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KWF-Ausschreibung »Smart Production – Produktion der Zukunft«

20. Oktober 2020

 

 

Einreichfrist: 31.12.2020

Investitionen in Richtung vernetzte, digitale und intelligente Produktion (Smart Production, Industrie 4.0)

Im Zuge dieser Ausschreibung werden Investitionen von Unternehmen aus den Bereichen Gewerbe, Industrie und produktionsnahe Dienstleistungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 gefördert. Ziel ist der Aufbau von vernetzten, digitalen und intelligenten Produktionssystemen mit dem Fokus auf maschinelle Produktionsanlagen zur Implementierung von Funktionalitäten im Bereich Smart Production.

Es gilt Methoden und Prozesse zu implementieren und damit verbundene Investitionen zu tätigen, die auf Basis einer definierten Unternehmensstrategie das Unternehmen in Richtung Smart Production beziehungsweise Industrie 4.0 – und damit zum »Unternehmen der Zukunft« – begleiten.

Eine Förderung des KWF   

 

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Zukunftssektor Grüne Technologien: Kärnten und Steiermark werden zum Green Tech Valley

23. Oktober 2020

 
Pressekonferenz: rnten und Steiermark werden zum Green Tech Valley

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Das Land Kärnten beteiligt sich durch den KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds an den Aktivitäten des Green Tech Clusters und weitet somit das Green Tech Valley Richtung Süden aus.


 

Beteiligung des Landes Kärnten am steirischen Green Tech Cluster öffnet Kärntner Unternehmen die Tür zu neuen Kooperationen und Innovationen

Die Bereiche Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft bieten angesichts des europäischen Green Deal enorme Wachstumschancen in der grünen Transformation. In Kärnten können 70 bis 100 Betriebe diesem Zukunftssektor zugerechnet werden. In der Steiermark sind es 220 Unternehmen, die Mitglied des steirischen Green Tech Cluster sind. Dank einer neuen bundesländerübergreifenden Kooperation steht diese Plattform nun auch Kärntner Unternehmen offen. Mit der Stadt Villach wird zudem eine Kärntner Kommune Cluster-Partner.

„Wir etablieren damit den Süden Österreichs als Green Tech Valley und erhöhen mit der Zusammenarbeit unsere internationale Sichtbarkeit und Strahlkraft“, erklärten Kärntens Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig, die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl sowie der Kärntner Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig heute bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt.

„Der Green Tech Cluster ist ein international top bewertetes Netzwerk, das Unternehmen beim Wachstum mit grünen Innovationen stärkt. Durch die nunmehrige Zusammenarbeit von Kärnten und Steiermark im Cluster werden Synergien gehoben und die kritische Masse in diesem Bereich ausgebaut“, sagte LHStv.in Schaunig. „Grüne Technologien gehören zu den wichtigsten Zukunftsthemen. So wie der Silicon Alps Cluster in der Sparte der elektronikbasierten Systeme wird der Green Tech Cluster Kärntner Betrieben aus den Bereichen Solar, Biomasse, Wind, Wasserkraft oder Recycling internationale Sichtbarkeit, gemeinsame Innovationsmöglichkeiten und ein wertvolles Netzwerk bieten.“

Ein erster gemeinsamer Themenschwerpunkt beider Bundesländer ist die nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff als Treiber der Energie- und Mobilitätswende. Dazu erscheint Ende November das Green Tech Radar, das die Technologie- und Marktentwicklung der kommenden Jahre aufzeigt. Unternehmen aus Kärnten und der Steiermark werden im Workshop am 26. November 2020 ihre Innovations-Chancen in diesem Bereich erarbeiten.

Um COVID-bedingt nun den Export dieser Technologien weiter zu stärken werden im Cluster gemeinsame Aktivitäten umgesetzt. Mit der Kampagne „Don’t waste // invest“ wird das Know-how von Unternehmen wie Lindner Recycling international kommuniziert. Gemeinsame Einkäufertage sowie eine neue Vertriebsplattform werden nachhaltige Lösungen internationalen Kunden zugänglich machen.

