Siemens Energy erhält ersten Photovoltaik-Auftrag aus Tschechien

14. Juli 2010

 

Siemens Energy hat erstmals einen Auftrag zur schlüsselfertigen Errichtung einer Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlage aus Tschechien erhalten. Auftraggeber ist die tschechische Firma D.P.E.S. s.r.o. mit Sitz in Prag. Die Anlage mit einer Spitzenleistung von vier Megawatt (MW) wird in der Stadt Dobré Pole, etwa 50 Kilometer südlich der zweitgrößten tschechischen Stadt Brünn (Brno), errichtet. Nach der Netzanbindung […]


 

Siemens Energy hat erstmals einen Auftrag zur schlüsselfertigen Errichtung einer Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlage aus Tschechien erhalten. Auftraggeber ist die tschechische Firma D.P.E.S. s.r.o. mit Sitz in Prag. Die Anlage mit einer Spitzenleistung von vier Megawatt (MW) wird in der Stadt Dobré Pole, etwa 50 Kilometer südlich der zweitgrößten tschechischen Stadt Brünn (Brno), errichtet. Nach der Netzanbindung Ende 2010 soll das Solarkraftwerk über 1.000 tschechische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.

Als Generalunternehmer des Projekts ist Siemens für den schlüsselfertigen Bau der Solaranlage in Dobré Pole, einschließlich Auslegung, Engineering und Projektmanagement, verantwortlich. Im Lieferumfang enthalten sind Siemens-Komponenten wie Wechselrichter, Transformatoren und Mittelspannungsanlagen sowie Kontrollsysteme.

„Dieser erste Auftrag aus Tschechien zeigt einmal mehr, dass wir mit unserem Geschäft mit PVAnlagen gut unterwegs sind“, sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division bei Siemens. „Als Komplettanbieter mit überzeugendem Projektmanagement erwarten wir künftig weitere Aufträge für PV-Anlagen mittlerer Größenordnung.“

Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Quelle: Siemens / 8.7.2010

 

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