CENO-TUBE: Die Sattler AG bringt in Österreich ihren mobilen Hochwasserschutz auf den Markt

19. November 2014

 

 


Die SATTLER Gruppe ist ein seit 1875 international tätiges Familienunternehmen mit Sitz in Graz-Gössendorf. Sie ist weltweit führend in der Herstellung von highTEX-Produkten für den Outdoor-Einsatz, sowie in der Planung und Realisierung von Membrankonstruktionen.

Ihr Portfolio beinhaltet in den Bereichen Sun-Tex, Pro-Tex, Textile Architektur und Umwelttechnik Produkte von Markisen- und Bootsdeckenstoffen über LKW-Planen bis zu Biogasspeichern, Traglufthallen und Bahnhofs- oder Stadionüberdachungen.

Mit ihrer deutschen Tochterfirma CENO Membrane Technology Gmbh in Greven produziert die Sattler AG in Greven (Deutschland) den mobilen Hochwasserschutz CENO-TUBE. Dieses bahnbrechende Produkt gilt in Deutschland bereits als zukunftsweisende Alternative zu Sandsäcken, wenn es um den Schutz vor über die Ufer getretenen Gewässern geht.

Nach dem vielfachen erfolgreichen Einsatz bei unseren Nachbarn wird der CENO-TUBE nun auch in Österreich auf den Markt gebracht. Die Vorteile des Sattler-Produktes sind am besten durch folgende Zahlen belegbar:

Um einen 100 Meter langen und einen Meter hohen Damm mit Sandsäcken innerhalb einer Stunde zu errichten, sind 350 Helfer nötig, die in elf Bussen vor Ort gebracht werden müssen. Diesen obliegt dann die Aufgabe, 14.000 Sandsäcke, die mit 47 LKW angeliefert wurden, aufzuschlichten.

Ungleich geringer der Aufwand, falls der CENO-TUBE zum Einsatz kommt: Vier Helfer, eine Pumpe, drei CENO-TUBE-Module sowie ein PKW mit Anhänger.

Sattler-Vorstandsvorsitzender Herbert Pfeilstecher: „Dieses Produkt hätte allein beim Hochwasser des vergangenen Jahres oft helfen können. Nicht anstelle eines zehn Meter hohen Betondamms, aber in vielen Orten, die vielleicht eineinhalb Meter hoch überflutet waren. Der CENO-TUBE ist eine unglaublich effektive Alternative zu Sandsäcken, durch Aneinanderreihung einfach und in jeder beliebigen Länge aufzustellen, nach Gebrauch wieder problemlos wegzuräumen und auf Paletten zu lagern. Im Programm haben wir CENO-TUBE-Elemente in der Länge zwischen zehn und 50 Metern, wir können aber auch jede beliebige Sonderanfertigung liefern.“

Sattler-Vorstand Lisbeth Wilding: „Mit unserer Tochterfirma CENO Membrane Technology Gmbh haben wir schon zahlreiche textile Architektur-Projekte vom WM-Stadion in Manaus über die Veltins-Arena auf Schalke bis zurFormel-I-Tribüne in Istanbul und zum Salzburger Hauptbahnhof realisiert. Der CENO-TUBE bedeutet auf einer anderen Ebene etwas ebenso Einzigartiges wie jede einzelne der spektakulären Dachkonstruktionen. Dass wir ästhetische Architektur umsetzen können, haben wir bewiesen, jetzt zeigen wir, dass wir auch in der Lage sind, mit einem Produkt der Sattler AG Menschen und Existenzen vor Naturgewalten zu schützen.“

CENO Membrane Technology GmbH-Geschäftsführer Stefan Teuber: „Im Vergleich zu festen Konstruktionen liegen die Kosten unseres CENO-TUBES, je nach Ausführung und Zubehör, bei etwa einem Zehntel. Der CENO-TUBE ist im Fall des Falles rasch und mit geringem Personenaufwand einsetzbar. Lokaler Überflutungsschutz mit schnell verfügbaren mobilen Systemen wird in Zukunft für jede Gemeinde, jede Feuerwehr und auch für viele Unternehmen unverzichtbar sein. Mit dem CENO-TUBE bieten wir eine ideale Lösung an.“

Sattler AG, Zahlen: Jahresumsatz 2013
Der Gesamtumsatz der Sallter Gruppe betrug im Jahr 2013 rund 122. Mio. Euro. 
SUN-TEX (Markisen-, Gartenmöbelstoffe, etc.)   44 %
PRO-TEX (LKW-Planenstoffe und Gewebe für Großzelte, Biogasspeicher, etc.)   26 %
MEMBRANE SOLUTIONS (Biogasspeicher, Stadiondächer, etc.)   30 %

Quelle: Sattler AG
Foto: Robert Frankl

PK CENO-TUBE 1 und 2: v. r.: Sattler AG-Vorstandsvorsitzender Herbert Pfeilstecher, Sattler AG-Vorstand Lisbeth Wilding, CENO-Membrane-Geschäftsführer Stefan Teuber mit dem CENO-TUBE

 

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