Solare Großanlage für Mürzzuschlag 

Der weltweite Bedarf nach Wärme und Kälte nimmt stetig zu.

Solarthermie – die Nutzung von Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung – ist seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz und entwickelt sich immer mehr zum Kernelement der zukünftigen klimafreundlichen Wärmeversorgung in Städten aber auch ländlichen Gebieten. Durch die Reduktion von CO2-Emmissionen und Luftverschmutzung stellt Wärme aus der Sonne einen Grundpfeiler auf dem Weg zu einer ökologischen Wärmewende dar.

Der aktuelle Aktionsplan der steirischen Klima- und Energiestrategie 2030 sieht insgesamt 109 konkrete Maßnahmen vor, die zur Erreichung der steirischen Klimaziele beitragen sollen, darunter auch den Ausstieg aus Erdgas und stattdessen die Integration saisonaler Wärmespeicher für solare Wärme in Fernwärmenetze. Deshalb wird das Projekt auch seitens des Landes Steiermark finanziell mit 200.000 Euro unterstützt.  

Umweltlandesrätin Ursula Lackner: „Der Klimawandel ist in der Steiermark angekommen und wir spüren bereits heute seine negativen Folgen. Deshalb ist der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und wir müssen gemeinsam unser Bestes geben, um schädliche CO2-Emissionen einzusparen. Ich freue mich, dass wir heute die neue solare Großanlage in Mürzzuschlag eröffnen können, die wir als Land Steiermark auch gerne unterstützt haben. Einer von vielen wichtigen Schritten, um die Steiermark auch in Zukunft lebenswert zu erhalten“.

 

Klima- und Energiefonds: Impulse für die Wärmewende

Mit dem Programm „Solarthermie – solare Großanlagen“ fördert der Klima- und Energiefonds seit 2010 die betriebliche Installation innovativer solarthermischer Anlagen mit einer Kollektorfläche ab 100 m2  und stößt damit die Entwicklung und Marktdurchdringung innovativer Anlagen nachhaltig an. Er unterstützt damit die Umsetzung der Ziele der heimischen Klimapolitik und die Entwicklung zu einem zukunftsfähigen Energiesystem, so auch die Großsolaranlage in Mürzzuschlag mit rund 656.000 Euro.

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Durch unsere Förderungen setzten wir entscheidende Impulse, damit solarthermische Innovationen rasch auf den Markt kommen. Die direkte Klima- und Konjunkturwirkung überzeugen bei der Anlage in Mürzzuschlag ganz besonders.“

„Mit dem Klimawandel und der Suche nach nachhaltigen CO2-freien Alternativen zur Wärme- und Kälteerzeugung ergibt sich ein enormes Potential für unsere innovativen Projekte. Neben unseren internationalen Projekten freuen wir uns immer besonders, in der Steiermark und in Österreich mit Leuchtturmprojekten zur Energiewende beitragen zu können“, freut sich auch Stephan Jantscher, Geschäftsführer der Firma SOLID Solar Energy Systems

Kontakt

Andrea Pavlovec-Meixner
ComCom-Netzwerk für Kommunikation