Nachlese – Life Cycle Assessment in der Energie- und Umwelttechnik

2. Oktober 2015

 

Green Tech Cluster - Workshop Life Cycle Assessment

Gesetzliche Rahmenbedingungen und europäische Verordnungen rücken die Lebenszyklusanalyse zunehmend ins Rampenlicht. Bis 2016 ist eine Verpflichtung zur Durchführung von Ökobilanzen für Großunternehmen, Energieversorger, etc. zu erwarten. Eco World Styria hat daher gemeinsam mit dem Department Resources von JOANNEUM RESEARCH ein Green Tech Radar zum Thema Lebenszyklusanalyse entwickelt. Auf diesem aufbauend, diente dieser Workshop der Wissensvermittlung […]


 

Gesetzliche Rahmenbedingungen und europäische Verordnungen rücken die Lebenszyklusanalyse zunehmend ins Rampenlicht. Bis 2016 ist eine Verpflichtung zur Durchführung von Ökobilanzen für Großunternehmen, Energieversorger, etc. zu erwarten. Eco World Styria hat daher gemeinsam mit dem Department Resources von JOANNEUM RESEARCH ein Green Tech Radar zum Thema Lebenszyklusanalyse entwickelt. Auf diesem aufbauend, diente dieser Workshop der Wissensvermittlung und der Vernetzung von Anbietern und Umsetzern in diesem Bereich.

Dabei wurde ein spannender Bogen von den Auswirkungen unseres Wirtschaftens auf dem Planeten Erde, kommenden gesetzlichen Rahmenbedingungen und Initiativen auf EU-Ebene, die methodische Umsetzung einer Lebenszyklusanalyse, den Umgang mit einem Nachhaltigkeits-Monitoring Tool und konkreten Beispielen von Unternehmen und deren Motivation gespannt.

Wolfgang Pekny von footprint-consult nahm uns mit auf eine spannende Reise mit dem Raumschiff Erde und zeigte die konkreten Auswirkungen menschlichen Handelns auf. You can‘t manage what you can’t measure: unser Wirtschaften und Handeln muss gemessen und bilanziert werden.

Hanna Schreiber vom Umweltbundesamt stellte aus erster Hand die Environmental Footprint Initiative der Europäischen Kommission vor und gab den teilnehmenden Unternehmen einen Ausblick, welche Branchen bis wann mit dem Konkretwerden dieser Initiative rechnen können.

Um die Umsetzung von Lebenszyklusanalysen in Unternehmen und die Methodik dahinter ging es im Vortrag von Gerfried Jungmeier von Joanneum Research, bevor Friedrich Hinterberger von SERI das Nachhaltigkeits-Monitoring Tool MORE live an einem Praxisbeispiel vorführte. Seine Einladung an Unternehmen sich an der Weiterentwicklung des Tools zu beteiligen, gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Produktionsprozess als Teil des aktuellen SFG-Projektes in Bezug auf die Umweltauswirkungen zu verbessern.

Karl Steinwender von Gesvit-Consalt zeigte uns am Beispiel einer international agierenden Systemtischlerei wie die Erstellung eines Footprints für die Einrichtung einer McDonalds Filiale im Detail umgesetzt wurde, was die Motivation dahinter ist und welche Vorteile das Unternehmen Schloffer GmbH daraus zieht.
Beim anschließenden Buffet konnte noch im gemütlichen Rahmen zwischen Anbietern und interessierten Unternehmen weiter diskutiert werden.

Termin: Dienstag der 29.09.2015 14:00 bis 17:00
Ort: Impulszentrum Graz West, Reininghausstraße 13 8020
Graz, Seminarraum 2. Stock

 

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