Next Level Titan-3D-Druck

22. April 2019

 

Materialwissenschafter von JOANNEUM RESEARCH ist es gelungen, den 3D-Druck von Titanteilen für Flugzeuge auf ein neues Qualitätslevel zu heben. Die „gedruckten“ Bauteile sind um 13 % leichter bei gleicher mechanischer Stabilität im Vergleich zu klassischen Verfahren. Der 3D-Druck wurde dabei insbesondere im Bereich der Lasergeschwindigkeit und der benötigen Energiemenge entscheidend weiterentwickelt. Flugzeughersteller setzen immer mehr auf neue Herstellungsverfahren, um Treibstoffkosten einzusparen.


 

Titanteile aus dem 3D-Drucker für leichtere Flugzeuge

 

Grazer Materialwissenschafter erforschen, wie Titanpulver zu maßgeschneiderten, leichten Bauteilen geschmolzen werden kann.

Um Treibstoffkosten zu sparen, versuchen Flugzeughersteller, ihre Produkte immer leichter zu bauen. Dabei kommen sie nicht an Leichtbaumaterialien wie Titan, Magnesium oder faserverstärkten Kunststoffen vorbei. Gleichzeitig ermöglichen neue Produktionsprozesse schlanke, materialsparende Bauteilkonstruktionen. Materialwissenschafter von JOANNEUM RESEARCH kombinieren beide Ansätze. In dem von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG geförderten Projekt „3dAeroTiP“ arbeiten sie daran, Bauteile aus der Titan-Aluminium-Vanadium-Legierung Ti6Al4V im 3D-Drucker herzustellen.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Standard.

 
 

Kontakt

Reinhard Kaindl
JOANNEUM RESEARCH - MATERIALS
+43 316 876-3303
reinhard.kaindl@joanneum.at
http://www.joanneum.at/materials/

 
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