Easelink gewinnt Fast Forward Award

12. September 2019

 

Die Innovationskraft der Steiermark macht sie zu einer der erfolgreichsten Regionen Europas. Der Wirtschaftspreis des Landes Steiermark rückt traditionell die innovativsten Forschungs- und Entwicklungs-Projekte, neuesten Verfahren sowie herausragendsten Produkte und Dienstleistungen steirischer Unternehmen ins Rampenlicht. Hier zeigt sich schon heute, welche zukunftsweisenden Erfindungen die Welt von morgen gestalten können.


 

Der Wirtschaftspreis des Landes Steiermark

Die Innovationskraft der Steiermark macht sie zu einer der erfolgreichsten Regionen Europas. Am besten lässt sich das an Faktoren wie der F&E-Quote ablesen: Mit rekordverdächtigen 4,91% liegt das Bundesland deutlich über dem Österreich-Schnitt von 3,14%. Und besonders eindrucksvoll präsentiert sich der Wirtschaftsstandort alljährlich beim Fast Forward Award.

Der Wirtschaftspreis des Landes Steiermark rückt traditionell die innovativsten Forschungs- und Entwicklungs-Projekte, neuesten Verfahren sowie herausragendsten Produkte und Dienstleistungen steirischer Unternehmen ins Rampenlicht. Hier zeigt sich schon heute, welche zukunftsweisenden Erfindungen die Welt von morgen gestalten können.

Die EaseLink GmbH (Kategorie Kleinstunternehmen), die SCOTTY Group Austria GmbH (Kleinunternehmen), die PJ Monitoring GmbH (Mittelunternehmen), die AT&S AG (Großunternehmen) und die LEC GmbH (Institutionen der angewandten Forschung und Entwicklung) wurden gestern Abend in der Helmut-List-Halle von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl mit dem Fast Forward Award 2019 ausgezeichnet. Mit dem Wirtschaftspreis des Landes Steiermark wurden heuer zum 23. Mal die innovativsten Projekte steirischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen prämiert. Die octogon GmbH erhielt den Sonderpreis „Regionale Wertschöpfung“.

 

Die Gewinner

Die Expertenjury hat entschieden! Im großen Final-Event wurden die Sieger jeder Kategorie gekürt.

 

Kleinstunternehmen

Ease-Link GmbH

E-Autos laden selbstständig auf
Elektroautos sind auf der Überholspur. Damit das lästige Hantieren mit dem Ladekabel bald der Vergangenheit angehören kann, hat EaseLink die Matrix Charging entwickelt. Die vollautomatisierte Ladetechnologie verbindet den Fahrzeugunterboden mit der Stromquelle. Connector und Pad sind direkt miteinander verknüpft, was die Energieübertragung hochwirksam macht (über 99 Prozent Effizienz). Das System ist einfach und schnell in privaten Garagen und auf öffentlichen Parkplätzen nachzurüsten. Es soll in Zukunft als Ladestandard den Markt erobern.

 

Kleinunternehmen

SCOTTY Group Austria GmbH

Echtzeit-Daten aus dem Cockpit
Unbestritten ist das Flugzeug eines der sichersten Verkehrsmittel. Dennoch verschwinden Maschinen fallweise vom Radar. Eine neue Satellitenkommunikationsanlage liefert eine permanente, schnelle Datenverbindung zwischen Flugzeug und Bodenstation. Somit bleibt die Überwachung auch im Notfall aufrecht. SCOTTY hat das neue System als Flagship-Projekt zusammen mit der Europäischen Weltraumbehörde ESA entwickelt. Es schafft erstmals eine robuste, wetterunabhängige und schnelle Übertragung eines gesicherten HD-Video-Streams direkt aus dem Cockpit.

 

Mittlere Unternehmen

PJ Monitoring GmbH

Lückenlose Nachverfolgung auf Schiene
Bahngüterverkehr hat viele Vorteile, er hat im Vergleich zum Straßentransport technologisch allerdings noch aufzuholen. Automatisierte Prozesse zur Verfolgung von Sendungen und LKWs sind auf der Straße lange etabliert. Der WaggonTracker bringt die Digitalisierung jetzt auf Schiene und liefert damit Kostenreduktion und erhöhten Frachtschutz. Um die Herausforderung der Stromversorgung zu lösen, ist das Herzstück ein neu entwickelter Radnabengenerator. Er versorgt Güterwagons bei allen Wetterbedingungen und Jahreszeiten autonom mit Strom und ist robust und langlebig. Die Echtzeit-Datenübermittlung via „In-Train-Kommunikation“ macht das System unabhängig von einer Internet-Verbindung.

 

Große Unternehmen

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG

600.000 Löcher auf 30 Quadratzentimetern
Die nächste Generation von High-End-Leiterplatten kommt aus der Entwicklungsschmiede in Leoben-Hinterberg. Das Unternehmen betritt damit technologisches Neuland und macht die Integration von immer kleiner werdenden Prozessoren und Mikrochips möglich. Bei der bahnbrechenden Technologie mit unvorstellbar kleinen Laserbohrungen (bis zu 600.000 Löcher auf 0,3 m2), perfekter Kupferfüllung und mikrogenauem Feinstleiterbild strebt AT&S eine Null-Fehler-Quote an. Zusätzlich nutzt das Unternehmen die Lerneffekte um die hauseigene Fertigung weiter zu verbessern.

 

Institutionen der Forschung und Entwicklung

LEC GmbH

Motorenüberwachung unter Extrembedingungen
Das Large Engines Competence Center (LEC) ist Österreichs führende Forschungseinrichtung für Großmotoren. Mit seinen Entwicklungen schafft es die Grundlagen für den Technologiesprung zur nächsten Generation von Gas und Dual-Fuel-Motoren. Größte Herausforderung dabei sind die extremen Bedingungen für Sensorik und Datenübertragung. Sie müssen bei ununterbrochenem Betrieb über mehrere tausend Stunden bei hohen Temperaturen, starken Vibrationen und großen Fliehkräften funktionieren. Das entwickelte echtzeitfähige Telemetrie-System ist eine hochflexible, robuste und leistungsstarke Sensor-Lösung, die in extremen Motorsituationen den großen Beanspruchungen standhält.

 

Sonderpreis

octogon GmbH

Schneller und präziser messen
Die Fertigung in Werkzeugmaschinen überwachen, Überbelastungen und damit Ausfallzeiten verhindern oder den Einspritzprozess im Dieselmotor regeln: Dies sind Beispiele für Einsatzbereiche von Dehnungsmesssensoren (DMS). Sie messen die in Maschinen, Lagern oder Motoren auftretenden Kräfte exakt, zeitnah und dicht an der Belastungsstelle. Das patentierte StrainPad arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie herkömmliche DMS, bietet aber einen wesentlichen Vorteil. Es wird weder geklebt, geschraubt noch geschweißt, sondern in Sekundenschnelle angebracht. Die Anzahl der Fehlmessungen ist deutlich geringer. Das StrainPad ist wiederverwertbar, spart Zeit und verhindert ein Verfälschen der Messwerte.

(c) ERWIN SCHERIAU

(c) ERWIN SCHERIAU

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Kontakt


Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
+43 316 70 93-0
office@sfg.at
http://www.sfg.at/

 
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