Zweck und Merkmale des Energieausweises

 

Allgemeine Information

Datum: 19. – 19.10.2009
Ort: (A) Graz, Steiermark
Adresse: Körblergasse 111-113, 8021, (A) Graz

Da der Verkauf und die Vermietung von Objekten an den Energieausweis geknüpft sind, müssen Immobilienverkäufer und -vermieter über die grundlegenden rechtlichen Bestimmungen Bescheid wissen. Das Seminar behandelt daher die rechtlichen Grundlagen des Ausweises (EU-Gebäuderichtlinie, Energieausweisgesetz, OIBRichtlinie, Landesbaugesetz) sowie die Fragen: „Wann muss ein Ausweis ausgestellt werden?“ und „Wer darf ihn ausstellen?“. Auch werden die mit dem Energieausweis im Zusammenhang stehenden Begiffe wie HWB, HEB, HTEB, KB, lc, BGF, Kompaktheit, Referenzstandort und – klima sowie Grenzwerte erläutert.

 

 

Information zum Energieausweis
Der Energieausweis dient grundsätzlich zur Information über den energetischen Standard des Gebäudes und der haustechnischen Anlagen. Der Ausweis ermöglicht einen Vergleich und eine Beurteilung der Energieeffizienz des Gebäudes und muss darüber hinaus Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen enthalten.
Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz schreibt vor, dass bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von neu errichteten Gebäuden und Wohnungen ab 1. Jänner 2008 ein Energieausweis auszustellen ist. Ab 1. Jänner 2009 gilt diese Regelung auch für bestehende Bauten, deren Baubewilligung vor dem 1. Jänner 2006 erteilt wurde.
Seit der Energieausweis eingeführt wurde, bietet das WIFI in Kooperation mit dem Landesenergieverein (LEV) eine sachkundige Ausbildungsserie zur Erstellung von Energieausweisen an. Die Ausbildung basiert auf dem österreichischen Standard für Energieausweisschulungen und vermittelt fundiertes Fachwissen zum Thema Energieausweis.

Die Berechnung des Energieverbrauchs bewirkt eine Wertsteigerung oder Wertminderung des betroffenen Gebäudes. Dies ist sowohl für KäuferInnen und VerkäuferInnen sowie MieterInnen und VermieterInnen von großer Bedeutung. So sind Fehler in der Berechnung und im Berechnungsverfahren gerichtlich einklagbar, sodass jeder Aussteller solcher Energieausweise seine Kenntnisse absichern
muss.
Mit Abschluss dieser Fortbildungen sind Sie SpezialistIn:
• im Berechnungsverfahren,
• in den rechtlichen Grundlagen,
• in Energieausweisberechnungen und
• in Wärmebedarfsberechnungen,
und Sie dokumentieren Ihr Wissen gegenüber Ihren AuftraggeberInnen.

ZIELGRUPPE
Die Ausbildungen sind vor allem für jene Personengruppen
von Bedeutung, die laut Gesetzgeber auch zur Ausstellung
von Energieausweisen befugt sind:
Baumeister
Elektrotechnik
Gas- und Sanitärtechnik
Hafner
Heizungstechnik
Kälte- und Klimatechnik
Lüftungstechnik
Rauchfangkehrer
Technische Büros – Ingenieurbüros (beratende Ingenieure) einschlägiger Fachrichtungen (insbesondere Bauphysik, Installationstechnik, Maschinenbau, Technische Physik, Umwelttechnik, Innenarchitektur)
Zimmermeister
Nach dem Ziviltechnikergesetz: Ziviltechniker mit einschlägiger Befugnis (insbesondere Architekten, Zivilingenieure und Ingenieurkonsulenten für Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen – Bauwesen, Technische Physik, Verfahrenstechnik
sowie Gebäudetechnik)

Weitere Informationen HIER.
 

 

 
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