Allgemeine Information

Datum: 11. – 12.11.2004
Ort: Zagreb u. Split (HR), Steiermark
Adresse: n.b., Zagreb u. Split (HR)

Damit Sie sich vor Ort einen Überblick über die kroatischen Märkte für Umwelt und Infrastruktur schaffen können, laden wir Sie zur Teilnahme an dieser Wirtschaftsmission herzlich ein.

Die seit Jahren positiven makroökonomischen Indikatoren des WACHSTUMSMARKTES KROATIEN bestätigen den nachhaltigen und vor allem selbsttragenden Aufwärtstrend der kroatischen Wirtschaft. Mit einem Wirtschaftswachstum von fast 5 % im Jahr 2003 und einer Prognose von 4 % für 2004, stabiler, niedriger Inflation von 1,7 – 2 % und einem pro Kopf BIP, das mehr als doppelt so hoch ist wie jene der EU-Beitrittskandidaten Rumänien und Bulgarien, ist Kroatien auch hier „Klassenbester“. Lesen Sie dazu auch unser aktuelles AWO-Wirtschaftsprofil Kroatien auf unserer Webseite
http://wko.at/awo/hr <http://wko.at/awo/hr> im Menü „Publikationen“.


Infolge jahrelang verschleppter Infrastrukturinvestitionen bietet der kroatische Umweltmarkt interessante Möglichkeiten für ausländische Investoren, da erheblicher Investitionsbedarf besteht. Die Kosten, die durch die Anpassung der kroatischen Gesetzesgebung an die EU anfallen werden, werden vom kroatischen Umweltministerium auf EUR 10 Mrd. geschätzt. Davon entfallen 35-40 % auf den Abfallsektor und 40-45 % auf Wasserver- und -entsorgung, während 8-10 % für die Erfüllung der EU-Emissionsvorschriften notwendig sein werden.


Abfallsektor: Insbesondere im Bereich der Sondermüllentsorgung der Chemie und Pharmabranche, sowie der Ölindustrie besteht Handlungsbedarf. Die jährlich anfallenden bis zu 300.000 t Sondermüll können mit inländischen Kapazitäten nicht mehr entsorgt werden. Des Weiteren besteht in Kroatien großer Mangel an Mülldeponien, deren Bau nach staatlicher Planung verstärkt vorangetrieben werden soll.


Wasserver- und -entsorgung: Ein Großprojekt im Bereich der Abwasserklärung und Wasserbehandlung soll zukünftig vor allem an der kroatischen Küste die Wasserqualität des kroatischen Adria sichern. Nutznießer sind vor allem die Insel Krk, sowie die Städte Opatija, Biograd, Zadar und Rijeka.


Auch im Infrastrukturbereich stehen milliardenschwere Investitionen an, vor allem
* Im Straßenbau: zB. Autobahn Zagreb-Macelj, Split-Dubrovnik, Ionische Autobahnstrecke.


* Im Schienenverkehr: Ausbau- und Modernisierungsprojekte wie zB. Streckenüberholung, Gleisanpassung, Ausbau von Brücken und Bahnhöfen, Elektrifizierung von Streckenteilen, Automatisierung etc.


* Bei Häfen: zB. Hafen Rijeka: „Gateway“ Projekt, Ausbau des Ploce


Hafens inkl. Freihandelszone, Binnenschifffahrtsprojekt „Donau-Sava-Kanal“, Ausbau des Binnenhafens Vukovar


* Bei Flughäfen: Ausbau bestehender und Neubau von Flughäfen auf den kroatischen Inseln.


* Im Tourismus: Investitionsvolumen von rd. Eur 300-400 Mio. jährlich


Österreichische Unternehmen, die traditionell viel Erfahrung bei der Umsetzung großer Bau- und Infrastrukturprojekte haben und sich in den Bereichen Umweltschutzprojekte und Tourismus ebenfalls einen Namen gemacht haben, konnten schon bisher eine Reihe von großen Aufträgen an Land ziehen und genießen in Kroatien einen ausgezeichneten Ruf. Auch kleinere Zuliefer- und Montagefirmen haben gute Chancen, als Subunternehmen lukrative Aufträge zu erhalten. Die Präsenz vor Ort und die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen ist jedoch für eine nachhaltige Bearbeitung des kroatischen Marktes in vielen Fällen unentbehrlich. Das Knüpfen lokaler Kontakte ist dabei entscheidend für den späteren Erfolg Ihrer Auslandsoperationen.


Für Teilnehmer an der Wirtschaftsmission nach Kroatien sind folgende Leistungen vorgesehen:


* Ein umfassendes Informationspaket über die Sektoren Umwelt und Infrastruktur in Kroatien


* Informationen zu konkreten Projektmöglichkeiten in Kroatien


* Ein entsprechend Ihrer Interessen und Anforderungen maßgeschneidertes Besuchsprogramm in Zagreb und Split


* Individuelle Terminvereinbarungen mit für Sie interessanten kroatischen Firmen in Zagreb und Split


* Reiseplanung in Zagreb und Split


Das vorläufige Programm übermitteln wir anbei.


Der Kostenbeitrag beträgt EUR 400,- zzgl. 20 % MWST und wird Ihnen von der Service GmbH der Wirtschaftskammer Österreich in Rechung gestellt. Reise- und Aufenthaltskosten sind im Kostenbeitrag nicht inkludiert.


In diesem Sinne würden wir uns freuen, Sie unter den Teilnehmern unserer Wirtschaftsmission begrüßen zu dürfen, um gemeinsam mit Ihnen den Grundstein zu Ihrem ERFOLG AUF DEM KROATISCHEN MARKT zu legen.


Wir bitten Sie dazu, das beiliegende Anmeldeformular bis spätestens 30. September 2004 an die AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO), Süd- und Osteuropa per Fax (05 90 900-14407) zu retournieren.


Die Wirtschaftsmission können Sie auch mit der am 10. November 2004 geplanten Austria Showcase Veranstaltung zum gleichen Thema (Infrastruktur und Umwelt) in Laibach / SLOWENIEN verbinden. (für nähere Infos siehe http://portal.wko.at/wk/ver_detail.wk?AngID=1&DocID=267287


<http://portal.wko.at/wk/ver_detail.wk?AngID=1&DocID=267287> ).


Wir stehen Ihnen für Rückfragen zu unserem Programm natürlich gerne zur Verfügung und verbleiben in Erwartung Ihrer Antwort.

Veranstalter

USSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO)
Mag. Franz Rössler
Wiedner Hauptstraße 63
A-1045 Wien
Tel.: +43 (0)5 90 900-4442
Fax: +43 (0)5 90 900-14407

 
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