„Die Steiermark und Kärnten haben in den vergangenen Jahren sehr erfolgreiche Kooperationen aufgebaut – etwa mit der Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH, dem gemeinsamen Mikroelektronik-Cluster Silicon Alps und dem Forschungszentrum Silicon Austria Labs. Ich freue mich daher, dass wir nun auch im Bereich der grünen Technologien verstärkt zusammenarbeiten und damit die Süd-Achse weiter stärken. Der Sektor ist seit vielen Jahren ein wesentliches wirtschaftliches Stärkefeld der Steiermark. Ich bin davon überzeugt, dass wir wechselseitig voneinander profitieren können und künftig gemeinsam einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten werden“, so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

„Green Tech bietet für Kärnten und die Steiermark die nächste große Zukunftschance, die bestehende Achse bei der Entwicklung und Anwendung von Wasserstoff-Technologien künftig noch weiter zu stärken“, sagte Landesrat Schuschnig. „Wir haben mit der HyCENTA Forschungsgesellschaft der TU Graz schon jetzt einen führenden Experten als wissenschaftlichen Partner gewinnen können. Die Green Tech Kooperation bietet nun dem Wirtschaftsstandort Kärnten weiteres Potential, die Riesenchancen von Wasserstoff zu nutzen: In der Industrie, im Verkehrsbereich, in der Wirtschaft und für Green Jobs. Durch Green Tech setzen wir den nächsten Schritt für Kärnten, führende Wasserstoff-Modellregion zu werden“, so der Kärntner Wirtschaftslandesrat.

Ihren Beitritt zum Cluster bereits beschlossen hat diese Woche die Stadt Villach. Energiereferentin Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner: „Wir räumen den Themen Energieeffizienz, E-Mobilität, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert ein und haben für unser Engagement schon internationale Preise erhalten. Spätestens seit der Milliarden-Investition bei Infineon ist Energieeffizienz nun auch ein industrieller Schwerpunkt in unserer Stadt. Als Partner des Green Tech Clusters kann Villach als Brückenkopf für regionale Unternehmen fungieren und den Konnex zu relevanten Playern herstellen.“

Breitgefächertes Wissen wird gebündelt und multipliziert sich mit der Anzahl der Partner. 2018 hat der Cluster 37 Innovationprojekte mitinitiiert, über 1.500 Ideen bei Unternehmen generiert und rund 1.200 B2B-Kontakte erfolgreich hergestellt. „Der KWF bringt 100.000 EUR jährlich für vorerst zweieinhalb Jahre als Anschubfinanzierung in den Cluster ein und gestaltet den Jahresplan und die Aktivitäten mit“, so KWF Vorstand Erhard Juritsch. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich in Österreich Kooperation als überlegener Modus in der Forschung etabliert und die Forschungsachse Süd wächst mit der Koralmbahn ab 2025 noch enger zusammen.

„Grüne Technologien sind mit attraktiven Konditionen förderbar und werden es auch auf lange Sicht bleiben. Der KWF wird in seiner täglichen Arbeit potentielle Kärntner Unternehmen ansprechen und diese von den wertvollen Synergien des Clusters überzeugen“, so KWF Vorstandskollegin Sandra Venus. Die Unternehmen im Cluster zahlen je nach Unternehmensgröße Jahresbeiträge von zwischen 750 und 5.900 EUR. Die Unternehmen lernen voneinander, entwickeln gemeinsam F&E-Projekte, nutzen das Netzwerk und direkte Marktzugänge. Das Wachstum Kärntner Unternehmen im Green Tech-Segment in Bezug auf Umsatz und Beschäftigung ist prozentuell größer als das regionale BIP-Wachstum Kärntens. Ein großer Mehrwert zu attraktiven Konditionen!

