Wärme aus der Region

29. Juni 2010

 

Laut einer vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) veröffentlichten Studie wächst der Wirtschaftssektor Biomasse-Heizanlagen weiterhin. Bei einer Exportquote von rund 80 Prozent beträgt der Umsatz der österreichischen Hersteller im Jahr 2009 nachhaltige 871 Millionen Euro. Damit werden 4159 Arbeitsplätze gesichert und Einsparungen von mehr als 13 Millionen Tonnen CO2 erzielt.Ausschlaggebend für diese positive […]


 

Laut einer vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) veröffentlichten Studie wächst der Wirtschaftssektor Biomasse-Heizanlagen weiterhin. Bei einer Exportquote von rund 80 Prozent beträgt der Umsatz der österreichischen Hersteller im Jahr 2009 nachhaltige 871 Millionen Euro. Damit werden 4159 Arbeitsplätze gesichert und Einsparungen von mehr als 13 Millionen Tonnen CO2 erzielt.

Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung sind unter anderem die schwankenden Preise von fossilen Brennstoffen, die internationalen Energie- und Klimaschutzziele und die Förderungen von Projekten im Bereich erneuerbarer Energie. Eine Investition die sich besonders bei Betrieben mit sehr hohen Wärmebedarf rechnet.

Hoher Wärmebedarf in Betrieben
Das Wellnesshotel Pichlmayrgut in Schladming beheizt das gesamte Hotelareal mit einer Biomasse-Heizanlage von Binder, Hersteller von Biomasse-Heizsystemen aus Bärnbach. Der Kessel kann bis zu 700 kW Leistung erzeugen und die Wärme für einen energieeffizienten Betrieb in einem Puffer speichern. Das Heizsystem wird per Computer überwacht und gesteuert. Als Brennstoff werden Hackschnitzel verwendet, da Holz in der Region reichlich vorhanden ist. Der Hotelbetrieb erspart sich damit jährlich 220.000 Liter Öl und 641 Tonnen CO2.

Heizen mit Wärme aus Biomasse rechnet sich nicht nur für Betriebe aus Industrie und Gewerbe sondern auch für Private. Möglich sind die Installation einer Hackschnitzel- oder Pelletsheizung im Haus oder der Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz.


Energiewende in Aussicht
Die Weiterentwicklung der Bioenergie-Technologie ist voll im Gange. Die Fachtagung für Erneuerbare Energien, veranstaltet vom österreichischen Biomasseverband, hat deutlich gemacht, dass die Energiewende von fossil auf erneuerbar bereits möglich ist. Wie und wann wird Ende Juni auf EU-Ebene entschieden. Österreich wird der EU-Kommission den „Nationalen Aktionsplan für Erneuerbaren Energie“ vorlegen. Darin sind Maßnahmen definiert, die zum Ziel führen, dass 34 Prozent des Gesamtverbrauchs an Energie bis 2020 aus erneuerbarer Quellen fließt.


Über die Firma BINDER
Als Qualitätsführer im Bereich Bioenergiesysteme entwickelt BINDER seit mehr als 25 Jahren innovative Biomasse-Feuerungsanlagen für den internationalen Markt – und das mit großem Erfolg. Weltweit wurden bereits 3000 Anlagen installiert. 

Die individuell für den Kunden gefertigten Heizanlagen werden am Firmensitz in Bärnbach hergestellt und bestechen durch technologischen Vorsprung. Die Stärken liegen in der Robustheit, Langlebigkeit, Benutzerfreundlichkeit und garantieren eine maximale Betriebssicherheit bei höchster Effizienz und geringstem Wartungsaufwand. 

Zu den Kunden zählen Unternehmen, kommunale Leistungsträger und private Haushalte mit hohem Energiebedarf, die auf eine kostensparende und umweltfreundliche Energiegewinnung setzen wie Industriebetriebe, Tischlereien, Nah- und Fernwärmeversorger, Gemeinden, Gärtnereien, Hotels und Landwirte.

Zahlreiche Referenzprojekte von Kanada bis Japan verweisen auf den Erfolg der Firma BINDER. Kunden und Mitarbeiter sowie modernste Technik stehen im Mittelpunkt der Strategie.

 

Quelle: Josef BINDER Maschinenbau- und Handelsges.m.b.H./29.06.2010

Hier erhalten Sie mehr Informationen zur Fa. Binder.


 

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