Sauber: Reiner Kompost aus dem Green Tech Valley 

Die Komptech GmbH und die Binder+Co AG trennen die Spreu vom Weizen. Die beiden Technologie-Unternehmen aus der Steiermark haben eine neuartige Anlagenlösung entwickelt, die den Anteil von Störstoffen in Komposten und Gärresten reduziert – dank Kombination unterschiedlicher Separationsschritte.

Die guten ins Töpfchen

Die Bioabfall- und Düngemittelverordnung sieht es so vor: Auch Kompost soll besonders sauber sein. Dieser ist aber oft mit Glas, Metallen, plastisch nicht verformbaren Kunststoffen und Folien verunreinigt. Komptech und Binder+Co schaffen hier Abhilfe in der Kompostaufbereitung. Mit ihrer ersten gemeinsamen Referenzanlage können künftig mehr Fremdstoffe abgeschieden werden. Eine Herausforderung für die Technik, denn das feuchte organische Material ist nicht einfach zu sieben und trennen. Zudem sind die Fremdpartikel winzig klein.

So gelingt die Reinigung von Abfall

Die Anlagenlösung kombiniert unterschiedliche Separationsschritte in der Kompostnachbehandlung. Dabei werden Komptech-Maschinen und auch eine BIVITEC-Siebmaschine mit Spannwellensystem eingesetzt. Das von Binder entwickelte System arbeitet mit flexiblen Siebmatten, die sich abwechselnd dehnen und stauchen. Dabei werden auch Materialien, die nicht einfach zu sieben sind, durch hohe Beschleunigung effizient getrennt und die Siebmattenöffnungen bleiben frei.

Österreichisches Ökosystem um eine Innovation reicher

Schon in den kommenden Monaten wird die Anlage in Österreich in Betrieb gehen. Das ist aber noch nicht alles: Komptech und Binder+Co wollen weiter zusammen wachsen und arbeiten bereits an zusätzlichen gemeinsamen Lösungen.

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Kontakt

Christoph Feyerer
KOMPTECH GmbH
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