Neues Research-Studio an der MUL für Methanisierung von CO2

15. Januar 2013

 

 

Mitterlehner: Drei neue Research Studios mit Energieschwerpunkt entstehen.

Energieforschungsinitiative des Wirtschaftsministeriums unterstützt die Umsetzung von Grundlagenforschung in markttaugliche Öko-Innovationen.

Im Rahmen der Energieforschungsinitiative des Wirtschaftsministeriums hat eine internationale Expertenjury jetzt drei neue Research Studios genehmigt. „Dabei handelt es sich umkleine und flexible Forschungseinheiten, in denen binnen drei Jahren nach der Gründung eine markttaugliche Öko-Innovation entwickelt werden soll. Der effizientere Einsatz von Energie verringert den CO2-Ausstoß und macht unsere Wirtschaft international noch wettbewerbsfähiger“, betont Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner. Die neuen Research Studios werden für die Dauer von drei Jahren mit Fördermitteln von 2,1 Millionen Euro unterstützt.

Hauptziel der Energieforschungsinitiative, die unter dem Ehrenschutz des renommierten Biologen und Physikers Ernst Ulrich von Weizsäcker steht, ist die Realisierung von Prototypen und Demonstrationsanlagen für einen möglichen großtechnischen industriellen Einsatz. Gefördert werden unterschiedliche Entwicklungen innovativer Verfahren und Prozesse, die eine industrielle Verwertung von CO2 anstreben und somit einen Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz Österreichs leisten.

Renommierte Jury empfiehlt drei Research Studios zur Förderung
Aufgrund der Empfehlungen einer internationalen Experten-Jury unter dem Vorsitz von Franz Josef Radermacher, Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa und Mitglied des Club of Rome, werden folgende Studios gefördert:

* Das Studio „CARBORG“, eingereicht vom Austrian Institute of Technology (AIT), verfolgt die Entwicklung eines innovativen „grünen“ Verfahrens zur Herstellung von organischen Karbonaten – basierend auf einer direkten Synthese aus CO2 und Alkoholen.

* Das Studio „EE Methan aus CO2“, eingereicht von der Montanuniversität Leoben, arbeitet an der Entwicklung eines katalytischen Prozesses zur Methanisierung von CO2 aus industriellen Quellen.

* Das Studio „OptFuel“, eingereicht vom Verein Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz, adressiert die Entwicklung eines neuartigen Prozesses zur Verwertung biogener Reststoffe und deren Umwandlung in verschiedene Energieträger unter Einbindung von Überschussstrom.

Im Zuge der Energieforschungsinitiative stehen bis zum 31. Mai 2013 noch weitere zwei Millionen Euro für Förderungsansuchen in den Basisprogrammen der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bereit.

Quelle: http://www.bmwfj.gv.at
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