Weniger CO2 dank digitalem Zwilling 

Das steirische Forschungszentrum Large Engine Competence Center (LEC) will mit Hilfe von Simulationsmodellen den größten CO2 Verursachern in der Industrie an den Kragen gehen. Dazu werden auf Basis von Maschinen- und Produktionsdaten digitale Zwillinge von Industrieanlagen erstellt. So können die größten Emittenten ermittelt und Schadstoffe minimiert werden.

Sauber: Industrie 4.0

Insgesamt 45 Prozent der Treibhausemissionen in Österreich gehen zurzeit auf das Konto der Industrie und des Energiesektors. Um die vorgeschriebenen Klimaziele der EU zu erreichen, gilt es in diesen Bereichen bis 2030 über die Hälfte der CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Grazer LEC unterstützt. Der Valley-Partner baut dazu Produktionsstandorte digital nach. Mittels künstlicher Intelligenz werden dann die größten CO2-Verursacher ermittelt und eliminiert. Wichtig für die Simulation sei eine gute Datenbasis. Im Rahmen der Analyse können Abläufe optimiert und der Einsatz von neuen Technologien geprüft. Alles, um kostenschonend Emissionen einzusparen.

Vom Schiff ins Unternehmen

Ursprünglich sei das „LEC-ENERsim“ genannte Simulations-Tool für die Analyse von CO2-Emissionen von Großmotoren für Lokomotiven oder Schiffe entwickelt worden, könne aber leicht in die Industrie übertragen werden. So kommt das Werkzeug jetzt bald in einem ersten Pilotprojekt beim Tiroler Gasmaschinenhersteller INNIO Jenbacher zur Anwendung.

Kontakt

Nina Simon
LEC GmbH
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