Ein Rohstoff namens Abfall

7. März 2012

 

Durch die von der steirischen Firma Saubermacher vorgenommene Abfallverwertung bleiben laut einer Studie der Umwelt jährlich rund 237.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) erspart. Dies entspreche einem Geldwert von rund drei Mill. Euro, sagte Horst Pirker, der vor zwei Wochen sein Amt als Saubermacher-Vorstandsvorsitzender angetreten hat. In dem Hans Roth gegründeten Unternehmen arbeiten 4200 Mitarbeiter in Österreich, Slowenien, […]


 

Durch die von der steirischen Firma Saubermacher vorgenommene Abfallverwertung bleiben laut einer Studie der Umwelt jährlich rund 237.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) erspart. Dies entspreche einem Geldwert von rund drei Mill. Euro, sagte Horst Pirker, der vor zwei Wochen sein Amt als Saubermacher-Vorstandsvorsitzender angetreten hat. In dem Hans Roth gegründeten Unternehmen arbeiten 4200 Mitarbeiter in Österreich, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Rumänien.

Die Kohlendioxid-Reduktion lässt sich durch die Herstellung von Ersatzbrennstoffen zur Steinkohle sowie durch die Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen bei der Aufbereitung und Verwertung von Abfällen berechnen. Die herkömmliche Müllverbrennung sei, sagt Saubermacher-Sprecher Frank Dicker, eine „Abfallwirtschaft von vorgestern“.

Das Unternehmen mit Firmensitz in Feldkirchen bei Graz setzt seit sieben Jahren auf eine „intelligente Mülltrennung und Weiterverarbeitung“. Recycelbare Abfälle wie Kunststoffe oder eisenhaltige Metalle werden in den Stoffkreislauf zurückgeführt, der Rest – knapp zwei Drittel – zu alternativen Brennstoffen für die Industrie verarbeitet. Nur rund acht Prozent der Abfälle müssen beseitigt werden. „Abfall ist der Rohstoff und Energieträger der Zukunft“, sagt Dicker.

 

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Salzburger Nachrichten, 16.02.2012

 

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