Zwei Millionen für
Next Green Tech 

Next green tech

Grüne Innovationen
aus dem grünen Herzen

Die Steiermark gilt als der Technologie-Hotspot für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Industrie und Forschung am Standort arbeiten an den grünen Lösungen der Zukunft. Das Land unterstützt und belohnt besonders innovative Forschungs-Kooperations-Projekte mit insgesamt zwei Millionen Euro, und zwar im Rahmen der Ausschreibung „Next Green Tech“. Diese richtete sich sowohl an alle universitären als auch außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Projekte zu den Themenbereichen grüner Wasserstoff, grüne Mobilität und Energiesysteme einreichen konnten. Eine Fachjury kürte die Sieger. Übernommen werden bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 250.000 Euro pro Projekt. Der Green Tech Cluster durfte die Ausschreibung begleiten. 

Abwasser-Kraftwerk, SteirEiSen & 
erneuerbare Flow Batterien

Neun unterschiedliche Green Tech Valley Forschungskooperationen wurden ausgewählt. So konnten AEE Intec und TU Graz mit ihrem Projekt „Next Generation Energy Services for Intelligent Buildings and Energy Systems“ überzeugen. Im Rahmen der Kooperation sollen Daten zur Optimierung von Energiesystemen gesammelt und die Erkenntnisse an zwei steirischen Demonstratoren in Stainz und Graz getestet werden. Im „FlowBattMonitor“ Projekt arbeiten TU Graz und BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH an der Installation eines nachhaltigen stationären Speichers auf Lignin-Basis, um dessen Performance im Echtzeitbetrieb zu testen. In „NextGenGridOpt“ wird ein Methodenframework entwickelt, mit dem leitungsgebundene Energiesysteme geplant, analysiert und optimiert werden können. In „MateriaLyze“ widmen sich die Montanuniversität Leoben und die Materials Center Leoben Forschung GmbH der Analyse von Hochtemperaturelektrolysezellen, die zur Umwandlung von elektrischer Energie in grünen Wasserstoff dienen. Zusammen mit der HyCentA Research GmbH wird im Rahmen von „Novel Efficient Organic binder materials for AEM water electrolysis“ an der Weiterentwicklung des AEM Elektrolyse-Verfahrens geforscht. Auch die FH Joanneum Research GmbH und die Karl-Franzens-Universität Graz sind dabei, die in „Optimierte Energiegemeinschaften“ den täglichen Betrieb einer EEG durch ein mathematisches Modell analysieren will, um die systemweite Optimal-Lösung für alle Einzelentscheidungen zu berechnen. Um „Steirisches Eisen – Wasserstoffdirektreduktion von Sideriterz vom steirischen Erzberg“ dreht es sich im Projekt der TU Graz und der Montanuniversität Leoben. Mit AAE Intec will die Montan an „Green Ammonia Gewinnung aus Abwasser für eine Multi-Fuel Brennstoffzelle“ arbeiten. Last but not least streben Montan und TU Graz die „Dekarbonisierung der Wärme- und Kältebereitstellung mittels Absorptionswärmepumpanlagen“ an.