Zündstoff für innovative Cleantech Lösungen

4. April 2011

 

Steirische Unternehmer und Forscher entwickeln im „Cleantech Innovators Club“ gemeinsam Lösungen für neue Energiesysteme


 

Klimawandel, atomarer Supergau, die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Afrika und Nahost geben aktuell genug Anlass neuen, innovativen Energiesystemen endlich mehr Platz zu machen. Der steirische Umwelttechnik Cluster ECO WORLD STYRIA, die TU Graz und die Industriellenvereinigung Steiermark versammelten daher kürzlich über 70 Entwicklungsleiter aus Unternehmen und Forschung zur Auftaktveranstaltung des künftig regelmäßigen „Cleantech Innovators Club“ in der Aula der Technischen Universität Graz.

Zwei markante Faktoren sind es, die in der Steiermark den Nährboden für den fruchtbaren Dialog bilden: Einerseits die sehr hohe Forschungsquote mit 4,3% vom BRP samt hoher Kompetenz in Umwelttechnik. Andererseits die hohe Konzentration von Technologie-Unternehmen innerhalb und außerhalb der Umwelttechnik, die in der Steiermark rund fünf Mal höher als der EU Schnitt ist.Während die Universitäten und Forschungseinrichtungen verstärkt auf Drittmittel setzen, streben die steirischen Unternehmen als Zukunftsstrategie Innovations- bzw. Qualitätsführerschaft an. Diese hochgradig komplementären Voraussetzungen sollen im Cleantech Innovators Club zu mehr Querdenken und zu einer höheren Kooperation der beiden Gruppen genutzt werden.

Schon die Auftaktveranstaltung machte das Potenzial, die Kompetenz und auch den Kooperationswillen spürbar. Die hochrangig besetzten Diskussionsrunden zwischen den Technologieunternehmen sowie Forschern der TU Graz, der Montan Universität Leoben, Joanneum Research, der Karl-Franzens Uni Graz und der Kompetenzzentren drehten sich um Themenkreise wie Ressourceneffizienz, Smart Cities, waste/fuel to energy, innovative Fassaden, Chancen aus dem Klimawandel und mehr. Die Veranstaltung wurde per Feedback-Analyse zu 100% positiv bewertet, 90% der Teilnehmer wünschen sich dieses Zusammentreffen mindestens 2 Mal jährlich.

Franz Stelzer, Vizerektor der TU Graz, Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA und Thomas Krautzer, Geschäftsführer der IV Steiermark fanden ihren Ansatz bestätigt: „Der Funke springt über. Mit diesem Technologie Forum schaffen wir eine unglaublich wichtige und fruchtbare Voraussetzung für kooperative Forschungsvorhaben und nachfolgende Technologiekooperationen: das persönliche Kennenlernen und das gemeinsame, informelle Querdenken“, so der einhellige Tenor am Ende des erfolgreichen ersten Zusammentreffens.

Rückfragen: Dr. Sabine Marx, ECO WORLD STYRIA, marx@eco.at, 0316/407744-16, 0676 4265016

 

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