Komptech kann mit Biomasse neuen Umsatzrekord aufstellen

28. Februar 2011

 

Von 75 auf 88 Millionen Euro ist der Umsatz beim Frohnleitner Geräte- und Anlagenbauer Komptech gestiegen. Für heuer werden 100 Millionen Euro Umsatz erwartet. Frohnleiten. Der steirische Hersteller von Abfallbehandlungsanlagen und Biomasseaufbereitungsgeräten Komptech hat sich von der Krise erholt: Im Vorjahr konnten die Frohnleitner den Umsatz auf den Rekordwert von 88 Millionen Euro steigern. 2009 war […]


 

Von 75 auf 88 Millionen Euro ist der Umsatz beim Frohnleitner Geräte- und Anlagenbauer Komptech gestiegen. Für heuer werden 100 Millionen Euro Umsatz erwartet.
 
Frohnleiten. Der steirische Hersteller von Abfallbehandlungsanlagen und Biomasseaufbereitungsgeräten Komptech hat sich von der Krise erholt:
Im Vorjahr konnten die Frohnleitner den Umsatz auf den Rekordwert von 88 Millionen Euro steigern. 2009 war der Umsatz krisenbedingt von 84 auf 75 Millionen Euro gefallen.

Komptech-Chef Josef Heissenberger führt das Rekordergebnis nicht nur auf die wirtschaftliche Erholung zurück: „Wir haben uns neben der Abfallbehandlung mit der Biomassetechnik ein neues Standbein geschaffen, das bereits ein Drittel des Umsatzes generiert.“ Für heuer rechnet Heissenberger, die 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke knacken zu können.

Brennstoff statt Abfall

Die Biomasseprodukte von Komptech sind fahrbare Verarbeitungsanlagen. Dabei haben sich die Steirer nicht nur auf die herkömmliche Biomassegewinnung aus Waldflächen spezialisiert, sondern auch auf Geräte, die nicht in Wäldern eingesetzt werden. „Mit diesen Geräten können Stauden oder Äste in Biomassebrennstoff verwandelt werden, die bisher als Abfall gezählt haben und bestenfalls kompostiert wurden“, freut sich Heissenberger.

Folgerichtig will sich Komptech in den nächsten Jahren vor allem auf jene Länder konzentrieren, in denen die Biomasse ein großes Potenzial hat. Neben Österreich und Deutschland seien dies vor allem Schweden, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien, auch wenn man bei letzterem von einem tiefen Niveau starte, so der Komptech-Chef. „Aber auch waldreiche Länder im Osten, wie Polen, Rumänien und Bulgarien, sind unsere Zielmärkte.“ Heissenberger geht davon aus, die Biomasseschiene so weit ausbauen zu können, dass sein Unternehmen 2015 zwischen 150 und 160 Millionen € umsetzen wird.

Stolz ist man bei Komptech, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung – rund acht Prozent des Umsatzes – in der Krise nicht reduziert zu haben. „Alles, was nachhaltig ist, wurde nicht zurückgefahren“, so Heissenberger.

Quelle Text und Bild: KOMPTECH GmbH / 28.02.2011

 

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