Fully Reloaded

15. Dezember 2014

 

LIBRES – wer jetzt an Bücher denkt, der liegt grundlegend falsch. LIBRES ist ein Projekt zur Entwicklung neuer Verwertungskonzepte von Lithium-Ionen-Batterien und mit ein Grund, warum Saubermacher federführend beim Recycling von „Future Waste“ ist. Seit vier Jahren widmet sich die Saubermacher AG nun gemeinsam mit zwei Projektpartnern der Erforschung von optimalen Recyclingwegen für Lithium-Ionen-basierte Batteriesysteme […]


 

LIBRES – wer jetzt an Bücher denkt, der liegt grundlegend falsch. LIBRES ist ein Projekt zur Entwicklung neuer Verwertungskonzepte von Lithium-Ionen-Batterien und mit ein Grund, warum Saubermacher federführend beim Recycling von „Future Waste“ ist.

Seit vier Jahren widmet sich die Saubermacher AG nun gemeinsam mit zwei Projektpartnern der Erforschung von optimalen Recyclingwegen für Lithium-Ionen-basierte Batteriesysteme aus elektrischen Fahrzeugantrieben. Auch wenn sich e-Cars noch lange nicht als Standard durchgesetzt haben, wirft ihr immer häufigeres Auftreten einige Fragen auf. Natürlich sind sie im Betrieb um einiges ökologischer als ihre Pendants mit Verbrennungsmotor, aber vor allem die eingebauten Batterien bringen in der Entsorgung und Wiederverwertung einige Probleme mit sich.

Ganzheitlicher Ansatz für umfassende Lösungen
Im Zuge des Projektes betrachtete Saubermacher die gesamte Wertschöpfungskette von Sammlung, Transport und Lagerung bis hin zu ReUse und Recycling. Das Ergebnis dieser ganzheitlichen Herangehensweise ist ein umfangreicher Überblick, der neben vielen Versuchen und Analysen entschieden dazu beigetragen hat, ein effizientes Verfahren zur Rückgewinnung der in den Batterien enthaltenen Rohstoffe zu entwickeln

Umfassende Lösungen für beeindruckende Ergebnisse
Wie effizient, das lässt sich einfach in Zahlen ausdrücken. Gesetzlich geforderte Quoten liegen bei 50 Prozent. Dank der Ergebnisse des Forschungsprojektes sind nun Verwertungsquoten von bis zu 70 Prozent möglich. Der Großteil des Recyclinggutes entfällt dabei auf die Metalle Kupfer und Aluminium. Es werden jedoch bis zu 560 verschiedene Materialen in herkömmlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen verbaut – zum Teil auch gefährlichere Substanzen.

Für diese Rohstoffe, der sogenannten Feinfraktion, gibt es ebenfalls neue Ansätze, von denen sich jedoch viele noch im Entwicklungsstadium befinden. Unter anderem wird auch eine Verwertung als Düngemittel angedacht.

Projektleiter Alex Curtis ist aber auf jeden Fall zufrieden und gibt auch gleich einen kleinen Ausblick auf weitere mögliche Projekte: So denkt er bereits über die ReUse-Möglichkeiten von in Motorrädern eingesetzten Batterien nach. Zum Beispiel als Energiezellen zur Speicherung von Strom aus privaten Photovoltaik-Anlagen. Auf diesem Wege könnten Einfamilienhausbesitzer ihren Autarkiegrad noch weiter steigern.

Quelle: www.intheloop.at



 

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