Neue Kräfte an Bord des Clusters ECO WORLD STYRIA

15. Juli 2010

 

Mit vier Unternehmen als Miteigentümer und mit neuer Strategie 2010 bis 2015 will der Umwelttechnik-Cluster ECO WORLD STYRIA die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Green Tech Valley weiterentwickeln. Diese sind auch 2009 bei Umsatz und Beschäftigung um 5% gewachsen.Die Steiermark ist weltweit einer der „Hot-Spots“ für Umwelttechnologien mit hoher Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in […]


 

Mit vier Unternehmen als Miteigentümer und mit neuer Strategie 2010 bis 2015 will der Umwelttechnik-Cluster ECO WORLD STYRIA die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Green Tech Valley weiterentwickeln. Diese sind auch 2009 bei Umsatz und Beschäftigung um 5% gewachsen.

Die Steiermark ist weltweit einer der „Hot-Spots“ für Umwelttechnologien mit hoher Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Energie- und Umwelttechnik. Mit der Beteiligung von vier Unternehmen an der Gesellschaft ist die ECO WORLD STYRIA nun auch Cluster nach dem erfolgreichen Modell der PPP Public-Private-Partnership.

Neben den bisherigen Eigentümern SFG, Land Steiermark und Stadt Graz haben sich aus den Reihen der ECO Mitgliedsunternehmen an der GmbH beteiligt: Binder+Co AG, equadrat group, FIBAG Forschungszentrum für Integrales Bauwesen und KWB Biomasseheizungen. Diese werden nun die operative Steuerung von ECO mittragen, um allen 150 Mitglieds-Unternehmen noch effektiveren Nutzen zu bringen.

„Das Arbeiten in Netzwerken und Clustern wird in der Steiermark besonders erfolgreich gelebt“, so Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. „Mit voller Kraft verfolgen die Unternehmen und das Wirtschaftsressorts gemeinsam die Vision, die Steiermark analog zum Silicon Valley als Green Tech Valley für Energie- und Umwelttechnik zu positionieren“, betont Buchmann.

Die neuen privaten Miteigentümer der ECO setzen den gemeinsamen Fokus auch gezielt in diese Richtung. „Mit der Erweiterung um private Unternehmen in der ECO WORLD STYRIA wollen wir als KWB diese neue Partnerschaft leben, um das hohe Potenzial nachhaltiger Technologien aus der Steiermark konsequent zu erschließen“, so Stephan Jantscher, Geschäftsführer der KWB Biomasseheizungen. FIBAG Vorstand Mario Müller dazu: „ECO wird die Steiermark zum World´s Green Tech Valley führen, einer weltweit einzigartigen Konzentration von Umwelttechnologie-Anbietern“.

„Durch die Beteiligung am weltbesten Umwelttechnik Cluster wollen wir Flagge zeigen. Die damit verbundene Fokusierung gepaart mit Motivation und Engagement entspricht auch der Philosophie der Binder+Co AG “, ist Geschäftsführer Jörg Rosegger überzeugt. Bernhard Hammer, geschäftsführender Gesellschafter equadrat group, zu seiner Motivation mit an Bord zu sein: „Wir als Consulter leben vom vernetzten Zugriff auf Informationen. Das wird bei ECO WORLD STYRIA gelebt.“

Die neue Strategie 2010 bis 2015 der ECO WORLD STYRIA zielt darauf ab, die Unternehmen, die Forschungseinrichtungen und den Standort als „The World`s Green Tech Valley“ weiter zu entwickeln. Bis 2015 soll vor allem die Anzahl der Technologieführer verdoppelt, noch mehr Umwelttechnik- Arbeitsplätze geschaffen und eine höhere internationale Wahrnehmung der Technologien erreicht werden.

Die jüngsten Konjunkturzahlen für das Krisenjahr 2009 untermauern die positive Dynamik der ECO-Unternehmen: Diese erzielten ein Umsatz- und Beschäftigtenplus im Umwelttechnikbereich von durchschnittlich 5% gegenüber dem Rekordjahr 2008. Somit sind bereits über 14.000 Personen in der steirischen Umwelttechnik beschäftigt und erwirtschaften 2,8 Mrd. € pro Jahr zu über 90% im Export.

Rückfragen: Sabine Marx, 0316/407744-16, marx@eco.at; Bernhard Puttinger, 0676/4265016, puttinger@eco.at

 

 

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