Steirische Umwelttechnik für China

7. Januar 2011

 

Der steirische Umwelttechnik-Cluster fasst jetzt auch in China Fuß. Die 160 Betriebe des Clusters bekommen durch ein Abkommen mit einer Region im Norden Chinas Zugang zu einem Milliardenmarkt.„Erfolgversprechende Kombination“Chinesische Wirtschaftskraft und steirisches Know-How seien eine erfolgversprechende Kombination, sagt der Geschäftsführer des Umwelttechnik-Clusters „Eco World Styria“ (ECO), Bernhard Puttinger.„China ist der größte Markt für Umwelttechnik, die […]


 

Der steirische Umwelttechnik-Cluster fasst jetzt auch in China Fuß. Die 160 Betriebe des Clusters bekommen durch ein Abkommen mit einer Region im Norden Chinas Zugang zu einem Milliardenmarkt.

„Erfolgversprechende Kombination“
Chinesische Wirtschaftskraft und steirisches Know-How seien eine erfolgversprechende Kombination, sagt der Geschäftsführer des Umwelttechnik-Clusters „Eco World Styria“ (ECO), Bernhard Puttinger.

„China ist der größte Markt für Umwelttechnik, die Steiermark hat eine der höchsten Konzentrationen weltweit von Umwelttechnik-Anbietern, von daher ist es sehr naheliegend, dass diese beiden Regionen zusammenarbeiten“, so Puttinger.

Abkommen mit Industrieregion Tianjin
In der chinesischen Industrieregion Tianjin im Norden des Landes sind rund tausend Umweltprojekte in Planung. Mit dieser Region schloss ECO nun ein Abkommen, wodurch die 160 Unternehmen des Clusters exklusiven Zugang zu den Projekten bekommen.

„Die steirischen Stärkefelder Biomassenutzung, Recycling, Wasser- und Sonnenenergie – da haben wir etwas zu bieten. Hier ist noch enormer Aufholbedarf. Die chinesische Wirtschaft wächst um acht Prozent, die chinesische Umwelttechnik um ein Vielfaches, das zeigt schon, welches Potential in diesem Milliardenmarkt vorhanden ist“, sagt Puttinger.

Bessere Luft durch steirische Technik
Eines der obersten Ziele der chinesischen Regierung ist es, die Industriebetriebe umweltfreundlicher zu machen und Energie effizienter einzusetzen, sagt Puttinger: „Hier wird noch sehr viel mit Kohle gemacht. Die muss ersetzt, besser genutzt werden – dazu sollen die steirischen Technologien beitragen, um damit in weiterer Folge auch die Luftqualität in China zu heben.“

Auch in Kläranlagen wird verstärkt investiert, um die Trinkwasserversorgung Chinas nicht zu gefährden.

Zum Originalartikel.

Quelle: ORF / 23.12.2010

 

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