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Forschungs-Hotspot Green Tech Valley

14. Dezember 2020

 

Alle vier neuen COMET-Projekte im Süden Österreichs kommen aus dem Green Tech Bereich. Damit befinden sich nun 15 der 18 österreichischen Kompetenzzentren im Energie- und Umwelttechnikbereich im Green Tech Valley. Auch an den steirischen Hochschulen wird zu aktuellen Fragen der Energiewende geforscht: In den neuen „Energy Analytics & Solutions Labs“ der FH JOANNEUM Kapfenberg und der FH Campus 02 Graz nun sogar gemeinsam - dank virtueller Koppelung der Labore.


 

Spitzenforschung im Süden Österreichs

Mit der Freigabe von 10,4 Millionen Euro aus dem COMET-Programm starten jetzt sieben neue Spitzenforschungsprojekte, die ein großes Potenzial für Österreichs Wirtschaft haben.

Vier dieser sieben Projekten kommen aus dem Green Tech Valley im Süden Österreichs und – besonders erfreulich dabei – alle vier Projekte sind dem Umwelttechnik-Bereich zuzuordnen:

CARpenTiER – Modelling, Production and further Processing of Eco-Hybrid Structures and Materials“
(Weizer Energie- Innovations- Zentrum GmbH)

HyTechonomy – Hydrogen Technologies for Sustainable Economies“
(HyCentA Research GmbH)

ReWaste F – Recycling and Recovery of Waste for Future“
(Montanuniversität Leoben – Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft)

SafeLIB – Safety Aspects of Lithium-Based Traction Batteries Including the Qualification for Second Life Applications“
(Technische Universität Graz – Institut für Fahrzeugsicherheit)

 

Damit ist das Green Tech Valley nun aktuell die Heimat von 15 der 18 österreichischen Kompetenzzentren im Energie- und Umwelttechnikbereich.

„Mit Investitionen in nachhaltige Innovationen sorgen wir für einen klimafreundlichen und damit wettbewerbsfähigeren Standort Österreich. In den COMET-Forschungsprojekten arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam an der Umsetzung von Ideen mit großem Potenzial, das neue Produkte, Anwendungen und Dienstleistungen einen hohen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft verspricht“, betont Klimaschutzministerin Leonore Gewessler die Bedeutung des Programmes. „So haben die heimischen COMET-Zentren und -Projekte auch bereits wesentliche Impulse im Bereich der erneuerbaren Energien, der Umwelttechnologien und ressourcenschonender Produktion geleistet.“

Mit den sieben neuen COMET-Projekten umfasst die Landkarte der Exzellenzzentren in Österreich nun aktuell fünf COMET-Zentren (K2), 20 COMET-Zentren (K1), 6 COMET-Module und 24 COMET-Projekte.

 

Nachhaltige Stromerzeugung im Fokus

Auch an den steirischen Hochschulen wird zu aktuellen Fragen der Energiewende geforscht:

An der FH JOANNEUM Kapfenberg und der FH Campus 02 Graz wurden erneuerbare Energieerzeugungsanlagen, Hybridnetze mit Energiespeichern, Lademöglichkeiten für Elektromobilität sowie innovative Mess-, Automatisierungs- und Visualisierungskomponenten installiert. In den Räumen der Labore befinden sich Energiespeicher und Verbraucher, sowie Mess- und Steuerungsgeräte, die eine Beobachtung der Energieflüsse ermöglichen.

Besonders ist dabei die Vernetzung der beiden Labore: Trotz der örtlichen Trennung sind die beiden Laboreinheiten virtuell miteinander gekoppelt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, aktuelle Fragen der Energiewende zu untersuchen: Komplexe Geschäftsmodelle der Zukunft, wie etwa Big-Data-Energiedatenanalysen, können so praxisnah erforscht werden. Die virtuelle Koppelung stellt somit einen echten Innovationsgehalt in der Erforschung wichtiger Zukunftsfragen im Bereich der Energietechnik und -wirtschaft dar.

 

 

 
 

Kontakt

Christof Sumereder
FH JOANNEUM Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement
+43 316 5453-6359
christof.sumereder@fh-joanneum.at
http://www.fh-joanneum.at

 
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