Steirische „Krabben“ knabbern und „schnitzeln“ sich durch oberösterreichische Forste

6. Juni 2011

 

Kombinierte Techniklösungen in Verbindung mit Holzhäckslertechnik erweitern den Einsatzbereich und erhöhen so den Mix im Anbot an Energieholz


 

Der oberösterreichische Kunde erweiterte sein Dienstleistungsangebot neben einer  mobilen Wandersäge auch auf Hackdienstleistungen mit der STARCHL Mk 50-S in der Verbindung mit der Möglichkeit, je nach Kundenwunsch, neben der Nutzung des Spalters für das Aufsplitten von überstarken Vollstämmen bis 700 mm Durchmesser, Wurzelstöcken, udgl. zur dann möglichen Beschickung in den Häcksler, auch zur allgemeinen Aufarbeitung von minderwertigeren Starkhölzern / Endstücken zu vermarktbaren Scheitern, die ansonsten ungenutzt liegen bleiben würden.

Kompakt als rechter hydraulischer Kranstützfuß mitintegriert können mit dem sogenannten Woodcracker wendig und mobil vorort im Forst komplette Holzstämme, Baumstümpfe,… hydraulisch gespalten und/oder zu hochwertigem Hackgut aufgearbeit werden. Oberösterreichische Holzspalter(-cracker)technik, die sich hier mit steirischem Know-how in der Zerkleinerungstechnik zu einer innovativen Systemlösung für die Praxis in der Forstwirtschaft und Energieholzernte verbindet. Auch der oberösterreichische Umwelttechnik-Cluster (www.umwelttechnik-cluster.at) kooperiert immer wieder auch mit Eco World Styria, nicht zuletzt auch in gemeinsamen Publikationen wie dem „ Gesamtösterreichischen Umwelt- und Energietechnologie-Katalog 2009/10“ (Download: www.umwelttechnik-cluster.at/files/ENDVERSION_Gesamtkatalog_26_11_09.pdf) und der Internetplattform www.ecolinx.at zusammen mit einigen weiteren Partnern und Ministerien zur Bündelung gesamtösterreichischen Stärkefelder. Ein Europa der Ländergrenzen überschreitenden Regionen wächst wirtschaftlich immer mehr zusammen. Der dynamische Wirtschaftsraum Oberösterreich mit angrenzenden Bayern steht mit im Mittelpunkt, wie auch der Alpen-Adriaraum mit Kärnten, Slovenien und Italien, Märkte mit wachsendem Bedarf an vielfältigster Öko- und Biomassetechnik und teils auch als alternative Rohstoffbezugsquelle für den laufenden Holzbedarf von Seiten der österreichischen Industrie, neben Slovenien,  im Fast-EU-Mitglied Kroatien und weiters Montenegro und Serbien, wo es bisher kaum eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und kaum alternative Energieverwertung gab. In Kärnten wurde für einen Holzverwerter nahe Klagenfurt eine Energieholz-Vermarktungslinie in seinem Holzverarbeitungsbetrieb zur stationären Aufbereitung von Energiehackgut realisiert. In einer Nebenlinie werden ausgeschiedene Rohstämme durch den elektrobetriebenen STARCHL Mk 50 zu Hackgut verarbeitet und per Band ausgetragen, das dann an lokale Heizwerke verkauft wird. Der Rohstoff und dessen Zukauf erfolgt, neben in der Region, auch teils aus Kroatien und Slovenien. Im Gegenzug bietet der Lohndienstleister und Betreiber der STARCHL Mk 62-600, die drehbar am Fahrwerk angebracht ist, sein Zerkleinerungsdienstleistungen überregional auch im slovenischen Grenzland an. Holzstärken über der Einzugshöhe des Hackers von 600 mm kann er dem Kunden mit dem mitaufgebauten hydraulischen Holzspalters aufsplitten und so auch zu Hackgut verarbeiten, das auch in den letzten Monaten, trotz immensen Preissteigerungen bei den fossilen Energieträgern, als Heizmaterial preisstabil geblieben ist.

Negativ und als Preistreiber der letzten 12 Monate in Österreich im Sektor „Energieholz“ haben sich, wie kontinuierlich immer wiederkehrend durch Preisspekulationen von deren wenigen instrustriellen Erzeugern, Holzpellets erwiesen, die teils über 10% im Einkaufpreis anstiegen.

Leider wird dieser Industriebrennstoff „Holzpellets“ in Österreich in die Preisberechnung „Energieholz“ mit eingerechnet und verfälscht hier preismäßig und medial massiv, das seit Jahren ansonsten sehr stabile Preisgefüge anderer Holzbrennstoffe, die primär von lokalen Forstwirten und in kleineren Maßstab direkt ohne Zwischenhandel – Stichwort:  Biomassehöfe, Contracting-Biomasseheizwerke auf Hackgutbasis – vermarktet werden. Eigenartigerweise sind es aber auch die große österreichischen Holzindustriebetriebe die die größten Förderungsnehmer im Bereich der Großanlagen bei der Hackgutverfeuerung sind und so doppelt finanziell profitieren, da sie es ja zusätzlich auch durch einen hohen Pelletspreis tun.  Auch erscheint es ökologisch ein Wahnsinn, wenn mittlerweile sogar schon aus Übersee (u.a. Kanada) Holpellets nach Europa importiert werden.

Kontaktperson:  Helmut Starchl Tel. 0 35 77 – 81 509  
Mail: helmut.starchl@starchl.at      www.starchl.at

Quelle: STARCHL Helmut – Holzhäckslerbau – Trommelhacker / wood drum chipper manufacture / 03.06.2011

 

Weitere News zu diesem Thema

Technologieführer wachsen schneller

Die diesjährige Konjunkturerhebung der steirischen Green Tech Branche zeigt eindrucksvoll, dass Forschung und Entwicklung in der Umwelttechnik eine Schlüsselrolle spielt. mehr →


#1 Hotspot grüner Start-ups

„Österreichweit einzigartig“ darf sich der Green Tech Hub im Science Tower nennen: Das Angebot geht über Büro- räumlichkeiten für wachstumsorientierte Jungunternehmen hinaus. Der Hub verbindet etablierte Umwelttechnologie- führer mit Start-ups aus dem Bereich der Umwelttechnik und generiert damit schnelleres Wachstum. mehr →


Guinness Weltrekord: Green Tech Cluster baut größte LED

Nun ist es offiziell: Der Green Tech Cluster ist Guinness Weltrekordhalter. mehr →