Science Turm: Ein neues Wahrzeichen für Graz

21. Mai 2013

 

60 Meter bzw. 15 Stockwerke hoch, 20 Meter Durchmesser an der Basis, 23 Meter am oberen Rand, das sind die Maße des Science Tower, dem künftigen Wahrzeichen der Smart City im Westen von Graz. Ab 2014 entsteht auf den ehemaligen Waagner-Biro Gründen in Eggenberg die Smart City Graz. „Die Smart City wird ein Zentrum für […]


 

60 Meter bzw. 15 Stockwerke hoch, 20 Meter Durchmesser an der Basis, 23 Meter am oberen Rand, das sind die Maße des Science Tower, dem künftigen Wahrzeichen der Smart City im Westen von Graz.

Ab 2014 entsteht auf den ehemaligen Waagner-Biro Gründen in Eggenberg die Smart City Graz. „Die Smart City wird ein Zentrum für urbane Technologien und damit das Herz des Green-Tech-Valley sein“, erklärte Hans Höllwart, Kopf der an dem Projekt maßgeblich beteiligten SFL aus Stallhofen und Gründer des ebenfalls beteiligten „Forschungszentrum für integrales Bauwesen“ (Fibag). Damit ist im engeren Sinn die Region an Mur und Mürz, eigentlich aber die gesamte Steiermark gemeint. „Weltweit gibt es keine Region in der mehr Greentech-Unternehmen tätig sind als in der Steiermark“, erklärte Fibag-Chef Mario Müller bei der Präsentation des Projekts. „Die Smart City und das Green Tech Valley sollen für urbane Technologien das werden was das Silicon Valley in Kalifornien für die Computerbranche ist. Ein Ort wo sich Forscher und Unternehmen treffen, gegenseitig befruchten und sich Zukunftsthemen widmen“, präzisierte Müller.

Herzstück und erstes Projekt der Smart City das umgesetzt wird ist der 60 Meter hohe Science Turm. „In ihm werden Unternehmen und Wissenschaftler an kreativen und innovativen Lösungen arbeiten“, betonte Mario Müller. Zum Beispiel am Thema neue Energien und Energieeffizienz. Der Turm geht dabei selbst mit gutem Beispiel voran. Um seine runde Außenhülle wird sich eine rechteckige Glashaut spannendie Energie produziert. So viel, dass die darin arbeitenden Unternehmen mit ausreichend Strom versorgt werden.

Entworfen hat den Turm Architekt Markus Pernthaler. Ab März 2014 wird er errichtet. Im September 2015 soll er fertig sein. „Der Turm wird aber nicht nur den arbeitenden Menschen ein Zuhause sein, er soll für alle Menschen offen sein“, erklärte Mario Müller. Am Dach wird es beispielsweise eine Ruhezone mit einem botanischen Garten geben.

Wie der Blick vom neuen Turm sein wird, davon konnten sich Bürgermeister Siegfried Nagl, Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und EU-Regionalpolitik-Kommissar Johannes Hahn bei der Präsentation des Projekts am 7. Mai überzeugen. Mit einem Kran wurden die drei Politiker auf 60 Meter Höhe gezogen und erhielten dabei einen Eindruck, wie sich die Stadt vom neuen Science Turm aus präsentieren wird.

Alle drei zeigten sich vom Projekt Smart City und dem neuen Science Turm sichtlich beeindruckt. „Das neue Stadtviertel wird nachhaltig sein und eine neue Lebensqualität im Westen von Graz schaffen“, betonte Bürgermeister Siegfried Nagl bei der Präsentation des Projekts. „Es macht die Rückseite des Bahnhofs zu seiner Vorderseite.“

Landesrat Christian Buchmann erinnerte, dass die Idee eine Entwicklungsachse vom Hauptplatz in den Westen zu legen, schon vor einigen Jahren angedacht wurde. „Die Smart City ist ein wichtiger Teil dieser künftigen Achse“, sagte er.EU-Regionalpolitik-Kommissar Johannes Hahn wiederum zeigte sich vor allem von der Innovationskraft des Turms beeindruckt. „Das Thema Energieeffizienz spielt für die EU eine ganz wesentliche Rolle und hängt eng mit der Klimaproblematik zusammen“, erklärte er. „80% der CO2-Emmissionen kommen aus Städten. Umso begrüßenswerter ist es, wenn man sich diesen Problemen widmet und dafür eigene Centren, wie die Smart City schafft.“

Quelle und Fotocredits: FIBAG

Science Turm

Dr. Mario J. Müller bei der Präsentation des Turms

v.l.n.r.: Dr. Mario J. Müller (FIBAG), Prok. Mag. Nikolaus Lallitsch (Raiffeisen Bauträger & Projektentwicklungs GmbH), Landesrat Christian Buchmann, EU-Kommissar Johannes Hahn, Bürgermeister Siegfried Nagl

 

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