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ZUERST und KWB – Energiewissen auf Kinderschuhe abgestimmt

3. Juni 2014

 

 

Die zukunftsorientierte Energie-Erlebnisregion ZUERST verbindet nicht nur regionale Biomasse-Rohstoffe mit erneuerbaren Energietechnologien, sondern macht noch viel mehr. Im Rahmen eines Projekts mit dem Biomasseheizungshersteller KWB rund um das Thema „Was ist Energie?“ können Schülerinnen und Schüler der Volksschule St. Margarethen, Energie mit allen Sinnesorganen erleben.

Das Unternehmen KWB widmet sich in einem von der Energie-Erlebnisregion ZUERST initiiertem Projekt dem Thema „Was ist Energie?“. Dieses Mal ist alles auf Kinderschuhe abgestimmt. Schülerinnen und Schüler aus der Volksschule St. Margarethen erleben an 4 Projekttagen, erneuerbare Energie in unterschiedlichster Form. „Ziel ist es, die Kinder in ihrer Lebenswelt und Lebensrealität abzuholen und die relativ komplexen Technologien für die Kinder anhand von praktischen Beispielen (be-)greifbar zu machen“, erzählt Markus Meister, Projektkoordinator ZUERST, über die Beweggründe Kinder die Themen Nachhaltigkeit sowie Ressourcen- und Energieeinsatz näher zu bringen. „Kinder sind ein wichtiges Medium, wenn es um den Einsatz von Energie geht“, so Stefanie Genser, Leiterin der KWB Energieakademie, „Bewusstseinsbildung zum Thema erneuerbare Energie halten wir gerade bei unserem Nachwuchs für sehr wichtig.“

Am ersten Projekttag besuchten die Schülerinnen und Schüler die NAWARO-Biogasanlage. Aus nachwachsende Rohstoffe und tierische Abfälle aus der Region wird dort elektrische und thermische Energie produziert. Der zweite Projekttag fand im KWB Forschungs- und Innovationszentrum statt. Dort erlebten die Kinder wie aus Holz Wärme wird. „Es war für die Kinder schon ein tolles Erlebnis die Pellets zu hören, wie sie durch die Schläuche der Sauganlage prasselten und schließlich bei der Heizung ankamen“, erzählt Genser über die Begeisterungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler rund ums Thema Energie. Der vorletzte Projekttag hatte die Photovoltaik Beteiligungsanlage am KWB Mitarbeitenden-Parkplatz im Visier. Josef Stubenschrott, Geschäftsführer von SonnenStrom zeigte den Kindern, was E-Mobilität ist und im Anschluss durften sie eine Runde mit den dynamischen Energiesparern drehen – als Beifahrer versteht sich. Zwei E-Autos befinden sich auch in der Flotte des KWB Fuhrparks. „KWB ist es ein Anliegen, dass Mitarbeitende möglichst umweltfreundlich zu Ihren Auswärtsterminen kommen“, erläutert die sympathische Energieexpertin, „auch für die Kinder war es ein Riesen-Spaß, die Autos in Aktion kennen zu lernen!“

Der letzte Projekttag findet noch vor Schulschluss statt. An diesem Tag sehen die Kinder die Rohstoffe in Europas Ersten Energieschaugarten wachsen, erfahren mehr über Umweltschutz durch CO2-neutrale Brennstoffe und lernen die neu gewonnene Artenvielfalt im Energieschaugarten kennen. Der ganzheitliche Ansatz soll für die Volksschulkinder aller Altersstufen so erlebbar wie möglich sein. „Die Schülerinnen und Schüler sind irrsinnig wissbegierig und interessiert an neuen Technologien. Wichtig für uns ist es, alle Sinnesorgane so gut wie möglich anzusprechen, damit die Kinder möglichst viel mitnehmen können“, so Genser.

Sonnenstrom_E-Autos_am KWB Parkplatz: Wie der Strom ins Auto kommt: Josef Stubenschrott, Geschäftsführer SonnenStrom, erklärt den Schülerinnen und Schülern, wie die E-Autos von KWB funktionieren.

Stefanie_Genser KWB_Innovationszentrum: Holzwärme mit allen Sinnen: Die Kinder durften das Heizmaterial fühlen, riechen und die Wärme spüren.

Manfred_Salmhofer_KWB_Innovationszentrum: Nachhaltige Energie bei KWB: Manfred Salmhofer, KWB Innovationszentrum, zeigt den Schülerinnen und Schüler der Volksschule St. Margarethen, wie eine Pelletheizung funktioniert.

 

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