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Horizon Europe

16. September 2019

 

Nachfolgeprogramm für das EU-Förderprogramm „Horizon 2020“ „Horizon 2020“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte mit europäischem Mehrwert und nachweisbarem Nutzen entwickelt. Das geht aus einer Zwischenbewertung des Programms und ebenso aus den zahlreichen Erfolgsbeispielen hervor. Darauf aufbauend wird „Horizon Europe“ weiterhin den gesamten Forschungs- und Innovationskreislauf unterstützen. Bürgerinnen und Bürger sollen stärker eingebunden und der positive […]


 

Nachfolgeprogramm für das EU-Förderprogramm „Horizon 2020“

„Horizon 2020“ hat sich zu einer Erfolgsgeschichte mit europäischem Mehrwert und nachweisbarem Nutzen entwickelt. Das geht aus einer Zwischenbewertung des Programms und ebenso aus den zahlreichen Erfolgsbeispielen hervor. Darauf aufbauend wird „Horizon Europe“ weiterhin den gesamten Forschungs- und Innovationskreislauf unterstützen. Bürgerinnen und Bürger sollen stärker eingebunden und der positive Nutzen von Forschung und Innovation – etwa durch Fortschritte im Gesundheits- oder Umweltbereich – noch deutlicher kommuniziert werden. Dazu dienen auch die „Missionen“ mit klar definierten Zielen. Die Laufzeit von „Horizon Europe“ beginnt am 1. Jänner 2021 und endet am 31. Dezember 2027.

Eine Förderung der FFG Forschungsförderungsgesellschaft   und EU Europäische Kommission

 

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Nachlese: Green Tech Innovators Club

29. Oktober 2019

 

Rund 110 Expertinnen und Experten aus allen Branchen folgten am 8. Oktober der Einladung der IV Steiermark, der TU Graz und des Green Tech Clusters zum Green Tech Innovators Club. Die Veranstaltung lebt vom intensiven Austausch zu Kooperationsmöglichkeiten, Technologieprojekten und Innovationen. Beim neuen „Experience Corner“ konnten die Teilnehmenden diese Innovationen erstmals auch hautnah erleben.


 

Blick über den Tellerrand

 

 

Rund 110 Expertinnen und Experten aus allen Branchen folgten am 8. Oktober der Einladung der IV Steiermark, der TU Graz und des Green Tech Clusters zum Green Tech Innovators Club. Die Veranstaltung lebt vom intensiven Austausch zu Kooperationsmöglichkeiten, Technologieprojekten und Innovationen. Beim neuen „Experience Corner“ konnten die Teilnehmenden diese Innovationen erstmals auch hautnah erleben.

 

Erleben und ausprobieren
Mit dem Unternehmen CodeFlügel konnte in die Welt der Augmented Reality eingetaucht werden. Spannende Anwendungsbeispiele zeigten, wie man diese Technologie auch im Unternehmensalltag sinnvoll nutzen kann. Plug-and-play Kunststoffrecycling stand wiederum im Mittelpunkt von plasticpreneur. Mit ihren simplen, aber durchdachten Maschinen eröffnen sie neue Geschäftsfelder in Entwicklungsländern und lassen aus Kunststoffabfall neue Produkte entstehen. Abfalltonnen, die selbstständig den Füllstand kommunizieren sind auch kein Ding der Zukunft. Welche Technologie und welche weiteren Anwendungsmöglichkeiten sich aber dahinter verbergen, zeigte das Grazer Unternehmen SLOC. Für den erfrischenden Genuss sorgten lab10 collective, die anhand einer Livedemonstration eines Bierkaufs mit Kryptowährung erklärten, wie Blockchain Transaktionen ablaufen, wie die Bezahlvorgänge funktionieren und die Buchungen gespeichert werden.

 

Proteinquellen der Zukunft
Der Blick über den Tellerrand traf diesmal auch auf das traditionelle Netzwerkbuffet zu. Gemüse und Obst mit leichten optischen Mängeln sind im Supermarkt oft unverkäuflich. Diesem Problem hat sich das Grazer Unternehmen Jamsession angenommen, die aus Fallobst und ungenutzten Kräutern aus privaten Gärten Sirupe herstellen.

Auf Proteine mussten die Teilnehmenden dennoch nicht verzichten. Statt Fleisch gab es Insekten von ZIRP Insects denn die Produktion der eiweißreichen Insekten verbraucht signifikant weniger Landfläche, Wasser und Futtermittel und auch die Treibhausgasemissionen sind wesentlich niedriger.

 

Wir danken den Vortragenden für ihre inspirierenden Innovationsimpulse:    
(Zum Herunterladen bitte anklicken)

Update zu internationalen Förderungsmöglichkeiten

 

Unser Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – durch Ihre aktive Mitgestaltung und Ihre Diskussionen leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Green Tech Innovators Clubs. Herzlichen Dank auch an das Team der IV-Steiermark und der TU Graz für die Unterstützung bei der Organisation. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Green Tech Innovators Club am 24. März 2020 in der Volksschule Leopoldinum in der Waagner-Biro-Straße, gegenüber vom Science Tower.

