Steirer Strom für 700.000 Brasilianer 

ANDRITZ Brasilien

Brasilien zieht jetzt jede Menge grünen Strom aus Eukalyptusbaumresten. Die steirische ANDRITZ AG trägt mit ihren Verarbeitungs- und Lagersystemen für Biomasse dazu bei. Das Valley Unternehmen liefert die Technologien für das erste brasilianische Thermokraftwerk, das Baumstümpfe und -wurzeln verbrennt. 700.000 Einwohner im Eldorado profitieren.

Vom Reststoff zum Wertstoff

In Brasilien werden Eukalyptusabfälle künftig zu grünem Strom verarbeitet. Dank innovativer Lösungen aus dem Herzen Österreichs. Diese kommen von der Grazer ANDRITZ AG und sind Teil des ersten brasilianischen Thermokraftwerks, das Baumreste verarbeitet, die nicht für die Zellstoffproduktion verwendet werden. Zu den Innovationen zur Realisierung des Stromerzeugungssystems aus Erneuerbaren zählen beispielsweise die LKW-Entladestationen, die für die Annahme von Hackgut zur Beschickung des Werks konzipiert wurden.

Das Annahmesystem besteht aus zwei Entladestationen, die mit den jeweiligen Sammelbehältern verbunden sind. Ein Gurtförderer nimmt das Material von den Sammelbehältern an und transportiert es zum Hackschnitzellager. Ein Hackschnitzellagerungs- und -entnahmesystem mit einer Kapazität von bis zu 40.000 m³ verfügt über die nötigen Funktionen für die Beschickung eines zweiten Gurtförderers, der für die Einspeisung zum Biomassekessel verantwortlich ist.

Nachhaltiger Strom für eine ganze Stadt

Täglich kann das Thermokraftwerk 1.500 Tonnen an Material verarbeiten, das bisher ungenutzt im Wald verblieben ist. Auf diese Weise kann eine ganze Stadt mit nachhaltiger Energie versorgt werden. Der übrige Strom wird ins brasilianische Netz eingespeist.

Kontakt

Michael Buchbauer
ANDRITZ AG