Warum Apple & Co. auf steirische Technik setzen

20. März 2015

 

Im Mobilfunkmekka Barcelona wurde kaum ein neues Smartphone präsentiert, das ohne steirische Technologie auskommt. Auch „Wearables“ oder „Mobile Payment“ birgen für heimische Betriebe riesiges Potenzial.Gemischte Gefühlswelten löste in Barcelona die Präsentation von HTCs neuem Smartphone-Flaggschiff „One M9“ aus. Während manch ein Tester von der gigantischen 20-Megapixel-Kamera schwärmte, sorgte bei anderen ein rasch überhitzter Prozessor für […]


 

Im Mobilfunkmekka Barcelona wurde kaum ein neues Smartphone präsentiert, das ohne steirische Technologie auskommt. Auch „Wearables“ oder „Mobile Payment“ birgen für heimische Betriebe riesiges Potenzial.

Gemischte Gefühlswelten löste in Barcelona die Präsentation von HTCs neuem Smartphone-Flaggschiff „One M9“ aus. Während manch ein Tester von der gigantischen 20-Megapixel-Kamera schwärmte, sorgte bei anderen ein rasch überhitzter Prozessor für Sorgenfalten.

Wie dem auch sei: Aus steirischer Sicht war der Auftritt des taiwanesischen Herstellers in jedem Fall interessant. Gilt HTC doch als einziger großer Name, der noch nicht auf Technologie des Unterpremstätteners Halbleiter-Pioniers ams AG setzt. Bei allen anderen Neun der globale Top-10 hat sich der Weltmarktführer in Sachen Lichtsensoren längst etabliert – wie auch viele andere steirische Unternehmen.

Bezahlen mit Steirer-Technologie
Neben den Branchengrößen wie ams oder auch der Leobener AT&S profitieren immer mehr heimische Betriebe von den rasant steigenden Absatzzahlen und Entwicklungen mobiler Unterhaltungselektronik. Sprach man in Barcelona etwa über das heiß diskutierte Thema „mobile Payment“, also mobiles Bezahlen, sprach man zugleich über NFC als Übertragungsstandard. Was wieder eine steirische Firma freuen dürfte, wurde NFC („Near Field Communication“) doch seit 2002 federführend von NXP in Gratkorn entwickelt.

Auch auf den neuen Markt der digitalen Bezahldienste setzen Gerhard Greiner und sein Team der Infonova. Greiner lässt Plattformen entwickeln und implementieren, auf denen man u.a. Bezahlmodelle abwickeln kann. „R6“ nennt sich die „Concept-to-cash-Plattform“ des Unternehmens, zur Veranschaulichung zieht Greiner gerne den Vergleich mit Apples „App Store“ oder dessen Konkurrenzprodukt „Google Play“. „Wir machen eine Software, die anderen Geschäftsmodelle ermöglicht“.

Den ersten Kunden hatte Infonova in Australien, als Referenz kann man heute etwa die Implementierung der Lösung bei „British Telecom“ anbieten. International sorgte das Unterpremstättener Unternehmen auf der Messe in Barcelona für viel Aufsehen – auch weil die Analysten von Frost & Sullivan die Infonova auf die Liste der „zehn zu beobachtenden Unternehmen 2015“ setzten.

Nähere Informationen dazu finden Sie HIER.

Quelle: SFG – Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH/20.03.2015

 

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