The Future of Climate & Circular Solutions

11. September 2020

 

Beim Stanford University-Expertentalk und bei den anschließenden Strategie-Workshops, trafen sich namhafte ForscherInnen und UnternehmerInnen gemeinsam mit dem ICS und dem Green Tech Cluster, um über technologische Highlights und Lösungen für eine grünere Kreislaufwirtschaft zu sprechen.


 

Ein ganzer Tag im Zeichen für eine grüne Zukunft – Am gestrigen Stanford University-Expertentalk und bei den anschließenden Strategie-Workshops, trafen sich namhafte ForscherInnen und UnternehmerInnen gemeinsam mit dem ICS und dem Green Tech Cluster, um über technologische Highlights und Lösungen für eine grünere Kreislaufwirtschaft zu sprechen.

Neue Denkanstöße und gemeinsame Ideen

Jürgen Roth von der ICS InternationalisierungsCenter Steiermark GmbH und Bernhard Puttinger vom Green Tech Cluster luden gemeinsam zum regen Austausch zum Thema „Green Climate und Circular Solutions“ ein. Steirische Leitbetriebe haben über ihre aktuellen Aktivitäten und künftige Vorhaben diskutiert, um gemeinsame Schritte für eine grünere Zukunft setzen zu können. Gerhard Enickl, Bereichsleiter für Energie & Logistik bei der voestalpine, sprach über die Nutzung und Nachfragesteuerung von Ökostrom in der wasserstoffbasierten Industrieproduktion. Wie Green Energy erzeugt und nutzbar gemacht werden kann, erklärte Franz Strempfl von der Energie Steiermark. Gemeinsam wurde diskutiert, wie die Zukunft des Batterierecyclings aussieht. Ralf Mittermayr von der Saubermacher AG beschrieb die neuesten Technologien und stellte Lösungen für die Probleme beim Recycling von Batterien genauer dar. Alexander Trattner, Geschäftsführer des HyCenta’s nannte Potenziale und Beispiele zum Thema erneuerbare Wasserstoffwirtschaft.

Im Anschluss an den gemeinsamen Themenaustausch legte noch Prof. Dr. Friedrich Prinz von der Stanford University eine Meinung zum Thema „The Future of Climate & Circular Solutions“ dar. Grundlage für die Veranstaltung ist die Kooperation zwischen der WKO Aussenwirtschaft Austria und der Stanford University.
 

Mehr Initiativen in grüne Technologien

„Wir brauchen eine zirkulare Ökonomie für eine lebenswerte Zukunft!“ so das Credo von Professor Dr. Friedrich Prinz. Für ihn steht eines fest: Der Klimawandel ist menschengemacht und hängt direkt mit dem CO2 Ausstoß zusammen. Wie lässt sich eine „Circular Economy“ realisieren? „Das Problem der Circular Economy divergiert, ich brauche immer mehr Energie für die Wiederverwendung,“ so der Professor. Der hohe notwendige Energieeinsatz macht das Recycling umweltschädlicher als es ohne Recycling wäre. Daher muss man für das Recycling grüne Energie einsetzen – nur dann kann zirkulare Ökonomie funktionieren und Sinn machen. Prinz sieht hier die Faktoren Ausbildung und Technologieentwicklung und deren Förderungen als Schlüssel zum Erfolg.

Um Ziele zu erreichen, braucht es eine klare Strategie

Im anschließenden gemeinsamen Strategie-Workshop gaben uns die teilnehmenden UnternehmerInnen ihren Input für die aus ihrer Sicht wichtigsten Cluster-Aktivitäten für das kommende Jahr. Passend zur Strategie des Green Tech Clusters wurden in aktiver Mitgestaltung die spannendsten Beobachtungs- und Handlungsfelder für 2021 erarbeitet.

 

Friedrich Prinz ist Professor an der amerikanischen Elite-Universität Stanford und einer der wichtigsten und erfolgreichsten Österreicher im Silicon Valley. Er ist Experte für Energiespeicherung. Sein Fokus liegt auf der Mikro- und Nano-Forschung im Energiebereich, wo er an neuen Materialien und Metho-den zur effizienten Umwandlung und Speicherung von Energie forscht.

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