Der Panther greift an: Ein neues Grazer Elektrofahrzeug startet beim Shell Eco-Marathon

5. März 2012

 

Feinstaubwerte überschreiten regelmäßig die Höchstgrenze, der Straßenverkehr verursacht hohe CO2-Emissionen, die Benzinpreise steigen. Weder der Umwelt noch der Geldbörse tut die momentane Verkehrssituation etwas Gutes. Ein Verein junger Studierender in Graz entwickelt daher innovative Ideen für die Mobilität der Zukunft.Effiziente Fahrzeuge bauen, die mit möglichst wenig Energie so weit wie möglich fahren ‒ das ist […]


 

Feinstaubwerte überschreiten regelmäßig die Höchstgrenze, der Straßenverkehr verursacht hohe CO2-Emissionen, die Benzinpreise steigen. Weder der Umwelt noch der Geldbörse tut die momentane Verkehrssituation etwas Gutes. Ein Verein junger Studierender in Graz entwickelt daher innovative Ideen für die Mobilität der Zukunft.

Effiziente Fahrzeuge bauen, die mit möglichst wenig Energie so weit wie möglich fahren ‒ das ist das Ziel des Team Eco Racing Austria (Tera) der TU Graz. Ergebnis der Bemühungen ist das Elektrofahrzeug “Fennek”, der Wüstenfuchs. Dieser Prototyp erzielte im Vorjahr ein hervorragendes Ergebnis beim Shell Eco-Marathon, einem Wettbewerb für energieeffiziente Fahrzeuge: Mit 842 km/kWh sicherte sich der Fennek überlegen den ersten Platz unter mehr als 200 teilnehmenden Teams. Das bedeutet umgerechnet, dass der Fennek mit einem Liter Benzinäquivalent etwa 7.495 Kilometer gefahren wäre ‒ Weltrekord. Außerdem verzeichnete der Wüstenfuchs den geringsten CO2-Ausstoß aller Teilnehmenden.

Auch dieses Jahr wird der rundum optimierte Fennek wieder beim Shell Eco-Marathon Europe starten, der heuer von 17. bis 19. Mai in Rotterdam in den Niederlanden stattfindet. Doch damit nicht genug: Das Tera stellt sich einer neuen Herausforderung und tritt dieses Jahr zusätzlich mit einem straßentauglichen Elektrofahrzeug an, einem Urban Concept Car. Teamleiter Siegfried Hartwig ist zuversichtlich: “Unser ‘Panther’ wird das energieeffizienteste Urban Concept Car Österreichs.”

Der Panther ist im Gegensatz zum Fennek zweispurig, erlaubt dem Fahrenden einen aufrechten Sitz, bietet Stauraum für ein kleines Gepäckstück und verfügt über Ausstattung wie Scheinwerfer und Scheibenwischer, die im alltäglichen Straßenverkehr unverzichtbar sind. Bei der Entwicklung des Wagens spielte auch innovatives Design eine wichtige Rolle, so etwa beim Entwurf der eleganten Flügeltür. Anstelle eines klassischen Armaturenbretts wird der Panther mit einem Tablet ausgestattet, das sämtliche Informationen anzeigt ‒ von Geschwindigkeit bis Drehzahl.

Nach monatelanger Konstruktion, Tüfteln im Windkanal und zahlreichen Computersimulationen hat Anfang Februar die Fertigung des Panthers begonnen. Beim Rollout am 3. Mai im HS II der TU Graz (Rechbauerstraße 12) wird das Fahrzeug erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Auch zahlreiche Ehrengäste werden bei dieser Veranstaltung erwartet.

Für Medien besteht überdies die Möglichkeit, Testfahrten von Fennek und Panther nach Absprache live vor Ort mitzuverfolgen. Auch die Werkstatt sowie das Büro des Tera können besucht werden, die Teammitglieder stehen gerne für Gespräche zur Verfügung.

Quelle: Team Eco Racing Austria der TU Graz  / 01.03.2012

Modell des Panthers

 

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