Neues Batterielabor schafft 110 Jobs 

Die AVL List GmbH hat ein neues Batterielabor in Graz eröffnet. Der Spezialist für die Entwicklung, Simulation und das Testen von Antriebssystemen will im neuen Kompetenzzentrum kosten- und klimaschonend innovative
Lithium-Ionen-Batterien herstellen. Im Labor gehen Entwicklung und Produktion Hand in Hand.

Effizienter, schneller, regional

So will die AVL List künftig E-Batterien im Green Tech Valley herstellen, um die die Elektrifizierung der Automobilindustrie voranzutreiben. Die Technologien für kundentaugliche und kosteneffiziente Hochvoltbatterien für Elektrofahrzeige seien schon sehr fortgeschritten, auf dem Produktionssektor gäbe es jedoch noch Luft nach oben, so AVL-CEO Helmut List. Deshalb setzte man auf das neue Battery Innovation Center (BIC). Auch um dem asiatischen Raum mit Japan, China und Südkorea die Stirn zu bieten. Im BIC können künftig Produktionsprozesse durch verschiedene Simulationswerkzeuge flexibel an neue Anforderungen angepasst und frühzeitig bei den Kunden in der Großserie umgesetzt werden. Der Gesamtprozess, von der Beauftragung bis zum Produktionsstart beim Kunden, wird erheblich verkürzt. Zugleich werden Produktqualität und Prozesssicherheit gesteigert.

Entwicklung und Produktion in einem

Auf 1.600 Quadratmetern werden im BIC künftig F&E zusammengeführt. In Kooperation mit regionalen Partnern wie der TU Graz, Virtual Vehicle oder der Montanuni Leoben seien bereits mehr als zehn Studienarbeiten gestartet. Zudem würden durch das neue Kompetenzzentrum 110 neue Arbeitsplätze geschafften, über die Hälfte davon in der Steiermark. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG und das europäische Innovationsprogramm „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) unterstützten.

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Kontakt

Markus Tomaschitz
AVL List
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