14. April 2026
9:00 bis 17:00 Uhr
Steiermarkhof, Graz
Die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von PEM-Brennstoffzellen werden wesentlich durch langsam ablaufende chemische, elektrochemische und transportbedingte Degradationsprozesse bestimmt, die sich erst über längere Zeit auf Effizienz, Stabilität und Zuverlässigkeit auswirken. Der Workshop vermittelt einen strukturierten Überblick über diese Degradationsmechanismen, ihren Einfluss auf die Zellperformance sowie über den gezielten Einsatz von Modellen und Simulationen in Forschung und Technologieentwicklung, um Zusammenhänge zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu unterstützen.
Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an
– Entwickler: innen von Materialien, Zellen sowie Mess- & Monitoringsystemen,
– Projektmanager:innen
– R&D-Leiter:innen
die ein fundiertes, modellbasiertes Verständnis von Degradationsmechanismen benötigen, um technologische und strategische Entscheidungen fundiert treffen zu können.
Im Workshop werden:
– die Degradationsprozesse in PEMFCs
(z. B. Membranabbau, Katalysatordegradation, Stofftransport- & Alterungseffekte)
– deren physikalische und chemische Ursachen verständlich eingeordnet
– Modellierungsansätze (semi-empirisch & physikbasiert) vorgestellt
– sowie Anwendungsfelder von Simulationen in der PEMFC-Entwicklung diskutiert
Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden eine klare und realistische Entscheidungsbasis zu vermitteln:
– Wann und wofür Modellierung & Simulation sinnvoll eingesetzt werden
– Welche Aussagen zur Degradation belastbar sind
– Wie Simulationsergebnisse in Projektplanung und Technologieauswahl integriert werden können
Sprache: Deutsch
Max. 20 Teilnehmer:innen
Kosten: € 499,- pro Person (exkl. MwSt.)
Kontakt:
Larisa Karpenko-Jereb
+43 676 3178053
office@eec-labs.at