STARCHL-Mobilhäcksler Mk 102-600 mit technischen Weiterentwicklungen / Hackgutrocknung per Solarluftkollektor / Stroh zu „Gold“ – neue Geschäftsideen

11. August 2009

 

Die zweitgrößte STARCHL-Traktorhackmaschine, die Mk 102-600, auf Tandemachse – siehe Bild – mit dem Einzug von 1020 x 600 mm (max. Stamm 600 mm) setzt Maßstäbe im Bereich der Lohndienstleister. Angetrieben von Traktoren in der Leistungsklasse 180-260 KW werden hier zentral vom Wendesitz der vollklimatisierten Traktorkabine aus, neben der EHC-Steuerung des 8,1m – Ladekranes, sämtliche […]


 

Die zweitgrößte STARCHL-Traktorhackmaschine, die Mk 102-600, auf Tandemachse – siehe Bild – mit dem Einzug von 1020 x 600 mm (max. Stamm 600 mm) setzt Maßstäbe im Bereich der Lohndienstleister. Angetrieben von Traktoren in der Leistungsklasse 180-260 KW werden hier zentral vom Wendesitz der vollklimatisierten Traktorkabine aus, neben der EHC-Steuerung des 8,1m – Ladekranes, sämtliche Hackerfunktionen kabelfernbedient. Neu im Angebotsprogramm der neue zentrale Hydrauliksteuerblock, der auch das untere hydraulisch klappbare, verlängerte Zusatzscharnierkettenband mit entsprechender Hydraulikeinzugpower versorgt und mit mehr Auflagelänge für besonders lange und spießige Ausgangsmaterialien, wie Langholz, Astwerk, Schlagrücklass, udgl. den noch problemloseren Einzug auch durchmischter holzartiger Biomasse ermöglicht. Eine neue Einsatzkorbbauart ergänzt die laufende und stetige Weiterentwicklung der steirischen Hacker.

Mittelgroße Holzhäcksler wie der Typ STARCHL Mk 62 (Einzug: 620 x 450 mm) werden durch Kunden, sogenannten „Energiewirten“, oft in Kombination mit Holzrückewägen eingesetzt, um Energieholz aus dem Wald auf den Hackplatz, meist direkt vor der der Lagerhalle – hier am Bild am Beispiel einer besonderen Hackgutlagerhalle – zu bringen, um es dort zu verhacken. Hier werden am Hallendach sogenannte Solarluftkollektoren einer innovativen österreichischen Firma eingesetzt, in denen Luft direkt als Medium dient und keine weiteren Wärmetauscher und aufwändiger zu behandelnde Trägermedien vonnöten sind (www.cona.at). Mit sehr niedrigen Ventilatorenleistungen (Stromeinsatz ca. 1,5 – 2 kWh/Srm Holzschnitzel) wird das Holzhackgut getrocknet und heizwertmäßig um durchschnittlich 170 kWh/Srm aufgewertet. Trockungstechnologien die u.a. auch in ökosozialen Entwicklungshilfeprojekten erfolgreich in Südamerika zur Früchtetrocknung eingesetzt werden und nun erfreulicherweise auf dem Weg retour nach Europa sind und hier adaptiert, neben anderen Einsatzbereichen, in der Brennstoffveredelung/-aufwertung Einsatz finden.

An einen oberösterreichischen Kunden wurde im Juli ein universeller Trommelhacker vom Typ Mk 50 (Einzug: 500 x 450 mm) ausgeliefert. Neben dem Einsatz des Holzhäckslers im Umfang seiner Dienstleistungen als Energiewirt mit dem Anbot von vorgetrocknetem Hackgut und von Häckseldienstleistungen für Endkunden und Heizwerke, zerkleinert er u.a. auch ohne jede Maschinenumrüstung im kleineren Umfang Strohballen zu Strohschnitt/-häcksel – siehe Bild, den er selbst als Einstreu für seine Puten- und Hühnerzucht verwendet. Die Fasern des Strohs werden durch diese Zerkleinerung zusätzlich aufgeschlossen und noch saugfähiger für den Einsatz als Nutztiereintreu und können dann, schon realisiert, sogar gepreßt oder lose eingesackt zum Verkauf an Kleintierhalter angeboten werden. Ein bekanntes Ausgangsprodukt Stroh auf neuen Verwertunqsschienen pfiffig vermarktet.

STARCHL wood chippers – Infos zu den Projekten / Kontaktperson: Helmut Starchl jun., Tel. 0 35 77 – 81 509, Fax – 81 405, mail: starchl-hackerbau@aon.at

Link – Biomassehof-Logistikkonzept Pölstal: www.timber-online.net
Biomassehof Pölstal, Link: http://www.biomassehof-stmk.at/poelstal


Quelle: Starchl / 11.08.2009


Strohzerkleinerung

Starkholzzerkleinerung

Hackeinsatz

Hackeinsatz

Hackeinsatz

Energieholzzerkleinerung

Biomassehof

 

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