Energieeffizienzgesetz im Parlament verabschiedet

17. Juli 2014

 

Das Bundes-Energieeffizienzgesetz wurde am 9.7.2014 im österreichischen Parlament beschlossen. Ziel ist es, bis 2020 um 50 Petajoule weniger Energie zu verbrauchen, was der Jahresproduktion von 14 Donaukraftwerken entspricht. Die EU-Richtlinie, auf der das neue Gesetz basiert, sieht vor, dass die Energieeffizienz ab 2014 pro Jahr um 1,5 Prozent erhöht werden muss. Große endenergieverbrauchende Unternehmen (ab […]


 

Das Bundes-Energieeffizienzgesetz wurde am 9.7.2014 im österreichischen Parlament beschlossen. Ziel ist es, bis 2020 um 50 Petajoule weniger Energie zu verbrauchen, was der Jahresproduktion von 14 Donaukraftwerken entspricht. Die EU-Richtlinie, auf der das neue Gesetz basiert, sieht vor, dass die Energieeffizienz ab 2014 pro Jahr um 1,5 Prozent erhöht werden muss.

Große endenergieverbrauchende Unternehmen (ab 250 Beschäftigten) in Österreich haben für die Jahre 2015 bis 2020, abhängig von ihrer Größe, Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu setzen, zu dokumentieren und der Monitoringstelle zu melden. Dabei können sie zwischen der Einführung eines Energie- oder Umweltmanagement-Systems (nach EN 16001 oder ISO 50001 bzw. ISO 14000) und der Durchführung eines Energieaudits, das alle vier Jahre durchgeführt werden muss, wählen. Kleine und mittlere Unternehmen sind von Verpflichtungen noch ausgenommen, können aber freiwillig Energieberatungen in Anspruch nehmen.

Energielieferanten, die mehr als 25 GWh an Endkunden absetzen, werden verpflichtet, pro Jahr für Einsparungen in Höhe von 0,6 Prozent der von ihnen gelieferten Energie bei Endkunden zu sorgen. 40 % der Einsparungen müssen bei Haushalten erfolgen. Schaffen die Lieferanten dies nicht bei den eigenen Kunden, müssen Effizienzmaßnahmen bei Dritten ausgeschrieben werden.

Quelle: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/I/I_00182/index.shtml

 

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