Wettervorhersage für Gleisdorf: Es bleibt „SONNIG“!

24. August 2010

 

Nicht umsonst nennt man Gleisdorf die „Solarstadt“, sind doch die Gleisdorfer die Vorreiter in Sachen Sonnenenergienutzung. Seit vielen Jahren beschäftigen sich die Gleisdorfer und die dortigen Unternehmen bereits mit erneuerbarer Energie und somit ist „Energie und Umwelt“ das zentrale Thema im Leitbild der Stadtgemeinde.Dieses Engagement wurde schon vielfach durch verschiedene Preise ausgezeichnet. 1994 erhielt die […]


 

Nicht umsonst nennt man Gleisdorf die „Solarstadt“, sind doch die Gleisdorfer die Vorreiter in Sachen Sonnenenergienutzung. Seit vielen Jahren beschäftigen sich die Gleisdorfer und die dortigen Unternehmen bereits mit erneuerbarer Energie und somit ist „Energie und Umwelt“ das zentrale Thema im Leitbild der Stadtgemeinde.

Dieses Engagement wurde schon vielfach durch verschiedene Preise ausgezeichnet. 1994 erhielt die Stadt Gleisdorf den österreichischen und europäischen Solarpreis, 1998 den Hauptpreis beim Klimabündniswettbewerb „Lebensstil“, und 2002 den Umweltschutzpreis des Landes Steiermark für die Straße der Solarenergie; um nur ein paar zu nennen.

Bereits im Jahr 1992 wurde vom Gleisdorfer Energieunternehmen Feistritzwerke- STEWEAG GmbH die erste netzgekoppelte Kunden-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, 1995 wurde dann die Photovoltaik-Gemeinschaftsanlage errichtet. 1998 ging es weiter mit der Errichtung und Inbetriebnahme des Solarbaums am Gleisdorfer Hauptplatz, darauf folgte die Initiative, jede Hauptschule, die Kunde der Feistritzwerke-STEWEAG ist, mit einem Sonnenrad auszustatten. 2001 wird ein einzigartiges Projekt fertig gestellt und eröffnet: die Straße der Solarenergie. Im gleichen Jahr wird auch die multifunktionale Lärmschutzwand an der A2, das größte steirische Sonnenkraftwerk, in Betrieb genommen.

Der nächste Meilenstein für die Solarstadt Gleisdorf folgte im Jahr 2003, als die erste Solar-Elektrotankstelle für Elektroräder auf dem Betriebsgelände der Feistritzwerke- STEWEAG in Betrieb genommen wurde. 2004 wurde diese Tankstelle durch eine Pflanzenöl-Tankstelle erweitert, und im Sommer desselben Jahres wird das Solar- Wellenbad eröffnet – Stadtwerke und Feistritzwerke-STEWEAG errichteten und betreiben dort auf Contracting-Basis Sonnenkollektoranlage, Photovoltaikanlage und Pelletsheizung. Im Jahr 2005 eröffnet das Ärztezentrum ÄSULAP – mit einer Photovoltaikanlage betrieben von Feistritzwerke-STEWEAG.

Die jüngsten Projekte in Gleisdorf sind unter anderem das „Solare Kühlen und Heizen“ der Feistritzwerke-STEWEAG – eine Klimaanlage, ohne Zugluft und ohne Umweltbelastungen, und „Klimaschutz Gleisdorf“, ein Projekt, dessen Ziel es ist, Gleisdorfs definierte Klimaschutzziele (20% Energie und CO2-Emissionen zu sparen, 25% der benötigten Energie erneuerbar zu erzeugen und 100% CO2-neutralen Strom zu verwenden) bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

Alle Anlagen können natürlich in Gleisdorf besichtigt werden. Dazu schwingt man sich am besten auf ein E-Bike, E-Car, Segway oder anderes E-Fahrzeug, das man bei Feistritzwerke-STEWEAG ausborgen kann und kann so erneuerbare Energien und die Mobilität der Zukunft hautnah erleben. Für Gleisdorf ist das der Weg zum nachhaltigenTourismus und zur Bewusstseinsförderung in Bezug auf Umweltschutz und erneuerbare Energien.

Die umweltschonende Energiepolitik, die ökologische Gestaltungen und der sorgsame Umgang mit allen Ressourcen ermöglicht ein hohes Maß an Lebensqualität in Gleisdorf. Doch die Auseinandersetzung mit erneuerbaren Energiequellen verspricht auch qualitatives Wirtschaftswachstum, denn Unternehmen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, stärken die regionale Wirtschaft nachhaltig und geben Jugendlichen Zukunft.

So steuert Gleisdorf Richtung Klimaschutzziele 2015 und (mit kühlem Kopf) in eine „sonnige“ Zukunft.

Quelle: Feistritzwerke / 20.08.2010

 

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