 

LR Johann Seitinger, Vizerektor Horst Bischof und Clustergeschäftsführer Bernhard Puttinger (v.r.) eröffneten den Green Tech Innovators Club.

 

 

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20 Jahre exzellente Forschungsleistung

Forschungsstandort Weiz übertrifft nach 20 Jahren alle Erwartungen. Das Institut MATERIALS von JOANNEUM RESEARCH leistet hervorgegangene Arbeit. mehr →


20 Jahre exzellente Forschungsleistung

25. Oktober 2019

 

MATERIALS zählt 20 Jahre nach seiner Gründung weltweit zu den führenden Kompetenzträgern in den Bereichen großflächiger Mikro- und Nanostrukturen, Bio- / Chemosensoren, Lichttechnologien sowie funktionalisierten Oberflächen oder Laserprozessen und sichert auf Basis hoher wissenschaftlicher Kompetenz seinen Kunden den Zugang zu neuesten Technologien. In diesem Sinne ist MATERIALS ein national wie international anerkannter F&E-Partner mit den Standorten Weiz, Niklasdorf und seit 2018 auch Pinkafeld.


 

Nanotechnologie und Lasertechnologie: Institut Materials ist anerkannter Partner

1999 hat die JOANNEUM RESEARCH im Rahmen einer Regionalisierungsoffensive einen Standort in Weiz gegründet. Für diesen neuen Standort wurde der schon damals vielversprechende Forschungsbereich der Nanotechnologie gewählt.

Nach 20 Jahren exzellenter Forschungsleistungen zieht man Bilanz: Das aus der Nanoforschung, optischen Sensorik und Lasertechnologie hervorgegangene Institut MATERIALS übertrifft mittlerweile alle Erwartungen und agiert mit fast 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am internationalen Forschungsparkett als anerkannter Partner in den Bereichen Materialwissenschaften, Oberflächentechnologien und Photonik.

Wolfgang Pribyl, Geschäftsführer der JOANNEUM RESEARCH, lud am 24.10.2019 zum 20-Jahr-Jubiläum des JOANNEUM RESEARCH-Standorts Weiz. Im Rahmen des Symposiums „Future Smart Living and Lighting“ blickte man gemeinsam mit den regionalen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Industrie sowie internationalen Experten auf die erfolgreiche Forschungsarbeit zurück und gab einen Ausblick auf die zukünftigen hochinnovativen Forschungstätigkeiten.

„Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die JOANNEUM RESEARCH die zweitgrößte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Österreichs und ein Herzstück der heimischen Forschungslandschaft. Der Standort Weiz mit dem Institut MATERIALS hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem bedeutenden Teil innerhalb der JOANNEUM RESEARCH entwickelt und trägt mit seiner Arbeit viel zur Positionierung der Steiermark als Forschungsland Nummer eins bei“, so Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

„In den zwanzig Jahren seines Bestehens hat das Institut alle anfänglichen Erwartungen übertroffen und unter anderem eine führende Rolle beim Aufbau und Betrieb des steirischen Nanotechnologie-netzwerkes NANONET Styria und der Österreichischen Nanoinitiative sowie bei unterschiedlichen Nachfolgenetzwerken wie beispielsweise Photonics Austria eingenommen. Von besonderer Bedeutung war und ist die Kooperation mit der Technischen Universität Graz und die von 2006 bis 2016 gemeinsam geführte NanoTecCenter Weiz Forschungsgesellschaft“, zieht JR-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl Resümee. „Besonders stolz sind wir in Weiz auf die hervorragende Infrastruktur, wie zum Beispiel die Rolle-zu-Rolle-Nanoimprint-Lithografie, die wir in den letzten Jahren ständig ausbauen konnten. Dank der Highend-Infrastruktur und der hervorragenden Expertise unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir führend in der europäischen Forschungslandschaft in den Bereichen Materialwissenschaften und Photonik“, so der JR-Geschäftsführer weiter.

MATERIALS-Direktor Paul Hartmann: „Seit 20 Jahren leistet die JOANNEUM RESEARCH am Standort Weiz hervorragende Forschungsarbeit für die Wirtschaft, seit bald zehn Jahren in Form des Instituts MATERIALS. Der Erfolg und die große Nachfrage aus der Industrie geben unserem Weg recht. Wir planen 2020 erstmals die 100-Mitarbeiter-Marke zu überschreiten und werden uns in unseren technologischen Kernthemen weiterentwickeln, um weiterhin Spitzenforschung auf höchstem Niveau anbieten zu können und international führender und nachgefragter Player zu sein. Das neue Thema Smart Connected Lighting, das im Symposium behandelt wurde, orientiert sich an einem starken internationalen Trend, durch den Marktsegmente wie die Allgemeinbeleuchtung und Automotive Lighting noch stärker voneinander lernen und profitieren können. Ich freue mich sehr, dass wir einige der international führenden Forscher auf diesem Gebiet für unser Symposium gewinnen konnten.“

