Suche nach aufstrebenden Ideen

7. Juli 2010

 

Auf der Expo in Schanghai präsentieren sich in dieser Woche steirische Unternehmen. Der Zweck ist, Geschäftsbeziehungen mit China und Staaten in Asien anzubahnen.Die Expo Schanghai soll steirischen Architekten viele Tore öffnenAlle, die an geschäftliche Beziehungen im Ausland denken, wenden ihren Kopf derzeit nach Asien. Den Märkten in diesen Ländern, vor allem China, Indien und den […]


 

Auf der Expo in Schanghai präsentieren sich in dieser Woche steirische Unternehmen. Der Zweck ist, Geschäftsbeziehungen mit China und Staaten in Asien anzubahnen.
Die Expo Schanghai soll steirischen Architekten viele Tore öffnen

Alle, die an geschäftliche Beziehungen im Ausland denken, wenden ihren Kopf derzeit nach Asien. Den Märkten in diesen Ländern, vor allem China, Indien und den Ländern in Südostasien, wird von den Wirtschaftsforschern ein gegenüber der EU und Nordamerika überproportionales Wirtschaftswachstum vorhergesagt. Die Zuwachsraten liegen nahe an der Marke von zehn Prozent.

China ist in den nächsten Wochen das Aushängeschild schlechthin. Die Weltausstellung in Schanghai, die Expo, hat Tausende Aussteller veranlasst, ihre Leistungen und Produkte einem Publikum zu präsentieren, das nach Neuheiten gierig ist. Der Österreich-Pavillon auf der Expo ist auch für steirische Unternehmer der zentrale Anlaufpunkt, um Kontakte in Asien anzubahnen und zu vertiefen, die schließlich in dauerhafte Geschäftsbeziehungen münden sollen.

Eine steirische Delegation, angeführt von Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, flog heute zur Expo. Auffallend ist die hohe Anzahl an Architekten und Planern. Das hängt mit der steirischen Initiative zum Architektur-Export zusammen. Eine Studie ergab nämlich im Vorjahr, dass den meisten steirischen Architekten die Voraussetzungen fehlen, um im Ausland erfolgreich tätig sein zu können, heißt es im Büro Buchmann. Das Land Steiermark unterstützt Auslandsaufenthalte und vergibt Förderungen zu den Reisekosten. „Wir wollen steirische Architektur als exzellente kreative Leistung nachhaltig positionieren“, erklärt Landesrat Buchmann, weiters soll den steirischen Architekten internationale Beachtung verschafft werden. „Sie können Vorboten eines Geschäfts werden, das sich nachziehen lässt“, so Buchmann.
Idealer Boden

Die Expo in Schanghai ist eine ideale Plattform in der Suche nach aufstrebenden Ideen. Die Stadt selbst wächst enorm, in den letzten sechs Jahren von 14 auf fast 19 Millionen Einwohner, kann einige markante Bauwerke vorweisen. Schanghai ist die am weitestgehenden westlich geprägte Stadt Chinas und das wichtigste Handelszentrum. Daher ist auch die Weltausstellung ein erstklassiger Boden zur Anbahnung von Kontakten.
Zweiter Anlauf

Bereits im Vorjahr schrieb das Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) eine Reise nach China aus, deren Ziel es war, mögliche Geschäftsfelder auszuloten, berichtet ICS-Leiter Karl-Heinz Dernoscheg. Heuer sollen die Firmenkontakte vertieft werden. Ein besonderer Schwerpunkt sind dabei Angebote im Bereich der Dienstleistungen.

Die Anregung dazu kam von den Handelsdelegierten Raimund Gradt und Martin Glatz. Dernoscheg meint, die Expo sei „die beste Möglichkeit, wirtschaftlich Kommunikation zu betreiben“. Buchmann hofft als Folge der Präsentation in Schanghai auf weitere Kooperationen: „Die Steiermark ist ein Exportbundesland, jeder zweite Arbeitsplatz hängt am Export.“ Vor allem in den steirischen Stärkefeldern Automotive/Mobilität (auch im Bereich Elektrofahrzeuge) und Energie/Umwelttechnik investiert China in den nächsten Jahren massiv. Die Heresch-Werke aus Wildon, Automationsspezialist, sind seit Jahren in China erfolgreich, der Umwelt-Technik-Cluster Eco World Styria ist in der Region Tianjin als offizieller Consulter tätig.
Breite Palette

Mehr als 20 steirische Unternehmen werden sich bis 25. Juni auf der Expo präsentieren. Der Bogen reicht von Naturprodukten über Speditionen, Wein, Forschung bis zur Medizintechnik. „Ölbaron“ Rudi Roth verhandelt konkret über die Errichtung einer Biodieselanlage am Standort Schanghai. HELLFRIED SEMLER


Quelle: Kleine Zeitung / 20.06.2010

 

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