Verdoppelt: Produktion von KWB Biomassekesseln 

Der oststeirische Biomassepionier KWB investiert im Jahr 2021 10 Millionen Euro. Damit wird die Produktionskapazität am Standort in St. Margarethen an der Raab verdoppelt. Auf 5000 Quadratmetern wird eine neue Anlage gebaut, die bereits diesen Sommer in Betrieb gehen soll. Das Unternehmen konnte im Jahr 2020 Rekordumsätze verzeichnen, auch die Anzahl der Mitarbeitenden steigt kontinuierlich. Wichtigster Wachstumstreiber neben der Digitalisierung ist der Europäische Green Deal, der durch neue Gesetze und Förderungen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beschleunigt.

Rekordumsätze & Wachstum

Der oststeirische Biomassepionier KWB beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit dem Thema erneuerbare Energie. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen Rekordumsätze verzeichnen, für 2021 wird eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2019 erwartet. Auch die Anzahl der Mitarbeitenden steigt beständig. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 300 Personen, ein Drittel davon am Standort in St. Margarethen.
Dieses Wachstum spiegelt sich nun auch in den Investitionen am Standort wider: Rund zehn Millionen Euro sollen im Jahr 2021 in einen großflächigen Ausbau investiert werden, der eine Verdopplung der Produktionskapazitäten ermöglicht. Gebaut wird auf 5.000 Quadratmetern, schon im August soll die neue Anlage in Betrieb genommen werden. Beim Ausbau setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und auf steirische Unternehmen, so Geschäftsführer Helmut Matschnik.
Notwendig geworden ist der Ausbau durch die weltweit steigende Nachfrage – 80 Prozent der Anlagen werden exportiert.

Wachstumstreiber Digitalisierung und Green Deal“

Durch die Digitalisierung konnte der Weg zum Kunden abgekürzt werden, sowohl im Vertrieb – so konnten beispielsweise erste Aufträge und Partner in Neuseeland gewonnen werden – als auch im Service. Durch die Vernetzung der Heizkessel wurden etwaige Probleme schneller erkannt und mittels Fernwartung behoben.
Der Europäische Green Deal bringt zahlreiche neue Gesetze und Förderungen mit sich, die die einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beschleunigen sollen. Dadurch werden auch in Österreich Öl- und Gasheizungen sukzessive verboten, was die Nachfrage nach alternativen Heizlösungen steigen lässt.

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Kontakt

Helmut Matschnig
KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
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