Smarte Abfallentleerung 

Das Grazer Know-Center, die Saubermacher AG und das steirische Startup SLOC haben eine intelligente Softwarelösung entwickelt, um die optimalen Wege, Abholzeiten und -frequenzen für die Müllentsorgung festzulegen und somit CO2 zu sparen.

Smarte Abfalllogistik, weniger CO2

In den österreichischen Haushalten fallen jährlich knapp 4,3 Millionen Tonnen an Müll an. Um diese Mengen umweltschonend bewältigen zu können, haben die drei Valley Partner Know-Center, Saubermacher und SLOC eine maßgeschneiderte, skalierbare Software entwickelt, die dabei unterstützt, Abfalltransporte kostensparend und klimafreundlich durchzuführen. „Der CO2-Ausstoß lässt sich dadurch um bis zu 20 Prozent pro Jahr pro gesammelter Tonne Abfall einsparen. Die automatisierte Planung hilft uns, Kosten zu reduzieren und unsere Personalressourcen besser zu planen“, so Ralf Mittermayr, CEO Saubermacher AG.

Mülltonnen geben Feedback

Wurden Container vormals nach einem starren Plan entleert, sind sie mittlerweile oft mit Sensoren ausgestattet, die den tatsächlichen, aktuellen Füllstand melden. Aus den Zeitreihen der Füllstände leitet die Software ab, bis wann ein Container spätestens geleert werden muss und schlägt die optimale Route vor, d.h. in welcher Reihenfolge volle Container angefahren werden müssen, um am wenigsten Zeit zu benötigen. Das verbessert die Servicequalität, weil Container nicht mehr überquellen oder der Müll daneben entsorgt wird. Unnötige Wege, Zeit und Ressourcen werden eingespart. Die Softwarelösung kommt bereits in Kärnten, der Steiermark und in Niederösterreich erfolgreich zum Einsatz.

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