Wirtschaftsmission Iran: Energiesparen im Baubereich

 

Allgemeine Information

Datum: 13. – 15.03.2005
Ort: (IR) Teheran, Steiermark
Adresse: Teheran, (IR) Teheran
Das iranische Wirtschaftswachstum bleibt nach den guten Ergebnissen der letzten Jahre (2003/04: + 6,5%) dynamisch, für das laufende iranische Jahr 1383 (2004/2005) wird ein reales Wirtschaftswachstum von zwischen 6 und 8 % erwartet. Wie schon in den vorangegangenen Jahren ist für diese positive Entwicklung in erster Linie die stetig steigende öffentliche Inlandsnachfrage verantwortlich, aber auch der private Konsum entwickelt sich positiv. Der Iran verfügt über die zweitgrößten Öl- und Gasreserven der Welt, allerdings gehört er auch zu einem der Länder mit dem raschest wachsenden Energieverbrauch, wobei vor allem die privaten Haushalte, sie sind für 70% des Gesamtverbrauchs verantwortlich, ein Problem darstellen. Der jährliche Mehrbedarf an elektrischen Strom liegt bei ca. 3.000 MW (derzeit installierte Kapazität: ca. 30.000 MW). Expertenangaben zur Folge, könnte das Land innerhalb von 15 bis 20 Jahren zu einem Importeur von Rohöl werden, wenn der Verbrauchstrend nicht gebrochen wird. Derzeit verbraucht der Iran ca. 1,5 Mio. Barrel Rohöl pro Tag. Das Land gibt mehrere Milliarden US$ für den Import von Treibstoff aus, weil die nationalen Raffineriekapazitäten für den Inlandsverbrauch nicht ausreichen. Zusätzlich wird das Budget alleine in diesem Bereich mit Milliarden US$ belastet, weil die Treibstoffpreise stark subventioniert werden und der Preis von Euro Cent 8 pro l weder die Importkosten noch die lokalen Produktionskosten (Euro Cent 20 pro l) deckt. Ähnliche Subventionen finden sich auch bei den Energieträgern Gas und Strom. Insgesamt sollen sich die jährlichen Subventionen im Energiebereich auf 10 bis 15 Mrd. US$ belaufen, was etwa der Hälfte der Einnahmen aus dem Ölexport (ca. 25 – 30 Mrd. US$) entsprechen würde. Die stark subventionierten Preise lassen Investitionen der Haushalte und Unternehmen in energiesparende Technologien und Produkte derzeit als betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll erscheinen. Eine Reduktion der Subventionen kann aber aus sozialen bzw. politischen Überlegungen heraus, wenn überhaupt, nur sehr langsam erfolgen, so dass derzeit in erster Linie von der Regierung bzw. ihr unterstehenden Organisationen Programme umgesetzt werden, welche die Reduktion des Energieverbrauchs zum Ziel haben. Ein führende Rolle nimmt dabei die IRAN FUEL CONVERSATION ORGANIZATION (IFCO), mit der bei der Organisation der WIMI eng zusammengearbeitet werden soll und die auch bereits auf verschiedenen Gebieten mit österreichischen Firmen zusammenarbeitet. Ziel der geplanten WIRTSCHAFTSMISSION ist es, den vorabgenannten Organisationen und Einrichtungen bzw. iranischen Firmen österreichische Unternehmen und ihre Produkte und Dienstleistungen für/aus dem Baubereich vorzustellen, die für diese von Interesse sein könnten. Dies soll einerseits im Rahmen der Teilnahme an einer IFCO-Konferenz (siehe Beilage) in Teheran und andererseits durch Direktkontakte mit iranischen Organisationen und Unternehmen erfolgen. Im Falle Ihres Interesses an einer Teilnahme bitten wir Sie, sich bis spätestens 24. Februar 2005 im Referat AWO-Afrika/Nahost (Fax: 05 90 900 14346, E-Mail: awo.afrikanahost@wko.at) anzumelden und in der Zwischenzeit mindestens 5 Sätze Ihrer Firmenunterlagen per Kurierpost (DHL, etc.) an die AHSt. Teheran (Adresse im Internet: http://wko.at/awo/ir) zu versenden, damit wir mit der Vorbereitung beginnen können.


Quelle: WKO

Veranstalter

Referat AWO-Afrika/Nahost (Fax: 05 90 900 14346, E-Mail: awo.afrikanahost@wko.at) anzumelden und in der Zwischenzeit mindestens 5 Sätze Ihrer Firmenunterlagen per Kurierpost (DHL, etc.) an die AHSt. Teheran (Adresse im Internet: http://wko.at/awo/ir) zu v

 
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