WINenergy startet mit frischen Ideen ins neue Jahr

7. Januar 2011

 

Erfreuliche Nachrichten für die heimische Wirtschaft: Die Konjunktur zieht kräftig an und die Auftragsbücher der Unternehmen füllen sich wieder ordentlich. Die Schattenseiten bleiben nicht aus: Steigende Öl-und Strompreise, aber auch künftige rechtliche Rahmenbedingungen machen die Energiekosten zu einem gewichtigeren Kostenfaktor für Unternehmen. Energieeffiziente Unternehmensführung und Produktion sind daher für den langfristigen Erfolg eines Betriebes entscheidend […]


 

Erfreuliche Nachrichten für die heimische Wirtschaft: Die Konjunktur zieht kräftig an und die Auftragsbücher der Unternehmen füllen sich wieder ordentlich. Die Schattenseiten bleiben nicht aus: Steigende Öl-und Strompreise, aber auch künftige rechtliche Rahmenbedingungen machen die Energiekosten zu einem gewichtigeren Kostenfaktor für Unternehmen. Energieeffiziente Unternehmensführung und Produktion sind daher für den langfristigen Erfolg eines Betriebes entscheidend – die WlNenergy!-Initiative läuft daher im kommenden Jahr mit neuen Akzenten für alle Mitglieder der Wirtschaftskammer weiter.

Erfolgreiche Bilanz für die Nachhaltigkeit
Landesrat Johann Seitinger, zuständig für die Nachhaltigkeit, sieht sich durch den aktuellen WIN-Tätigkeitsbericht auf dem richtigen Weg bestätigt: „Die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit hat sich zu einem Vorzeigeprojekt gemausert, das eine Breitenwirkung entfalten konnte. Die geförderten Energieberatungen der WIN haben sich im vergangenen Jahr weiter vervielfacht. Dieser erfreulichen Entwicklung folgend, setzt WIN auf ständig neue Akzente. Nachdem die Aktion von den Betrieben so gut aufgenommen worden ist, geht es jetzt darum, weitere konkrete Einsparmaßnahmen umzusetzen.“ Für LR Seitinger sind die drei wichtigsten Botschaften an die beteiligten Unternehmen: Aufklären -Forschen -Haushalten, denn als erster Schritt sollte die Bewusstseinsbildung bei den Mitarbeitern erfolgen, mit deren Hilfe sinnvolle optimierende Verhaltensänderungen abgeleitet werden können.

Fortsetzung der Kooperation mit Raiffeisen
Seit dem Start von WINenergy! bis Ende September 2010 wurden insgesamt 677 Energie-Effizienz-Beratungen in der Steiermark u.a mit dem Energie-Effizienz-Scheck des Bundes gefördert. 571 der 677 Beratungen waren Erstberatungen, weitere 109 Unternehmen ließen sich in der Umsetzung von Experten begleiten. Seit Herbst 2009 besteht eine Kooperation mit der Raiffeisen-Landesbank Steiermark als Finanzierungspartner. Aufgrund des Erfolgs und des weiteren Bedarfs in den Betrieben wurde beschlossen, dass das gemeinsame Projekt bis 31. Dezember 2011 verlängert wird, erklärt VDir. Mag. Johann Jauk und betont: „Die Kooperation zwischen der Raiffeisen-Landesbank Steiermark und WINenergy! war aus unserer Sicht sehr erfolgreich. Wir konnten dazu beitragen, dass viele Betriebe ihre Energieeffizienz steigern und dadurch einen Wettbewerbsvorteil generieren konnten. Dass wir damit auch der Umwelt und dem Klima etwas Gutes getan haben, ist doppelt erfreulich.“

Aktueller Trend zu Green IT
Möglichkeiten zum effizienteren Umgang mit Energie gibt es nicht selten auch bei weniger offensichtlichen Themen, wie der EDV. Dabei verursacht die IT weltweit genauso viele Treibhausgase wie der Flugverkehr. Im Vergleich mit einem herkömmlichen Gerät können durch den Einsatz eines effizienzoptimierten PC rund 200 kWh pro Jahr eingespart werden -in drei Jahren 200 Euro. Aus diesem Grund arbeite die Fachgruppe UBIT der Wirtschaftskammer Steiermark an einem Förderprogramm für Green-IT-Checks, um die steirischen Betriebe bei der Optimierung zu unterstützen, erklärt Fachgruppenobmann Dominic Neumann. Die WK und das Land Steiermark werden daher ab 2011 gemeinsam attraktiv geförderte Green-IT-Beratungen sowie Workshops für Unternehmen anbieten.
Weitere Erfolgsstorys der WINenery!-Initiative werden in kommenden Ausgaben von FAZIT vorgestellt. Die besten Energieeffizienzprojekte werden im Frühjahr 2011 prämiert. Übermitteln Sie uns daher aktuelle Energiespar-Projekte aus Ihrem Unternehmen!


Quelle: Fazit / 04.01.2011

 

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