Allgemeine Information

Datum: 15. – 17.02.2006
Ort: TU Graz, Steiermark
Adresse: Inffeldgasse 25, 8010 Graz, TU Graz

Die reale Ölpreisentwicklung zeigt, dass wir uns am Beginn der dritten Energiepreiskrise befinden. Dies zeigt die Grafik im Vergleich zur ersten (1973) und zweiten Ölpreiskrise (1979-81). Internationale Energieexperten (z.B. OMV) erwarten, dass dieses hohe Preisniveau zumindest für die kommenden zwei bis drei Jahre bestehen bleiben wird. Sollte sich der aktuelle „günstige“ US-$/EURO Wechselkurs von ca. 1,3 abschwächen, so würde dies eine weitere Erhöhung des Ölpreises in Europa bewirken. Als Hauptgrund für diese Entwicklung werden Engpässe bei den Erdölförderungs- und Raffineriekapazitäten genannt, wobei sich die Situation durch Schäden bei Produktionsanlagen aufgrund der Hurrikane im Golf von Mexiko zuspitzte. Klimaexperten vertreten die Meinung, dass die Zunahme von Häufigkeit und Stärke der Hurrikane in Zusammenhang mit der steigenden Meereserwärmung steht, also unmittelbar durch die Klimaerwärmung hervorgerufen wird.

 

Die hohen Energiepreise in Kombination mit den Auswirkungen des Klimawandels bewirken, dass sich die bisherige Entwicklung der europäischen Energiewirtschaft beschleunigen wird. Es sind daher die europäischen energiewirtschaftlichen Ziele und Rahmenbedingungen anzupassen, vor allem hinsichtlich der Ausgestaltung der europäischen Wirtschaftsordnung, Energieaufbringung, Energieverteilungssysteme aber auch bedarfsseitigen Möglichkeiten. Wissenschaft und Wirtschaft sind daher gefordert, entsprechende Beiträge für die gedeihliche Entwicklung der europäischen Energiewirtschaft und Gesellschaft zu leisten.

 

Nähere Details finden sie im Anhang

Veranstalter

Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation Technische Universität Graz

Dipl.-Ing. Dr.techn. Udo Bachhiesl

Inffeldgasse 18a
A – 8

 
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