Steirischer Umwelttechnikcluster ECO ist EU-Vorbild für intelligentes Wachstum

31. Januar 2012

 

Im Rennen um den prestigeträchtigen „Regiostars Award 2012“ der EU wurde der steirische Umwelttechnik Cluster ECO WORLD STYRIA als Finalist für „intelligentes Wachstum“ ausgezeichnet. Die innovativen Cluster-Leistungen und das rasante Wachstum der Branche mit 18% pro Jahr wurden kürzlich in Brüssel der Jury persönlich vorgestellt, im Juni 2012 erfolgt die Prämierung der Sieger. Der „Regiostars Award […]


 

Im Rennen um den prestigeträchtigen „Regiostars Award 2012“ der EU wurde der steirische Umwelttechnik Cluster ECO WORLD STYRIA als Finalist für „intelligentes Wachstum“ ausgezeichnet. Die innovativen Cluster-Leistungen und das rasante Wachstum der Branche mit 18% pro Jahr wurden kürzlich in Brüssel der Jury persönlich vorgestellt, im Juni 2012 erfolgt die Prämierung der Sieger.

Der „Regiostars Award 2012“ der Europäischen Kommission zeichnet die innovativsten Entwicklungsprojekte Europas aus. Jede Region Europas konnte ein mit EU-Regionalmitteln gefördertes Innovations-Projekt aller Branchen vorschlagen. Das Land Steiermark hat sich für die Einreichung der Aktivitäten der ECO WORLD STYRIA aus dem Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013“ entschieden. Von 107 Einreichungen wurden die besten Projekte ausgewählt, in der Kategorie „intelligentes Wachstum“ mit 40 Einreichungen wurde ECO WORLD STYRIA als einer der Finalisten ausgezeichnet. Die Siegerprojekte werden am 14. Juni 2012 in Brüssel aus dem Pool der Finalisten ausgewählt und präsentiert.

„Die Energie- und Umwelttechnik ist bekanntlich eines der drei Leitthemen in unserer Wirtschaftsstrategie. Die ECO WORLD STYRIA wurde schon zum besten Umweltcluster der Welt ausgezeichnet und ich freue mich über die Anerkennung auch auf europäischer Ebene. Wir haben das Ziel, in der Steiermark bis 2015 die Beschäftigten in den Umwelttechnikunternehmen auf 20.000 zu steigern, die Gelder der Europäischen Union unterstützen diese Entwicklung,“ so der steirische Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann.

In den letzten 20 Jahren hat die Steiermark den Wandel von einer Industrieregion zu einem wissensbasierten Produktions- und Dienstleistungsstandort mit einem europaweiten Hot Spot für Energie- und Umwelttechnologien genommen.

Im Vordergrund der langjährigen erfolgreichen Clusterarbeit, die Gerd Gratzer, Land Steiermark, und Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA, kürzlich in Brüssel der Jury vorgestellt haben, steht seit einem Jahr die Vision des „Green Tech Valley“. Verstärkt setzt man auf den Bereich Innovation durch innovative Services, gezielte Kooperationsmaßnahmen zwischen Wissenschaft und Unternehmen sowie weiterer strategischer Beiträge zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Green Tech Unternehmen.

Dass der Einsatz lohnt, zeigt die Dynamik, mit der sich die steirische Energie- und Umwelttechnik entwickelt: Nimmt man den 5-Jahresdurchschnitt von 2006 bis 2010, so wuchsen die Green Tech Unternehmen mit 19% im Vergleich zum Weltmarkt, der mit rund 10% gewachsen ist, fast doppelt so schnell. Im selben Zeitraum konnten 5.500 neue Green Tech Jobs geschaffen werden, eine Steigerung von jährlich rund 10%. Von den 6,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz der Unternehmen werden  87% im Export erzielt.  Der Forschungsaufwand der Branche weist mit 4,7% den Weg hin zu weiteren Innovationen „made in Styria“.

Rückfragehinweis: Dr. Sabine Marx, ECO WORLD STYRIA, +43 316 40 77 44-15, marx@eco.at

Presseaussendung
Innovation/Technologie/Wirtschaft/
31. Jänner 2012

 

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