Verdoppelt: Produktion von Kioto PV-Modulen 

Die Kioto Photovoltaics GmbH investiert 8,5 Millionen Euro in den Aufbau einer neuen Produktionslinie für Photovoltaik-Module in St. Veit an der Glan. Damit wird die Kapazität des Werks von 180 Megawatt auf 340 Megawatt nahezu verdoppelt. Neben Kapazitätserweiterung steht vor allem die Weiterentwicklung des Produktprogramms sowie die Fokussierung auf den Bereich Gebäudeintegration im Vordergrund, großes Potenzial sieht Kioto vor allem in bestehenden Gebäudeoberflächen. Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF fördert das Projekt mit 1,55 Millionen Euro.

Millionen-Investition in neue Produktionslinie

Das Großprojekt ist eines von zwei großen Fördervorhaben des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF, die LHStv.in Gabv Schaunig dem Regierungskollegium zur Beschlussfassung vorlegte.
 
„Ich sehe es als sehr positives Zeichen, dass laufend spannende, zukunftsfähige Projekte genehmigungsreif werden und wir mit EU- und Landesmitteln die heimischen Betriebe in ihren Investitionsvorhaben unterstützen können.“, so Schaunig.
 
„Neben der Erweiterung der Kapazität steht bei der geplanten Investition vor allem die Weiterentwicklung des Produktprogramms sowie die weitere Fokussierung auf den Bereich Gebäudeintegration im Vordergrund“, so Alfred Mölzer, Geschäftsführer für Vertrieb bei Kioto. „Schwerpunkt sind dabei intelligente und schöne Photovoltaikmodule für klein- und mittelgroße Anlagen im Privat- und Gewerbereich, um die Ausbauziele des Green Deal mit Qualitätsprodukten ‚Made in Austria‘ bedienen zu können.“
 
Großes Potenzial wird dabei vor allem in bestehenden Gebäudeoberflächen gesehen: „Durch die neue Produktionslinie können auch Photovoltaikmodule mit Doppelnutzen für Wintergarten, Fassade, Carport oder Indachlösungen vollautomatisch am Standort St. Veit gefertigt werden“, erklärt Mölzer. Gemeinsam mit Unternehmen der Dach- und Wandindustrie wurden entsprechende Systemlösungen entwickelt. Das Unternehmensziel von Kioto sei, jedes Gebäude in Österreich in ein Kraftwerk für Sonnenergie zu verwandeln.

Ausbau von grünen Technologien

„Grüne Technologien und Kreislaufwirtschaft gehören zu den Stärkefeldern Kärntens.

Mit unseren Beteiligungen am steirischen Green Tech Cluster und am oberösterreichischen Kunststoffcluster eröffnen wir Unternehmen in diesen Branchen neue Chancen für länderübergreifende Kooperationen und Innovationen“

Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr.in Gaby Schaunig

Ökologisierung ist auch einer der Schwerpunkte im EU-Aufbauprogramm REACT, aus dem Kärnten ganz aktuell 12,7 Millionen Euro für Wirtschafts- und Forschungsförderung sowie 1,15 Millionen Euro für den Arbeitsmarkt abrufen konnte.

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Kontakt

Alfred Mölzer
KIOTO Photovoltaics GmbH
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