Starkes Plus zum 125. Firmenjubiläum

2. Oktober 2019

 

Binder+Co. feiert sein 125-jähriges Bestehen mit einer starken Halbjahresbilanz: plus 25 Prozent bei der Ertragsentwicklung. Für Stabilität hat dabei die gute Nachfrage nach Einzelmaschinen und Ersatzteilen gesorgt. Zukünftig sollen das Service- und Ersatzteilgeschäft mit Digitalisierungsinitiativen vorangetrieben werden.


 

Weltmarktführer im Bereich Siebtechnik und Glasrecycling setzt weiter auf Zukunftstechnologien

 

Das 1894 von Ludwig Binder in Graz Eggenberg als Bau- und Kunstschlosserei gegründete und seit 1960 in Gleisdorf ansässige Unternehmen Binder+Co. hat dieser Tage allen Grund zum Feiern: Denn nicht nur 125 Jahre weiß-grünes Business stehen nun im September an, sondern auch eine starke Bilanz der ersten sechs diesjährigen Geschäftsmonate. So zeige sich die Ertragsentwicklung mit über 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert sehr positiv, gaben Vorstandssprecher Martin Pfeffer und Vorstandsmitglied Jörg Rosegger kürzlich bekannt.

 

Große Nachfrage, harter Wettbewerb
Für Stabilität habe die gute Nachfrage nach Einzelmaschinen und Ersatzteilen gesorgt, so die Vorstände, dem gegenüber sah sich das Unternehmen jedoch mit einem hart umkämpften Wettbewerb im europäischen System- und Anlagengeschäft konfrontiert. „Was sich auch im Auftragseingang niederschlug – dieser blieb mit 52,7 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.“
Positiv: Die im Geschäftsjahr 2018 ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Ergebnisqualität konnten erfolgreich umgesetzt werden, erklären Rosegger und Pfeffer, das Ergebnis vor Steuern liege 1,5 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau.

 

Fokus auf Innovation
„Wir sind Weltmarktführer im Bereich Siebtechnik und im Glasrecycling, diese Position werden wir mit einem verstärkten Innovationsschub halten und weiter ausbauen“, gibt Rosegger die weitere Richtung vor. So werde man unter anderem das Service- und Ersatzteilgeschäft zukünftig mit Digitalisierungsinitiativen vo­rantreiben. Aber auch insgesamt werde man den starken Fokus auf Innovation und Zukunftstechnologien weiter beibehalten, so Rosegger. „Ressourcenschonende Technologien für die Rohstoffindustrie und effizienzsteigernde Systeme für die Aufbereitung von Wertstoffen werden auch in Zukunft stark nachgefragt“, ergänzt Pfeffer und verdeutlicht: „Mit ,Bublon Spheres‘, einem ökologischen Leichtstoffgranulat, bieten wir zudem eine nachhaltige Alternative unter anderem zu herkömmlichen Füllstoffen in unterschiedlichen Branchen.“

 

Weitere News zu diesem Thema

Call for Papers

Präsentieren Sie Ihre praktischen Erfahrungen oder wissenschaftlichen Arbeiten bei der Recy & DepoTech 2020. mehr →


Jetzt bei greenstart einreichen!

Booster für grüne Geschäftsideen in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Mobilität und Landwirtschaft. mehr →


Große Versuchsreihe zu ReWaste4.0

Beim größten österreichischen Abfallprojekt „ReWaste4.0“ läuft gerade eine großangelegte Versuchsreihe der Montanuniversität Leoben. mehr →