Hans-Peter Rucker, Geschäftsführer der Landesholding Burgenland, ergänzt: „Die 2018 eingegangene Beteiligung an der JOANNEUM RESEARCH ist ein wichtiges Zeichen, aber auch mehr als das: Es entstehen neue Arbeitsplätze, das Burgenland wird als Technologiestandort weiter aufgewertet. Die Landesholding, aber auch andere Unternehmen aus dem Burgenland arbeiten am Standort des Technologiezentrums in Pinkafeld hervorragend mit der JOANNEUM RESEARCH im Bereich „Smart Lighting“ zusammen. Wir investieren in Pinkafeld in den kommenden Jahren über 25 Millionen Euro in den Campus-Ausbau. So schaffen wir die Rahmenbedingungen, dass sich auch die südburgenländische Dependance von JOANNEUM RESEARCH MATERIALS optimal entwickeln kann.“

 

Historie: JOANNEUM RESEARCH in Weiz

In den 1990er-Jahren wurde das Konzept zur Regionalisierung der Forschungsaktivitäten des Unternehmens entwickelt. Als sehr vielversprechend hat sich damals das aufkommende Thema der Nanotechnologie gezeigt, für das als Standort die Stadt Weiz gewählt wurde. Weiz entwickelte sich damals unter der Führung von Bürgermeister Helmut Kienreich und in enger Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort, aus dem auch langfristig innovative Impulse zu erwarten waren. Die 1997 erfolgte Gründung des Weizer Energie- und Innovations¬zentrums W.E.I.Z., die finanzielle Unterstützung durch die Stadt, die Möglichkeiten der europäischen Förderungen (EFRE) sowie die vor Ort ansässigen Industriebetriebe und Bildungsinstitutionen bildeten ein erfolgversprechendes Umfeld, das schließlich 1999 die Gründung des JOANNEUM RESEARCH-Instituts für Nanostrukturierte Materialien und Photonik als Vorläufer des heutigen Instituts MATERIALS ermöglichte.
Die inhaltliche Kernkompetenz des Instituts basierte auf zwei Arbeitsgruppen der Technischen Universität Graz: Der Arbeitsgruppe „Nanostrukturierte Materialien“, geleitet von Günther Leising und „Optische Wellen in geschichteten Festkörpern“, geleitet von Walter Papousek. Im Jahr 2001 erfolgte schließlich die Eröffnung des Standortes der JOANNEUM RESEARCH im Weizer Energie- und Innovationszentrum – W.E.I.Z. 1.
In den nunmehr fast zwanzig Jahren seines Bestehens hat das Institut alle anfänglichen Erwartungen übertroffen. In diesen Jahren hat es unter anderem eine führende Rolle beim Aufbau und Betrieb des steirischen Nanotechnologienetzwerkes NANONET Styria und der Österreichischen Nanoinitiative sowie bei unterschiedlichen Nachfolgenetzwerken wie beispielsweise Photonics Austria eingenommen. Von besonderer Bedeutung war und ist die Kooperation mit der Technischen Universität Graz, u. a. durch das Christian-Doppler-Laboratorium für Neuartige Funktionalisierte Materialien (2002 – 2009) und die von 2006 bis 2016 gemeinsam geführte NanoTecCenter Weiz Forschungsgesellschaft mbH (NTCW), geleitet von Emil J.W. List-Kratochvil und Helmut Wiedenhofer. 2016 wurden die F&E-Aktivitäten der NTCW sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der JOANNEUM RESEARCH übernommen.
Auch die Kooperationen mit dem Institut für Physik / Erwin-Schrödinger-Institut für Nanostrukturforschung sowie dem Institut für Physik der der Karl-Franzens-Universität Graz trugen zur positiven Entwicklung des Instituts MATERIALS bei. Joachim Krenn leitete das Institut von 2007 bis 2010, daraus ging 2010 das aktuelle Institut für Oberflächentechnologien und Photonik, also MATERIALS, hervor.
MATERIALS zählt 20 Jahre nach seiner Gründung weltweit zu den führenden Kompetenzträgern in den Bereichen großflächiger Mikro- und Nanostrukturen, Bio- / Chemosensoren, Lichttechnologien sowie funktionalisierten Oberflächen oder Laserprozessen und sichert auf Basis hoher wissenschaftlicher Kompetenz seinen Kunden den Zugang zu neuesten Technologien. In diesem Sinne ist MATERIALS ein national wie international anerkannter F&E-Partner mit den Standorten Weiz, Niklasdorf und seit 2018 auch Pinkafeld.

 
 

Kontakt

Gabriele Katz
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
+43 316 876-1205
gabriele.katz@joanneum.at
http://www.joanneum.at

 
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