STARCHL-Häcksler auf Energiesparmesse Wels 2010 – Holzabfall- u. Energieweidenaufbereitung zu Ersatzbrennstoffen – Ressourcenbündelung im Cluster

10. März 2010

 

Am heurigen Gemeinschaftsstand von ECO WORLD STYRIA auf der ESPA Wels 2010 bestätigte unserer Firma durch die unzähligen Anfragen und geführten Gespräche den wachsenden Markt der europa- und weltweiten Biomassenutzung. Mitausgestellte Begleittechnologien österreichischer Firmen, z.B. zur Holzschnitzelfeuchtemessung und Hackgutveredelung durch Trocknung mittels Sonnenenergie fanden ebenso großes Interesse, wie auch das bereits in der Steiermark in […]


 

Am heurigen Gemeinschaftsstand von ECO WORLD STYRIA auf der ESPA Wels 2010 bestätigte unserer Firma durch die unzähligen Anfragen und geführten Gespräche den wachsenden Markt der europa- und weltweiten Biomassenutzung. Mitausgestellte Begleittechnologien österreichischer Firmen, z.B. zur Holzschnitzelfeuchtemessung und Hackgutveredelung durch Trocknung mittels Sonnenenergie fanden ebenso großes Interesse, wie auch das bereits in der Steiermark in vier Bezirken realisierte regionale „Biomassehof“-Logistikhallenkonzept (www.biomassehof-stmk.at), das vom Waldverband Steiermark mitinitiiert und vom Österreichischen Biomasseverband, der ebenfalls in Wels ausstellte, mitgetragen wird. Zu nennen ist hier auch die verstärkte Initiative des Österreichischen Maschinenringes (MR), der sein Dienstleistungsangebot auch auf das Betreiben von Microfernwärmeanlagen auf Holzschnitzelbasis erweitert.

Auch Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich beehrte den Messestand, führte mit den Ausstellern Gespräche und gratulierte dem Team und allen Mitgliedern von ECO WORLD STYRIA zu deren erfolgreichen Arbeit in den letzten Jahren, die nun heuer in der Auszeichnung als weltbestes Umwelttechnologie-Cluster mündete. Link: http://www.eco.at/cms/155/6616/

Erfreulich auch, dass unter den 6 Ausstellern am Gemeinschaftsstand auf der Energiesparmesse (expoenergy) Wels mit den Unternehmen STARCHL (www.starchl.at) und ECOLIGHTS (www.ecolights.at) gleich zwei kleinere, aber ebenso innovative obersteirische Unternehmen aus dem Bezirk Judenburg vertreten waren. Dies abseits von der, hier ständig von der regionalen steirischen Politik, speziell im Holz- und Maschinenbaubereich in den Vordergrund gerückten, ausschließlich auf Leitbetriebe abgestellte und ausgerichtete, Wirtschafts- und Regionalentwicklungsphilosophie, schaffen es gerade diese örtlichen Kleinunternehmen exzellent Nischen im Umwelt- und Ökotechnikbereich zu besetzen, innovativ zu arbeiten und Exporterfolge zu feiern. Auch ein Gegenpart zu der nun klar erkennbaren Tendenz, dass sich nun auch weltweit tätige Großfirmen, die bisher überwiegend clusterfremd tätig waren, nach der erfolgreichen jahrelangen Aufbauarbeit der ECO WORLD STYRIA – Initiative und Plattform, sich noch rasch unter dem Deckmantel der „Green Jobs“ in diese „einkaufen“ versuchen. Möge dadurch die Objektivität und die bisherige sehr gute Repräsentation auch der kleineren steirischen Unternehmen durch das derzeitige Clustermanagement und –team dadurch nicht leiden. Die ausgewogene und gebündelte Mischung von Kleinst- bis Großbetrieb auf selber Augenhöhe und Stimmengewichtung macht nämlich mit den Erfolg dieser erfolgreichen steirischen Umwelttechnologieplattform aus. Ein Dankeschön dem gesamten ECO WORLD WORLD – Team für ihre Betreuung vorort am Messestand und für die gute Vorbereitungsarbeit im Vorfeld der Energiesparmesse Wels durch die weiteren Mitarbeiter.

Der weltweit stetig wachsende Ökotechnikbereich in dem das steirische, international nachgefragte, Know-how des ECO WORLD STYRIA – Netzwerkes mit europaweiter Vorbildwirkung voll zur Geltung kommen kann, sollte alle Clustermitglieder gemeinsam bestärken weiter gemeinsam an einem Strang zu ziehen und auch Umdenkprozesse in der Politik mit zu initiieren, unter anderem auch was die Wertschätzung der kleineren heimischen regionalen Betriebe betrifft, die in Summe das echte Rückgrat der steirischen Wirtschaft darstellen und krisenunabhängig Arbeitsplätze schaffen und erhalten.

Neben der logistisch aufwendigen Aufbereitung, Verlieferung und Qualitätssicherung von normalem Waldhackgut bekommt auch immer mehr die Zerkleinerung von holzartigen Rest- und Anfallmaterialen (wie Paletten, Verschläge,…) Bedeutung, wie sie im Entsorger- und Recyclingbereich anfallen und hier in Österreich und Nachbarländern auch schon oft von Kunden unserer Firma (Baufirmen, Entsorger,…) als günstiges und hochwertiges Heizmaterial für deren eigene Biomasseheizungen genutzt werden. Die Abtrennung von allfälligen Metallteilen aus dem Hackgut durch eine Metallabscheiderolle ist hier im Maschinenkonzept mit vorgesehen. Potential zeigt sich verstärkt auch im Bereich der Energieweiden-Zerkleinerung, die dann als Brennstoff in Microheizwerken genutzt werden.

STARCHL wood chippers – Infos zu Projekten / Kontaktperson: Helmut Starchl jun., Tel. 0 35 77 – 81 509, Fax – 81 405, mail: starchl-hackerbau@aon.at, www.starchl.at.

Links:
Starchl – Holzhäckslerbau / wood chippers: www.starchl.at
Ecolights – Solartechnik: www.ecolights.at
Österreichischer Biomasseverband: www.biomasseverband.at
Biomassehof-Logistikkonzept Pölstal: www.biomassehof-stmk.at/poelstal

Quelle: Starchl / 10.03.2010

Energieweidenzerkleinerung mit STARCHL Mk 50 – Traktor 80 PS in Großbritannien

Energieweidenzerkleinerung mit STARCHL Mk 74-600 – Antrieb 380 PS in Großbritannien

Palettenzerkleinerung mit STARCHL Mk 50

Energiesparmesse Wels

Messestand Energiesparmesse Wels

Messestand Energiesparmesse Wels

 

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