Seit Ende September 2026 gelten in Österreich neue, deutlich strengere EU-Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Werbung, die sogenannte EmpCo-Richtlinie.
Begriffe wie „klimaneutral“, „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ dürfen auf Websites, in Social-Media-Kanälen und Werbematerialien künftig nur noch verwendet werden, wenn sie tatsächlich belegt werden können. Auch Klimaneutralitäts-Aussagen, die allein auf CO₂-Kompensation beruhen, sowie selbst entwickelte Nachhaltigkeitssiegel ohne unabhängiges Prüfsystem sind betroffen und zwar nicht nur bei neuen Inhalten, sondern auch bei bereits veröffentlichten, weiterhin abrufbaren Beiträgen.
Bei Verstößen drohen Abmahnungen sowie Bußgelder von bis zu 4 % des Jahresumsatzes.
Die Grazer Energieagentur bietet Unternehmen dazu einen EmpCo-Website-Check an.