Wasserstoff-VIP Österreich: EU genehmigt 4 H2-Großprojekte 

Wasserstoff

Die EU hat grünes Licht gegeben: Das Important Project of Common European Interest (IPCEI) “Hy2Tech” mit Fokus auf Wasserstofftechnologien wird gefördert. Der Süden Österreichs ist mit der steirischen Christof Industries und der AVL Teil davon. Insgesamt werden für die Umsetzung Beihilfen in Höhe von mehr als 5,4 Milliarden Euro ausgeschüttet. Hunderte Arbeitsplätze werden geschaffen.

Game Changer grüner Wasserstoff

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg Richtung Klimaneutralität. Deshalb treibt die EU die Produktion von grünem H2 voran und hat das “Hy2Tech” IPCEI genehmigt. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, eine wettbewerbsfähige, innovative und nachhaltige europäische Wasserstoff-Wertschöpfungskette aufzubauen. Der Fokus liegt auf der Förderung von hochinnovativen Projekten – von der Entwicklung und der Hochskalierung neuer hocheffizienter Elektrolyseprozesse und Brennstoffzellensysteme über innovative Speicher und Transporttechnologien bis zur Nutzung von Wasserstoff in Industrie und schwer zu elektrifizierenden Bereichen im Mobilitätssektor, wie etwa im Schwerverkehr, in der Schiff- und Luftfahrt. 

Green Tech Valley mischt mit

Gleich 4 österreichische Unternehmen steuern ihre Expertise bei und beschäftigen sich im Rahmen des Projektes mit der nachhaltigen Herstellung von Wasserstoff. Der Süden Österreichs, das Green Tech Valley, ist einer der Vorreiter. So entwickeln der Anlagenbauer Christof Industries und der Autozulieferer AVL aus Graz den ersten 1-MW-Hochtemperaturelektrolyseur. Ziel ist es erneuerbaren Wasserstoff mit deutlich höherem Wirkungsgrad und somit kosteneffizienter herzustellen. Mit der Integration dieses Systems in verschiedenste Industriezweige leistet das Projekt einen erheblichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Energie- und Industriesystems.

Kontakt

Christina Kropf
Green Tech Cluster