Einzigartige grüne Citylogistik

Kooperativ genutzte innerstädtische Logistik-Hubs

Eine verparkte Innenstadt, zahlreiche Lkw unterschiedlichster Größe mit geringen Liefermengen – diese gewohnte Form der Güteranlieferung in Städten sorgt für Staus auf den Straßen, eine erhebliche Schadstoff- und Lärmbelastung, einen hohen Energieverbrauch und nicht zuletzt für gesteigerte Transportkosten. Die berühmte letzte Meile der Zustellung umweltfreundlicher und auch günstiger zu machen, ist das Ziel des vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) geförderten Projekts GrazLog.

 

„GrazLog möchte erreichen,
dass städtischer Warentransport zukünftig
schadstoffärmer, günstiger und nachhaltiger
gewährleistet werden kann.“

 

Logistikzentrum „City Hub“
Installiert wird ein städtisches Logistikzentrum, ein sogenannter City Hub, in dem die Anlieferung und Manipulation von Waren sowie Abholung von Retouren in einem abgewickelt werden. Die Zustellung und Abholung erfolgt in einem jeweils vereinbarten Zeitfenster im Zuge einer digital optimierten Tourenplanung, die erstmals aus einer Hand für alle beteiligten Transportdienstleister durchgeführt wird. Außerdem sollen zusätzliche Serviceangebote, wie Paketboxen oder Paketabgabe am Hub getestet werden.

Für den „Last-Mile-Transport“ werden umweltfreundliche Fahrzeuge, wie Lastenfahrräder oder Elektrofahrzeuge eingesetzt. Eine optimierte Flächennutzung und eine neutrale Betreiberstruktur sind weitere Pluspunkte des österreichweit einzigartigen Pilotprojekts.

Link: Weitere Informationen und Ansprechpartner

Kontakt

Christian Nußmüller
Stadt Graz, Stadtbaudirektion