ausgewählte Unternehmen zu Technologieführern in ihrem Bereich zu entwickeln. Dazu gibt es eine Förderung von 75% für Beratungssdienstleistungen im Bereich Innovation und Digitalisierung. Die Förderung fällt unter die de minimis Regelung.

Green Tech TopRunner Programm

Kommen wir ins Gespräch

Beim gemeinsamen Gespräch stellen wir Ihnen im Detail die Förderungsmöglichkeiten vor und gleichen diese mit Ihren Erwartungen und zukünftigen Projekten ab. Bei der gemeinsamen Iststandserhebung analysieren wir Ihre individuelle Innovationskraft bzw. Ihren Digitalisierungsgrad. Ihr Mehrwert: eine detaillierte Aufschlüsselung Ihrer Stärken und Schwächen, inklusive eines Benchmarks zu den innovativsten Branchenleadern.

Wir unterstützen Sie weiter und erstellen einen maßgeschneiderten Aktionsplan, abgeleitet von Ihrer Ausgangssituation. Die Iststandserhebung und die Erstellung eines Maßnahmenplans sind gratis und können von allen interessierten Unternehmen in Anspruch genommen werden.

Sie möchten weitermachen und die Maßnahmen des Aktionsplanes umsetzen, bzw. Umsetzungsbegleitung in Anspruch nehmen? Sie erfüllen die Teilnahmebedingungen? – Herzlich willkommen als Green Tech TopRunner! Sie haben das Potential zur Technologieführerschaft und erhalten externes Consulting für Ihren Weg zur Technologespitze.

Der Cluster unterstützt Sie mit maßgeschneiderten Dienstleistungen und entwickelt mit Ihnen gemeinsam, Ihren Vorsprung.

Teilnahmeberechtigt sind alle steirischen KMU’s aus der Umwelttechnikbranche, insbesondere solche, die:

  • das Potential zur Technologieführerschaft in ihrem Bereich haben,
  • ihre Innovationskraft ausbauen oder ihren Digitalisierungsgrad steigern wollen und
  • mit ihrem Projektvorhaben durch regionale Wertschöpfung und Arbeitsplatzschaffung den Standort Steiermark fördern.

Förderbar sind alle externen Beratungskosten (keine Sach- und Personalkosten), die zur Technologieführerschaft führen.
Dazu zählen im Bereich Innovationsmanagement:

  • Der Aufbau und die Weiterentwicklung von Innovationsmanagementsystemen und Innovationsprozessen
    Innovationsstrategieberatung
  • Markt- und Technologiefrüherkennung
  • Ideenentwicklung, Open Innovation
  • Geschäftsmodell/-Geschäftsbereichsentwicklung
  • Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen
  • Innovationsmarketing etc.

Förderbar sind alle externen Beratungskosten (keine Sach- und Personalkosten), die zur Technologieführerschaft führen.
Dazu zählen im Bereich Digitalisierung:

  • Erarbeitung einer digitalen Strategie
  • Digitalisierung von internen Prozessen
  • Digitalisierung der Kundenkommunikation
  • Aufbau eines digitalen Vertriebskanals
  • Artificial Intelligence – automatisiertes Lernen
  • Internet of Things
  • Industrie 4.0
  • Cloudcomputing
  • Datensicherheit
  • Datenanalytik etc.
Ihre Ansprechpartnerin für Förderungen aus dem TopRunner-Projekt:

Angela Reiter
Projektleiterin TopRunner

Tel.: +43 316/40 77 44-18
reiter@greentech.at