Saubere Wärme für Graz Umgebung Nord geht in Betrieb

13. Dezember 2013

 

Wärme GRAZNORD sorgt gemeinsam mit Sappi für ein umweltfreundliches Nahwärmenetz – nach sechsmonatiger Bauphase geht die Wärmeversorgung in Betrieb.Am 11.12.2013 wurde das neu errichtete Nahwärmenetz in Graz Umgebung Nord offiziell in Betrieb genommen. Nach einer komplikationsfreien Projektumsetzung mit einer reibungslosen und raschen Bauzeit von nur sechs Monate lud die Wärme GRAZNORD GmbH zur gemeinsamen Feier. […]


 

Wärme GRAZNORD sorgt gemeinsam mit Sappi für ein umweltfreundliches Nahwärmenetz – nach sechsmonatiger Bauphase geht die Wärmeversorgung in Betrieb.

Am 11.12.2013 wurde das neu errichtete Nahwärmenetz in Graz Umgebung Nord offiziell in Betrieb genommen. Nach einer komplikationsfreien Projektumsetzung mit einer reibungslosen und raschen Bauzeit von nur sechs Monate lud die Wärme GRAZNORD GmbH zur gemeinsamen Feier.

Ehrengäste wie die Bürgermeister der Standortgemeinden – Gerald Murlasits von Gratwein und Ernest Kupfer von Gratkorn – Direktor DI Dr. Max Oberhumer von der SAPPI wie auch der 2.LH-Stv. Siegfried Schrittwieser richteten Grußworte an die Gäste. Und alle waren sich einig – das Nahwärmenetz in Graz Umgebung Nord der Wärme GRAZNORD ist ein wichtiges Projekt, mit dem die Wärmeauskopplung der SAPPI für die Region zum großen Gewinn wird. Der Ausbau des Wärmenetzes und die Weiterführung der Kooperation zwischen Gemeinden, Betriebsgesellschaft, Industriebetrieb und öffentlicher Hand sind bereits festgeschrieben.

Die Fakten zeigen den bemerkenswerten Projektumfang: In einer Bauzeit von rund einem halben Jahr wurde das Nahwärmenetz für Gratkorn und Gratwein errichtet. Hierzu wurden 7,7 km Leitung verlegt und 56 Wärmeanschlüsse mit einer Anschlussleistung von rd. 6,1 MW errichtet. Im Gesamten wird eine jährliche Wärmemenge von 9,8 Mio. kWh aus dem Netz der Wärme GRAZNORD entnommen. Aufgrund der umweltfreundlichen und kostengünstigen Wärmebereitstellung – durch Kraft-Wärme-Kopplung der SAPPI Gratkorn – werden in der Region jährlich rund 2,2 Mio. kg CO2 nicht emittiert, 270.000 l Heizöl und 600.000 m³ Gas werden substituiert – ein Beitrag für die Umwelt und die Bevölkerung!

Ein großes Dankeschön richtete die Wärme GRAZNORD auch an die beteiligten Baufirmen und hier im Besonderen an jeden einzelnen Arbeiter vor Ort. Ohne deren Fleiß und Einsatz wäre die unkomplizierte und rasche Projektumsetzung nicht möglich gewesen und so wurde mit allen Beteiligten die Fertigstellung des ersten Ausbauschrittes des Nahwärmenetzes Gratwein und Gratkorn gefeiert.

Auch für die Zukunft – bereits für das Jahr 2014 – ist der Ausbau des Nahwärmenetzes in Graz Umgebung Nord durch die Wärme GRAZNORD geplant. Gratkorn und Gratwein werden nach dem Ausbau 2014 auf einer gesamten Leitungslänge von 8,6 km mit einer jährlichen Wärmemenge von rd. 12 Mio. kWh versorgt. Auch die bestehende Nahwärmeleitung in der Gemeinde Judendorf-Straßengel wird 2014 erweitert. So wird ein weiterer Gewinn für die Umwelt und die Bevölkerung im Becken Graz-Umgebung Nord erzielt!

Rückfragehinweis:
GF Mag. Bernd Lippacher
WGN GmbH – Wärme GRAZNORD
Straßengelstraße 1/I
8111 Judendorf-Straßengel
Mobil: 0664/46 330 40
E-mail: bl@waermegraznord.a

2.LH-Stv Siegfried Schrittwieser betont die Wichtigkeit des Projektes für die Energiestrategie des Landes Steiermark

Offizielle Inbetriebnahme des Nahwärmenetzes Gratwein und Gratkorn (v.l.n.r.) durch Ing. Martin Leitner (WGN), Gudrun Wagner (Vize-Bürgermeisterin Judendorf-Straßengel), Mag. Bernd Lippacher (GF WGN), Siegfried Schrittwieser (2-LH-Stv.), Gerald Murlasits

 

Weitere News zu diesem Thema

Nachlese: Green Tech Innovators Club

Rund 110 Expertinnen und Experten aus allen Branchen folgten am 8. Oktober der Einladung der IV Steiermark, der TU Graz und des Green Tech Clusters zum Green Tech Innovators Club. mehr →


Jetzt bei greenstart einreichen!

Booster für grüne Geschäftsideen in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Mobilität und Landwirtschaft. mehr →


20 Jahre exzellente Forschungsleistung

Forschungsstandort Weiz übertrifft nach 20 Jahren alle Erwartungen. Das Institut MATERIALS von JOANNEUM RESEARCH leistet hervorgegangene Arbeit. mehr →