Informationen zum Green Tech Cluster

Klimaschutz schafft Wachstum: Die 220 Unternehmen im Green Tech Cluster haben binnen 10 Jahren in diesem Bereich die Arbeitsplätze auf über 25.000 verdoppelt und die Umsätze auf über 5 Mrd. € verdreifacht. Mit ihren Technologien leisten die Unternehmen einen globalen Beitrag zum Klimaschutz und der Kreislaufwirtschaft. Der Cluster unterstützt mit F&E-Projektentwicklung, Technologietrends, Marktchancen sowie globalen Kontakten. Der Cluster wurde wiederholt zum weltbesten Umwelttechnik-Cluster gerankt (VDI/VDE, Global Cleantech Directory sowie Regiostars Award der EU).

 

Downloads
Presseaussendung als PDF
Pressefoto:
Beteiligung des Landes Kärnten am steirischen Green Tech Cluster öffnet Kärntner Unternehmen die Tür zu neuen Kooperationen und Innovationen.
(Honorarfrei bei Nennung „Green Tech Cluster, Fotocredit: Büros LHSTv.in Schaunig/LR Schuschnig“)

Video zum Livestream (startet ab Minute 6)

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Fern und doch so nah – 130 Green Tech Expertinnen und Experten folgten am 6. Oktober der Einladung der IV-Steiermark, der TU Graz und des Green Tech Cluster zum digitalen Green Tech Innovators Club. Spannende Vorträge und anregende Diskussionen standen im Mittelpunkt. Trotz Ortsunabhängigkeit wurde beim digitalen Event gemeinsam angestoßen und rege über neue Lösungen, Kooperationsmöglichkeiten und Innovationen diskutiert.


 

Live On-Air vom 14. Stock des Science Towers

Zum Wohle der Gesundheit, fand der Green Tech Innovators Club dieses Mal als digitales Event statt. Im Science Tower wurde im 14. Stock ein 15 Quadratmeter Live-Streaming-Studio errichtet, wo die Moderatoren sowohl Gäste aus ganz Österreich als auch von Übersee zugeschaltet begrüßen durften.

Im Fokus des gemeinsamen Querdenkens standen dieses Mal unter anderem Möglichkeiten zur dezentralen Erzeugung von Wasserstoff, innovative Brandschutzlösungen in der Abfallwirtschaft und grüne Entwicklungs- und Exportchancen. Autonome Roboter für Umwelt-Monitoring, als auch smarte urbane Logistiklösungen für eine grüne Zukunft wurden ebenso vorgestellt. Wichtige Fragestellungen wie man neue Green Tech Innovationen am Markt erfolgreich skaliert und wie die Problemstellungen von Klärschlamm-Recycling überwunden werden können, wurden ebenso diskutiert, wie die Möglichkeiten von Großkonzernen mit kleinen, smarten Start-ups fruchtbar zusammen zu arbeiten.

Von den drei Gewinner-Teams des diesjährigen „Green Tech Jams“ wurde noch der Publikumsfavorit live prämiert. Interdisziplinäre Studiengruppen entwickelten beim Jam-Hackathon in nur 48 Stunden Prototypen für digitale grüne Produktinnovationen. Das internationale Team „Enershine“, mit dem Gruppensprecher zugeschaltet aus Argentinien, beschäftigte sich mit neuen Geschäftsmodellen für Batteriespeicher. Die Gruppe „Power Movement“ erstellte Energieverbrauchsprognosen basierend auf Mobilfunkdaten und innerstädtischen Bewegungsmustern. Das Rennen um den Publikumspreis machte schließlich das Team „Sensor Eggs“, die mit Sensoren bestückte Metallkugeln entwickelten, um rechtzeitig vor ausbrechenden Bränden in abfallwirtschaftlichen Anlagen zu warnen.

Der Green Tech Innovator Club des Green Tech Clusters ist ein inspirierender Rahmen, um Ideen für künftige F&E-Vorhaben zu generieren. Dabei wurden auch heuer wieder aktuelle Innovationsansätze sowie konkrete Innovationsherausforderungen diskutiert und neue Kooperationen angestoßen. Durch internationale Netzwerke wie das ICN oder das EEN wird die Veranstaltung stets mit neuen Impulsen bereichert und internationale Kooperationschancen werden geknüpft.

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Kontakt

Martina Schöneich
Green Tech Cluster
+43 316 40 77 44 21
schoeneich@greentech.at
http://www.greentech.at

 
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