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Smarter Sensor sichert die Stromversorgung

22. Juli 2015

 

Die eologix sensor technology gmbh entwickelt drahtlose, flexible Sensoren zur Temperaturmessung an Rotorblättern von Windkraftanlagen. Diese Sensoren liefern exakte Informationen über einen möglichen Eis-Ansatz und sorgen für einen optimalen Betrieb von Windkraftanlagen. Die Sensor-Komponenten sind in einer 2 mm dünnen, flexiblen Einheit integriert, können äußerst einfach an den Rotorblättern angebracht werden und erlauben über Jahre hinweg einen wartungsfreien Betrieb.


 

 

DRAHTLOSE FLEXIBLE SENSOREN ZUR TEMPERATUR MESSUNG

Die eologix sensor technology gmbh entwickelt drahtlose, flexible Sensoren zur Temperaturmessung Erkennung von Eisansatz an Rotorblättern von Windkraftanlagen (WKA, „Windräder“ zur Erzeugung elektrischer Energie).

Eisansatz an WKA verursacht Stillstandszeiten und damit Ertragsentgänge bei der Erzeugung erneuerbarer Energie. Im Gegensatz zu allen anderen derzeit eingesetzten Systemen, kann mit der patentierten, direkten Messung am Rotorblatt eine Reduktion der Stillstandszeiten (und damit eine Verringerung des Ertragentganges) von bis zu 50% erzielt werden. Auch entstehen durch Vereisungen auf WKA Sicherheitsrisiken und größere mechanische Belastungen der WKA, die durch präzise Eiserkennung verhindert werden können. Für einen optimalen Betrieb von WKA ist es daher unumgänglich den Eisansatz am Rotorblatt präzise zu erkennen.

Dies wird mittels Sensortechnologien ermöglicht, an denen die Gründer vor dem Unternehmensstart über Jahre im Rahmen ihrer universitären Forschung gearbeitet haben. Als wesentliches Merkmal sind in den Sensoren alle erforderlichen Komponenten (Sensorelemente für Eisansatz bzw. Eisdickenmessung, Energieversorgung, Funkmodul) vollständig gekapselt in einer dünnen (unter 2mm), flexiblen Einheit integriert. Dadurch ist die Montage am Rotorblatt äußerst einfach (d.h. Aufkleben wie ein Sticker). Durch die integrierte Energieversorgung ist ein wartungsfreier Betrieb über Jahre hindurch möglich. Verkabelungen, Bohrungen etc. werden nicht benötigt. Das gegenständliche Produkt ist über ein in Österreich erteiltes und international angemeldetes Patent geschützt, nationale Phasen in relevanten Ländern (USA, Kanada, EU, Russland) wurden 2014 eingeleitet.

Bei der Präsentation des Konzepts auf facheinschlägigen Konferenzen zeigte sich bereits große Resonanz und der Bedarf an solchen innovativen Sensoriklösungen. Im Winter 2014/15 konnten mit mehreren potenziellen Kunden (Zielgruppen: Anlagenbetreiber, Anlagenhersteller, Rotorblatthersteller, etc.) Testsysteme weltweit in Betrieb genommen werden. Alle Testsysteme lieferten die erwarteten Ergebnisse und wurden deshalb auch teilweise bereits in den Regelbetrieb eingebunden.

Die Gründer Michael Moser, Thomas Schlegl und Hubert Zangl stammen alle drei von der TU Graz. Michael Moser studierte Elektrotechnik und Toningenieur an der TU Graz und Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Vor dem Start von eologix war Michael Moser Universitätsassistent am Institut für Elektrische Meßtechnik und Meßsignalverarbeitung an der TU Graz wo er 2013 seine Dissertation abschloss. Thomas Schlegl studierte Telematik an der TU Graz, war Projektassistent am Institut für Elektrische Meßtechnik und Meßsignalverarbeitung von 2010 bis 2013 und Gastforscher an der Stanford Universität.

Quelle: www.eologix.com

 

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